Marokko-Hundskamille Anacyclus pyrethrum var. depressus

Artikelnummer: 135027
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Silbriges Polster für Steingärten, Blüte April–Juni, verträgt Trockenheit und Wind. Die Marokko-Hundskamille, Anacyclus pyrethrum var. depressus, bildet niedrige Teppiche aus fein geteilten Blättern und einzelne Blütenkörbchen, die kleinen Margeriten ähneln. Die weißen Zungenblüten sind auf der Unterseite rot gefärbt, sodass die Knospen rosa wirken. Am besten kommt sie in Kiesbeeten, auf Trockenmauern und in Fugen zwischen Steinen zur Geltung, wo ihr kompakter Wuchs und der minimale Pflegeaufwand besonders zur Wirkung kommen. Die ausgewachsene Pflanze erreicht in der Regel eine Höhe von etwa 8–10 cm und eine Breite von 20–30 cm.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Marokko-Hundskamille  - niedrige, polsterförmig wachsende Staude aus Nordafrika, vor allem aus dem Atlasgebirge. In der Natur besiedelt sie sonnige, steinige Hänge und Kiesböden mit raschem Wasserabzug, was ihre gute Trockenheitsverträglichkeit erklärt. Im Garten bildet sie niederliegende Triebe und einen dichten Teppich aus fein fiederschnittigen Blättern in graugrünem bis silbrigem Ton. Die ausgewachsene Pflanze erreicht in der Regel eine Höhe von etwa 8–10 cm und eine Breite von 20–30 cm. Die Blütenkörbchen erscheinen von April bis Juni, je nach Verlauf des Frühjahrs mitunter bis Juli. Die einzelnen Blüten erinnern an kleine Margeriten. Die weißen Zungenblüten sind auf der Unterseite rot bis purpurn gefärbt, sodass die Knospen deutlich rosa erscheinen und sich beim Schließen der Blüten die rote Unterseite erneut zeigt. Die Mitte ist kräftig gelb, und die Blüten werden gern von Bienen und Hummeln besucht. Die Marokko-Hundskamille eignet sich für Alpinum, trockene Kiesbeete, Wegränder und flache Gefäße, wo die feine Blattstruktur Stein und Kies auflockert. In Kombinationen harmoniert sie gut mit niedrigen Fetthennen, Thymian, Steinkraut oder kleinen Steingartennelken, die ähnliche Ansprüche an Trockenheit und Sonne stellen.

Anbau:  Entscheidend für den Anbau ist ein vollsonniger Standort mit sehr durchlässigem Boden. Am besten bewährt sich ein lehmig-sandiges bis kiesiges Substrat mit hohem mineralischem Anteil und Drainage, damit sich im Winter keine Staunässe bildet. Vertragen wird ein pH-Wert von schwach sauer bis alkalisch, etwa 6–8,5. Die Pflanzung erfolgt von März bis Oktober, in kühleren Regionen bevorzugt im Frühjahr, damit die Pflanzen bis zum Winter gut einwurzeln. Für einen geschlossenen Teppich wird im Abstand von etwa 25–30 cm gepflanzt, was etwa 9–12 Pflanzen pro m² entspricht. Gegossen werden muss vor allem nach der Pflanzung. Bei eingewachsenen Beständen beschränkt sich das Gießen meist auf längere Trockenperioden, da Nässe die Lebensdauer verkürzt und Auswinterung begünstigt. Die Düngung erfolgt eher sparsam. Ein zu nährstoffreicher Boden führt zu lockerem Wuchs und schlechterer Überwinterung, besser ist eine leichte Frühjahrsgabe von Kompost oder eine geringe Menge Steingartendünger. Nach der Blüte zeigen sich oft verblühte Körbchen, die für ein saubereres Erscheinungsbild laufend entfernt werden können, ein Rückschnitt ist jedoch nicht erforderlich. Die Frosthärte ausgereifter Pflanzen liegt bei etwa −24 bis −29 °C, entscheidend ist jedoch ein trockener Winterstandort. In schwerem, nassem Boden können die Pflanzen schon bei mäßigem Frost Schaden nehmen, während sie im Kies zuverlässiger überwintern. An Schädlingen können Blattläuse an jungen Trieben auftreten, bei anhaltender Feuchtigkeit drohen Pilzkrankheiten an den Wurzeln. In Gefäßen empfiehlt sich ein Winterschutz gegen Durchnässung, etwa durch eine Überdachung oder einen Platz unter dem Dachvorsprung bei minimalem Gießen.

Autor: Kristýna | Revision: 10.02.2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Stauden (Botanisch A)
EAN: 2284900498855
Lichtverhältnisse: Sonne
Höhe: 0-10
Blütenfarbe: Weiß
Blütezeit: April, Juli
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Anacyclus B: CZ-4282 C: 26/FP/0035 D: NL

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