Missouri-Nachtkerze Oenothera macrocarpa (missouriensis)
Artikelnummer: 2704 57435 Variante wählenProduktdetailbeschreibung
Missouri-Nachtkerze - niedrige, kriechende Staude aus dem Süden und der Mitte der USA, wo sie auf felsigen Hängen, in Präriesteppen und auf Kalkplateaus mit raschem Wasserabzug wächst. Sie bildet eine kräftige Pfahlwurzel und niederliegend-aufsteigende, oft rötlich getönte Stängel, die niedrig bleiben, sich aber seitlich ausbreiten. Ihre volle Wirkung erreicht sie meist innerhalb von 2–5 Jahren. Ausgewachsen wird sie etwa 15–25 cm hoch und 40–60 cm breit, wobei einzelne Triebe über den Rand eines Steingartens oder einer Mauer hängen können. Die Blätter sind schmal lanzettlich bis verkehrt lanzettlich, grün bis graugrün, mit einer auffällig helleren, manchmal silbrigen Mittelrippe. Von Spätfrühling bis Sommer öffnen sich nach und nach einzelne, vierzählige, breit schalenförmige Blüten mit 10–12 cm Durchmesser in schwefel- bis zitronengelbem Farbton. Die Blüten entfalten sich oft am frühen Abend und bleiben bis zum nächsten Tag geöffnet. Sie duften zart und locken Nachtfalter wie auch tagaktive Bestäuber an. Nach der Blüte bilden sich auffallend große Kapseln, denen die Art den Namen macrocarpa verdankt. Im Garten eignet sie sich für Steingärten, Kiesbeete, Trockenmauern und als niedrige Einfassung vor höheren Stauden und Ziergräsern. Dort setzen die gelben Blüten warme Lichtpunkte und bilden einen schönen Kontrast zu blauem Salbei, Lavendel oder Katzenminze.
Anbau: Die Pflanze benötigt volle Sonne und ein wärmeres Kleinklima, idealerweise an einem leichten Hang oder in einem Hochbeet. Sie verträgt Wind und Hitze, reagiert aber empfindlich auf winterliche Nässe. Entscheidend ist daher ein durchlässiger Boden mit Drainage, von magerem lehmig-sandigem bis steinigem Substrat, oft mit beigemischtem Kies. Bewährt hat sich ein neutraler bis leicht alkalischer Boden mit etwa pH 6,5–8,0. Auf sauren Böden gedeiht sie bei Zugabe von Kalk oder Splitt. Nach der Pflanzung wird regelmäßig gegossen, nach dem Einwurzeln verträgt die Pflanze in der Regel trockenere Perioden und trockene, flachgründige Böden gut. Die Düngung erfolgt sparsam, in zu nährstoffreichem Boden nimmt das Blattwachstum auf Kosten der Blüte zu und der Horst wird lockerer. Während der Vegetationszeit werden verblühte Blüten entfernt und im Frühjahr die trockenen Stängel zurückgeschnitten, wobei die Nachtkerze eher spät austreibt. Gepflanzt wird von März bis Oktober mit einem Abstand von etwa 35–45 cm, was etwa 6–9 Pflanzen pro m² entspricht. In Gefäßen sind eine Drainageschicht und ein Winterschutz vor anhaltender Nässe nötig, etwa unter einem Dachüberstand. Eingewachsene Horste sind etwa bis -28 °C frosthart, junge Pflanzen gedeihen im ersten Winter unter einer leichten mineralischen Mulchschicht. An Krankheiten treten vor allem Wurzelfäulen bei Staunässe auf, an Schädlingen können im Frühjahr Schnecken und an weichen Trieben Blattläuse lästig werden.
Autor: Nikol | Revision: 2.2. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Stauden (Botanisch O) |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Höhe: | 20-40 |
| Blütenfarbe: | Bernstein |
| Blütezeit: | Juni, Juli, August, September |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Oenothera B: CZ-4282 C: 25/FP/0130 D: PL |
| Plant Passport 2: | A: Oenothera B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL |
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