Mehliger Salbei - Salvia farinacea Salvia farinacea
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Salvia farinacea – stammt aus warmen Regionen Nordamerikas, insbesondere aus Texas und Nordmexiko, wo sie auf trockenen, sonnigen Standorten mit gut durchlässigem Boden wächst. In der Gartenkultur wird sie als Staude eingesetzt, die oft als einjährige Pflanze kultiviert wird. Sie bildet kompakte, aufrechte Horste, die eine Höhe von 40–70 cm und eine Breite von etwa 30–40 cm erreichen. Die Blätter sind schmal, lanzettlich, graugrün, fein filzig, was die Verdunstung von Wasser begrenzt und zu ihrer Trockenheitsbeständigkeit beiträgt. Die gesamte Pflanze wirkt leicht und luftig, behält aber auch während der vollen Blüte eine feste Gestalt. Von Juni bis September bildet sie schlanke, aufrechte Ähren, die aus kleinen, lippenförmigen Blüten in Blau- bis Blauvioletttönen bestehen, oft mit einem leicht weißlichen Hauch des Kelchs, der dem Blütenstand ein leicht „pudriges“ Aussehen verleiht. Die Blüten öffnen sich allmählich von unten nach oben im Blütenstand, wodurch sich die gesamte Blütezeit ohne nennenswerte Unterbrechungen verlängert. Die Pflanze ist besonders attraktiv für Bestäuber, insbesondere für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge, was sie zu einem wertvollen Element in naturnah gestalteten Pflanzungen macht. Dank ihres natürlichen Charakters lässt sie sich gut mit Ziergräsern, Lavendel, Sonnenhut oder Eisenkraut kombinieren und findet sowohl in klassischen Beeten als auch in Kieskompositionen oder Kübeln auf Terrassen und Balkonen Anwendung.
Anbau: Bei der Kultivierung des Mehligen Salbeis unter unseren Bedingungen ist seine Empfindlichkeit gegenüber starkem Frost zu berücksichtigen, weshalb er in Mitteleuropa meist als einjährige Pflanze kultiviert wird, obwohl er in milden Wintern oder bei gutem Schutz überwintern kann. Die Pflanzen werden an einem vollsonnigen Standort ausgepflanzt, der für eine reichliche Blütenbildung und eine intensive Ausfärbung unerlässlich ist, idealerweise in der zweiten Hälfte des Mai nach den letzten Frühlingsfrosten. Optimal sind mittelleichte, sandig-lehmige, perfekt durchlässige und eher trockene Böden mit einem neutralen bis leicht alkalischen pH-Wert im Bereich von 6,5–7,5. Die Pflanze verträgt keine dauerhafte Staunässe und keine schweren, tonhaltigen Substrate, in denen es zu einer Fäulnis des Wurzelsystems kommen kann. Die Bewässerung sollte sparsam erfolgen, erst nach dem Austrocknen der oberen Bodenschicht; nach der Anwurzelung zeigt die Pflanze eine hohe Trockenheitsresistenz. Die Düngung erfolgt moderat; die Anwendung einer schwachen Lösung eines Volldüngers einmal im Monat während des Sommers ist ausreichend. Das Entfernen der verblühten Ähren stimuliert die kontinuierliche Blüte neuer Triebe. Um einen dichten Bestand im Beet zu erreichen, wird ein Pflanzabstand von 30–35 Zentimetern empfohlen, was einer Dichte von 6–9 Setzlingen pro Quadratmeter entspricht. Der Kultivar leidet nicht unter schwerwiegenden Krankheiten; in seltenen Fällen kann bei Überwässerung Mehltau auftreten.
Autor: Jana | Überarbeitung: 23.04.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Salbei |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Höhe: | 40-60, 60-80 |
| Blütenfarbe: | Lila, Blau |
| Blütezeit: | Juni, Juli, August, September |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Salvia B: CZ-4282 C: 26/FP/0082 D: IT |
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