Mispel 'Holländische Riesen' Mespilus 'Holländischer Riese'
Artikelnummer: 133027Detaillierte Produktbeschreibung
Mispel 'Holländischer Riese' – eine großfruchtige, selbstbefruchtende Sorte eines urtümlichen Obstgehölzes aus der Familie der Rosengewächse. Die Deutsche Mispel, Mespilus germanica, stammt aus Südosteuropa, Kleinasien, dem Kaukasus und angrenzenden Teilen Südwestasiens, von wo aus sie in europäische Gärten und Obstplantagen gelangte. 'Holländischer Riese' basiert auf niederländischen großfruchtigen Mispeltypen, die für ihre auffallend großen, aromatischen Früchte und ihre zuverlässige Fruchtbarkeit gezüchtet wurden. Je wächst je nach Unterlage und Schnitt als breiter Strauch oder kleiner Baum. Die Krone ist ausladend, dicht belaubt und natürlich abgerundet. Die Blätter sind ledrig, sattgrün, länglich mit einer ausgeprägten Nervatur und färben sich im Herbst gelb, orange bis rot. Von Mai bis Juni blühen einzelne weiße Blüten mit einer Breite von bis zu 5 cm, die für Bienen und andere Bestäuber attraktiv sind. Die Sorte ist selbstbefruchtend, weitere Mispeln in der Umgebung können den Fruchtansatz jedoch erhöhen. Die Früchte sind groß, bräunlich bis rostbraun und haben einen offenen Kelch. Die Ernte erfolgt im Oktober bis November. Die festen Früchte entwickeln ihren besten Geschmack erst nach dem ersten Frost oder einer Lagerzeit, wenn das Fruchtfleisch weich wird, süßer wird und eine birnenapfelartige, leicht würzige Note entfaltet. Sie enthalten Ballaststoffe, organische Säuren, Gerbstoffe, Mineralstoffe und Antioxidantien. In der Küche werden sie für Gelees, Marmeladen, Mus, Pürees, Saucen, Desserts und auch Obstweine verwendet.
Pflege: Wir empfehlen sonnige bis leicht schattige Standorte, die vor extrem kalten Winden geschützt sind. Die Mispel gedeiht am besten in tiefgründigen, mittelschweren, humosen und gut durchlässigen Böden mit ausreichend Kalzium, mit einem pH-Wert von leicht sauer bis leicht alkalisch, etwa im Bereich von pH 6–7,5. Sie verträgt auch Trockenperioden dank ihres tiefen Wurzelsystems, schätzt jedoch in den ersten Jahren nach der Pflanzung regelmäßige Bewässerung. Die Frostbeständigkeit liegt bei etwa −20 °C, ausgereifte Bäume vertragen auch kurzfristige Tiefstwerte, die im Mai blühenden Blüten sind relativ wenig durch späte Fröste im Frühjahr gefährdet. Die Bäume werden am häufigsten im Herbst von Oktober bis November oder im Frühjahr von März bis April gepflanzt, mit einem Abstand von etwa 3–4 m zu anderen Gehölzen. Die Mispel ist meist teilweise selbstfruchtbar, für eine sicherere Fruchtbildung und regelmäßige Ernte ist jedoch die Pflanzung mehrerer Exemplare oder die Integration in eine gemischte Obstanlage vorteilhaft. Der Schnitt ist meist mäßig, in den ersten Jahren geht es vor allem um die Erziehung der Krone, später um gelegentliches Auslichten und Entfernen verdichtender oder beschädigter Äste. Als Düngung bewährt sich die jährliche Zugabe von Kompost oder gut verrottetem Mist im Wurzelbereich unter der Krone, der Boden wird locker gehalten und eine Mulchung mit organischem Material ist vorteilhaft, da sie die Wasserverdunstung reduziert und das Bodenleben fördert. An Krankheiten können Schorf oder Monilia-Fruchtfäule auftreten, Vorbeugung ist eine luftige Krone und das rechtzeitige Aufsammeln abgefallener Früchte. Die Mispel insgesamt wirkt als anspruchsloses, langlebiges Gehölz, das Zierwert mit der Möglichkeit der Verarbeitung von Herbstfrüchten verbindet.
Autor: Kristýna | Überarbeitung: 30.06.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Exotisches Obst & Gemüse |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Verpackung: | wurzelnackter Setzling |
| Plant Passport: | A: Mespilus B: CZ-4282 C: 25/FP/0151 D: HU |
Diskussion
Seien Sie der Erste, der einen Beitrag über diesen Artikel schreibt.
