Middendorff-Taglilie Hemerocallis middendorffii

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Die Middendorff-Taglilie stammt aus Nordostasien, von feuchten Wiesen und Waldlichtungen. Im Garten wird sie als früh blühende Taglilie mit festem, kompaktem Horst kultiviert. Jede einzelne Blüte hält nur einen Tag, am Blütenstiel öffnen sich jedoch nacheinander mehrere Knospen. Unter mitteleuropäischen Bedingungen bildet sie Horste von 50–80 cm Breite und trägt um die Wende von Mai zu Juni 60–90 cm hohe Stiele mit goldgelben bis orangegelben Blüten von 6–8 cm, die Bestäuber anlocken. Sie eignet sich für Wegränder, naturnahe Pflanzungen und Böschungen. Die Überwinterung erfolgt in den fleischigen Wurzeln.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Middendorff-Taglilie - eine attraktive, auffallende Art, die sich vor allem durch ihre leuchtenden Blüten auszeichnet. Sie stammt aus Nordostasien, vom Nordosten Chinas über Korea und die russische Region Primorje bis nach Sachalin und Hokkaidō, wo sie auf feuchten Wiesen, Bergweiden und Waldlichtungen wächst. Im Garten wird sie als früh blühende Taglilienart mit stabilem Horstaufbau kultiviert. Jede Blüte bleibt nur einen Tag geöffnet, am Blütenstiel öffnen sich jedoch nacheinander mehrere Knospen, sodass die Blüte durchgehend wirkt. Unter mitteleuropäischen Bedingungen bildet sie einen dichten Horst aus schmalen, riemenförmigen Blättern mit einer Breite von meist 50–80 cm und trägt um die Wende von Mai zu Juni, in höheren Lagen häufiger im Juni bis Juli, etwa 60–90 cm hohe Stiele. Die Blüten sind trichterförmig, goldgelb bis orangegelb, meist 6–8 cm breit und werden stark von Bestäubern besucht. Die Art bewährt sich in naturnahen Pflanzungen, an Wegen, an Böschungen als befestigende Staude sowie in Gruppen zwischen Ziergräsern, Storchschnabel oder Salbei. Blüten und Knospen von Taglilien werden in Asien traditionell als essbare Zutat verwendet, sie enthalten unter anderem Carotinoide und weitere phenolische Verbindungen. Die Überwinterung erfolgt in den fleischigen Wurzeln, im Frühjahr treibt die Pflanze zuverlässig wieder aus.

Anbau: Bevorzugt wird ein Standort in voller Sonne, leichter Halbschatten ist möglich, die Blütezeit fällt dort jedoch meist kürzer aus. Am besten gedeiht sie in lehmigem bis lehmig-sandigem Boden mit guter Drainage, der im Frühjahr und Frühsommer mäßig feucht ist. Geeignet ist ein pH-Wert von etwa 6,0–7,5, in schwereren Böden verbessert eine Beimischung von Kompost und gröberem Material die Durchlüftung. Die Pflanzung von Containerpflanzen erfolgt in der Regel von März bis Oktober mit einem Abstand von 45–50 cm, also etwa 4–5 Pflanzen pro m². Nach dem Einwurzeln verträgt sie kurzzeitige Trockenheit, längere Trockenperioden verringern jedoch Blütengröße und Knospenzahl. Die Düngung fällt sparsam aus, im Frühjahr eignen sich Kompost oder ein Langzeitdünger mit höherem Kaliumanteil, der den Knospenansatz fördert. Verblühte Blüten können für ein gepflegteres Bild laufend entfernt werden, ganze Stiele werden nach der Blüte zurückgeschnitten. Die Horste werden üblicherweise alle 4–6 Jahre durch Teilung verjüngt, am häufigsten im Frühjahr oder zu Beginn des Herbstes. Ausgereifte Horste sind in der Regel bis -30 °C winterhart und überwintern ohne Abdeckung, in Gefäßen empfiehlt sich ein Schutz des Wurzelballens vor dem Durchfrieren. An Krankheiten kann Blattfleckenkrankheit auftreten, an Schädlingen Blattläuse und in Mitteleuropa zudem die Taglilien-Gallmücke, die die Knospen deformiert, daher empfiehlt sich eine regelmäßige Kontrolle und das Entfernen befallener Knospen. Auch die Kultur in breiteren Gefäßen auf Terrassen ist gut möglich.

Mehr unter: Anleitung zum Anbau von Taglilien

Autor: Nikol | Revision: 27.1. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Taglilien
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Lichtverhältnisse: Sonne
Höhe: 80-100
Blütenfarbe: Bernstein
Blütezeit: Juli, August
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Taglilien - /anleitungen-zum-anbau-von-stauden/anleitung-zum-anbau-von-taglilien/
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Hemerocallis B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL

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