Miquels Holunder Sambucus miquelii

Artikelnummer: 101954
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Sommergrüne Holunderart aus dem kühleren Nordosten Asiens. Sie wird häufig als Synonym des Kamtschatka-Holunders aus Korea, Kamtschatka und Japan geführt. Es entsteht ein aufrechter Strauch, der rasch von der Basis her austreibt, in der Regel 1,8–2,7 m hoch und 1,5–2 m breit. Die unpaarig gefiederten Blätter sind im Sommer sattgrün. Im April und Mai erscheinen cremeweiße, zart duftende Rispen von 8–15 cm, aus denen sich bald Fruchtstände entwickeln, die im Juni und Juli rot reifen und Vögel anlocken. Der Strauch ist dornenlos und eignet sich für naturnahe Pflanzungen mit Schneeball und Gräsern.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Miquels Holunder - eine sommergrüne Art der Gattung Sambucus aus den kühleren Regionen Nordostasiens. In der Taxonomie wird der Name häufig als Synonym des Kamtschatka-Holunders geführt, dessen natürliches Verbreitungsgebiet Korea, Kamtschatka und Japan umfasst. Im Garten bildet er einen Strauch mit aufrechten Trieben, der rasch von der Basis her austreibt. Ausgewachsene Pflanzen erreichen etwa 1,8–2,7 m Höhe und rund 1,5–2 m Breite, unter günstigen Bedingungen auch mehr. Die Blätter sind unpaarig gefiedert, mit gesägten Fiederblättchen, im Sommer sattgrün. Im Frühjahr, meist von April bis Mai, erscheinen cremeweiße Blüten in 8–15 cm großen Rispen, die zart duften und von Bestäubern besucht werden. Nach der Blüte entwickeln sich rasch Fruchtstände, die sich bei der Reife rot färben und Vögel stark anlocken. Die Früchte dieser Art werden in der Gartenpraxis eher als Zierde und zur Förderung der Biodiversität genutzt als zum direkten Verzehr. Der Strauch ist dornenlos und lässt sich in naturnahen Pflanzungen gut mit Schneeball, Hartriegel, Spiersträuchern und Ziergräsern kombinieren. Die Blütenstände werden am einjährigen Holz angelegt, daher fördert eine regelmäßige Verjüngung der Triebe eine reiche Blüte. Die Blüte setzt früh ein, oft noch vor der Hauptblüte des Schwarzen Holunders, und die Früchte reifen bereits im Juni bis Juli. In warmen Lagen lohnt sich eine Pflanzung in leicht geschützter Lage, damit Spätfröste die Frühjahrsblüten nicht schädigen.

Anbau: Bevorzugt wird ein sonniger bis halbschattiger Standort, wobei volle Sonne eine reichere Blüte und einen besseren Fruchtansatz fördert. Der Boden sollte feucht, gut durchlässig und humos sein. Leicht saure bis alkalische Bedingungen werden toleriert, schwere und staunasse Böden sind dagegen nicht zu empfehlen. Die Sträucher werden üblicherweise im Abstand von 1,5–2 m gepflanzt, die Pflanztiefe richtet sich nach der Größe des Wurzelballens. Jungpflanzen sollten regelmäßig gegossen werden, vor allem bei Trockenheit. Die Düngung erfolgt im Frühjahr mit Kompost oder einem ausgewogenen organischen Dünger, der gesundes Wachstum und Blütenbildung unterstützt. Nach der Blüte können die Sträucher geschnitten, ältere Triebe eingekürzt und so eine kompakte Form erhalten werden. Die Art ist frosthart und gegen die meisten Krankheiten widerstandsfähig. Die Sträucher sind selbstfruchtbar, für höhere Erträge empfiehlt sich jedoch die Pflanzung mehrerer Exemplare. Die Früchte des Schwarzen Holunders sind nur nach dem Erhitzen und bei manchen Sorten genießbar, rohe Beeren können leicht giftig sein, bei Ziersorten wird vom Verzehr abgeraten.

Autor: Nikol | Revision: 20.2. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Schwarzer Holunder
EAN: 2284900248009
Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 200-250
Blütenfarbe: Creme
Blütezeit: Mai, April
Verpackung: Container C5
Form und Höhe: 40–60 cm
Plant Passport: A: Sambucus B: CZ-4282 C: 21/FP/0152 D: PL
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