Mauermiere Paronychia kapela
Artikelnummer: 3239Produktdetailbeschreibung
Mauermiere - eine niedrige Polsterstaude aus der Familie der Nelkengewächse, die in der Natur an trockene, steinige und oft kalkhaltige Standorte der Berg- und Vorgebirgslagen Südeuropas gebunden ist. Sie bildet niedrige, polster- bis teppichartige Horste aus kriechenden Trieben, die sich nach und nach verflechten und dem Gelände folgen. Die Blätter sind klein, elliptisch bis lanzettlich, fest und frischgrün, bei manchen Formen können sie sich in der kühleren Jahreszeit leicht bronzefarben verfärben. Die Blüten sind unscheinbar, grünlich weißlich und ohne Kronblätter. Den eigentlichen Schmuck bilden Büschel häutiger, silbrig weißer Hochblätter unter den Blüten. Diese Hochblätter bleiben viele Wochen lang attraktiv, sodass der Teppich auch nach der Hauptblüte silbrig wirkt. Die Hauptblüte fällt meist in die Monate Mai bis Juni, in gut besonnten Pflanzungen können die Hochblätter bis zum Ende des Sommers silbrig bleiben. Die Pflanze ist dornenlos, in der Regel nicht ausgeprägt aromatisch und wird als Schnittblume üblicherweise nicht verwendet. Die Blüten liefern Pollen und etwas Nektar, daher stellen sich auch kleine Bestäuber ein. In Pflanzkombinationen kommt sie neben niedrigen Fetthennen, Thymian, Steinkraut, Schwingel und weiteren trockenheitsliebenden Steingartenpflanzen gut zur Geltung, wo sie ruhige, helle Flächen zwischen den Steinen bildet.
Anbau: Bevorzugt werden volle Sonne, in wärmeren Gegenden auch lichter Halbschatten, sowie ein Standort, an dem Wasser rasch abfließt. Am besten gedeiht die Pflanze in magerem bis mäßig nährstoffreichem, ausgesprochen durchlässigem Boden, idealerweise lehmig-sandig mit Kies und einem Zusatz von Kalk, der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 6,5–8. Gießen ist vor allem nach der Pflanzung nötig, später wird Trockenheit besser vertragen als winterliche Nässe. Die Düngung beschränkt sich in der Regel auf kleine Gaben, damit der Bestand kompakt bleibt. Es genügt ein leichter Rückschnitt nach der Blüte oder im Frühjahr, bei dem trockene Teile entfernt werden und die Verdichtung gefördert wird. Eine mineralische Mulchschicht aus Kies hält den Wurzelhals trockener und unterdrückt Unkraut. Die Pflanzung ist von März bis Oktober möglich, bevorzugt im Frühjahr und Frühherbst. Der ausgewachsene Teppich erreicht 5–10 cm Höhe und breitet sich auf etwa 30–50 cm aus. Bei der Pflanzung wird ein Abstand von etwa 20–25 cm eingehalten, was rund 16–25 Pflanzen pro m² entspricht. Gut eingewachsene Pflanzen sind in der Regel bis etwa -25 °C bis -30 °C frosthart, bei Kahlfrösten und in schwereren Böden helfen ein Winterschutz und vor allem eine gute Drainage. An Krankheiten können bei Staunässe Fäulnisprobleme auftreten, an Schädlingen Blattläuse. Zur Vorbeugung dienen ein luftiger Standort und eine nicht zu dichte Pflanzung. Kurzzeitig wird auch leichtes Betreten vertragen, weshalb die Pflanze gern zwischen Trittsteinen verwendet wird. In Gefäßen sind eine Drainageschicht und ein überwiegend mineralisches Substrat wichtig, damit es im Winter nicht in nassem Zustand durchfriert.
Autor: Nikol | Revision: 4.2. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Stauden (Botanisch P) |
|---|---|
| EAN: | 2284900102905 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 0-10 |
| Blütenfarbe: | Weiß |
| Blütezeit: | Mai, Juni |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Paronychia B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL |
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