Mazedonische Witwenblume 'Red Knight' Knautia macedonica 'Red Knight'
Artikelnummer: 3060Produktdetailbeschreibung
Mazedonische Witwenblume 'Red Knight' - eine Balkanstaude von Waldrändern, Wiesen und steinigen Hängen, geschätzt für ihre lange Blütezeit und ihr natürliches, wiesenhaftes Erscheinungsbild. Die Sorte 'Red Knight' gehört zu den farblich gefestigten Typen und trägt satt weinrote bis purpurrote Blütenköpfchen, die im Beet einen klaren Rhythmus erzeugen und schön mit silbrigem Laub und feinen Gräsern kontrastieren. Aus einer grundständigen Rosette gelappter, grüner Blätter wachsen schlanke, verzweigte Stiele, an deren Enden sich von Juni bis September Blütenstände mit einem Durchmesser von etwa 3–4 cm zeigen. Ein ausgewachsener Horst erreicht ungefähr 60–80 cm Höhe und 50–60 cm Breite. Der Duft ist zart bis unauffällig, die Wirkung entsteht durch Form und Farbe der Blüten. Die Blüten bieten Nektar und Pollen und zählen zu den begehrten Pflanzen für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge. Verwendung findet die Staude in Naturgarten- und Präriebeeten, in Vorgärten sowie zwischen Ziergräsern, wo sie sich gut mit Sonnenhut, Schafgarbe, Fetthenne, Katzenminze oder Salbei kombinieren lässt. Die Stiele bewähren sich als Schnittblumen, und nach der Blüte können auch die Samenstände dekorativ stehen bleiben, besonders in winterlichen Kompositionen. Die Pflanze ist eher kurzlebig, hält sich im Garten jedoch häufig durch Selbstaussaat. Dank ihrer attraktiven Blüten und der einfachen Pflege ist sie eine geschätzte Bereicherung für Gartengestaltungen. Ihre satt roten Blütenstände ziehen die Blicke auf sich und tragen zur Vielfalt und Schönheit des Gartens bei.
Anbau: Am besten gedeiht die Staude in voller Sonne auf durchlässigem, eher trockenem bis frischem Boden. Lehmig-sandige, kiesige und kalkhaltige Substrate sind geeignet, auf schweren Tonböden bewährt sich das Untermischen von grobem Sand und Kies. Der geeignete pH-Wert liegt etwa zwischen 6,5 und 8,0. Gießen ist vor allem nach der Pflanzung und im ersten Jahr wichtig, später werden kurze Trockenperioden vertragen. Anhaltende Staunässe im Winter erhöht das Risiko von Wurzelhalsfäule, daher helfen eine Drainage und eine leichte Kiesmulchschicht. Die Düngung erfolgt in der Regel sparsam, im Frühjahr genügen Kompost oder eine geringe Menge Langzeitdünger. Gepflanzt wird je nach Witterung von März bis Oktober, besonders günstig ist auch der Herbsttermin. Für einen geschlossenen Bestand rechnet man mit Abständen von etwa 40–50 cm, also ungefähr 5–7 Pflanzen pro m², in naturnahen Pflanzungen werden häufig Gruppen von 3–7 Stk verwendet. Eine Kultur im Gefäß ist in einem größeren Topf mit Drainage möglich, wobei sich ein mineralischer Zuschlag und regelmäßigeres Gießen empfehlen. Das Entfernen verblühter Blütenstände fördert die Bildung neuer Knospen und begrenzt die Selbstaussaat. Am Ende des Winters, meist im Februar bis März, werden die oberirdischen Teile üblicherweise bodennah bis zur Rosette zurückgeschnitten, und nach einigen Jahren lassen sich die Horste durch Teilung verjüngen. Die Frosthärte reicht unter mitteleuropäischen Bedingungen bei guter Drainage bis etwa −25 °C. An Krankheiten kann Echter Mehltau auftreten, an Schädlingen Blattläuse, vor allem in dichten und überdüngten Pflanzungen.
Autor: Kristýna | Revision: 29.01. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Stauden (Botanisch K) |
|---|---|
| EAN: | 2284900093920 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Höhe: | 80-100 |
| Blütenfarbe: | Rot, Wein |
| Blütezeit: | Juli, August, September |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Knautia B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL |
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