Marokkanische Minze Mentha spicata 'Marokko'

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Süß-minziger Geschmack für Tee und Mojito, duftet auch im Topf intensiv. Marokkanische Minze (Mentha spicata 'Marocco') ist eine ausdauernde Sorte mit hellgrünen, leicht behaarten Blättern. Sie bildet aufrechte Stängel und unterirdische Ausläufer, erreicht eine Höhe von etwa 50–60 cm und verdichtet den begrenzten Raum in der Saison schnell. Ab Juli trägt sie hellviolette Blüten in endständigen Ähren. Die Blätter werden von Mai bis September geerntet und duften vor der Blüte am intensivsten. Sie gedeiht in frischer, humoser Erde mit einem pH-Wert von etwa 6,0–7,5 in voller Sonne bis Halbschatten und überwintert im Boden bis ca. −25 °C.

Detaillierte Informationen

Detaillierte Produktbeschreibung

Marokkanische Minze - gehört zu den Spearmint-Minzen, die wegen ihres zart süßen, rein minzigen Duftes angebaut werden, der sich auch in der Infusion gut durchsetzt. Die Art Mentha spicata stammt aus den gemäßigten Zonen Europas und Westasiens und wächst in freier Wildbahn auf feuchteren Wiesen und an Gewässern. Die Sorte bildet aufrechte, vierkantige Stängel und unterirdische Rhizome, dank denen sie sich seitlich ausbreitet und in der Saison einen Bestand von etwa 50–60 cm Höhe und etwa 60 cm Breite bildet. Die Blätter sind gegenständig, lanzettlich bis eiförmig, mit gesägtem Rand und auf der Unterseite leicht behaart. Beim Zerreiben setzen sie ätherische Öle mit Anteilen von Menthol und Carvon frei. Im Juli bis August erscheinen endständige Ähren von kleinen lippenblütigen Blüten in hellvioletten bis weißlichen Tönen, die Bienen und andere Bestäuber anlocken. Die Blätter werden frisch oder getrocknet für Minztee, Limonaden, Sirupe, Obstsalate und zur Verfeinerung von Joghurt-Desserts verwendet. Im Vergleich zur gewöhnlichen Pfefferminze ist der Geschmack weniger scharf und wird daher oft für Getränke gewählt. In Kräuterpflanzungen wird sie mit Zitronenmelisse, Thymian oder Lavendel kombiniert, wo sie einen weicheren grünen Übergang zwischen den holzigen Aromaten bildet. Dank ihrer Ausläufer verhält sie sich wie eine bodendeckende Staude und eignet sich daher auch für größere Blumenkästen, wo sie schnell die Ränder überwuchert.

Anbau: Sie gedeiht in voller Sonne bis Halbschatten, in einem wärmeren Mikroklimat mit guter Luftzirkulation und an einem windgeschützten Ort, was das Austrocknen der Blätter und den Krankheitsdruck reduziert. Am besten wächst sie in humosem, nährstoffreichem Boden, der dauerhaft leicht feucht, aber nicht staunass ist. In schwereren Lehmböden bewährt sich die Beimischung von Kompost und gröberen Bestandteilen für den Wasserablauf, im Topf ist eine Drainageschicht wichtig. Ein pH-Wert von 6,0–7,5 ist ungefähr passend. Die Bewässerung sollte regelmäßig erfolgen, bei Topfkultur häufiger, da der Ballen schneller austrocknet. Längere Trockenheit reduziert das Aroma und erhöht den Befall von Minzrost und Spinnmilben, daher ist die Trockenresistenz eher gering bis mittel. Die Düngung basiert auf Kompost im Frühjahr und gegebenenfalls einer leichten Nährstoffergänzung während der Saison, bei Topfkultur schwächer, aber regelmäßig dosiert. Der Bestand wird durch Kürzen nach der Haupternte oder nach der Blüte gepflegt, was die Verdichtung und ein feineres Wachstum fördert. Ältere Horste werden nach 3–4 Jahren oft durch Teilung erneuert. Eine Kompostmulchschicht stabilisiert die Feuchtigkeit und unterdrückt Unkraut. Die Pflanzung erfolgt von März bis Oktober, die Blüte der meisten Minzen erfolgt von Juli bis September, das Laub wird laufend von Mai bis September geerntet und duftet vor der Blüte am intensivsten. Die Frostbeständigkeit der ausgereiften Pflanze liegt je nach Art und Standort ungefähr zwischen -20 bis -30 °C. Im Topf besteht die Gefahr des Durchfrierens des Ballens, daher wählt man eine Isolierung des Topfes und einen geschützten Standort. Für Anfänger ist es praktisch, die Ausbreitung der Rhizome durch eine Wurzelsperre oder durch den Anbau im Topf zu begrenzen. Der empfohlene Pflanzabstand beträgt etwa 30–40 cm bei niedrigeren Sorten und 40–50 cm bei robusten, was ca. 4–9 Pflanzen pro m² entspricht. Zu den häufigen Problemen gehören Minzrost, Mehltau und Blattfleckenkrankheiten, bei den Schädlingen Blattläuse, Thripse und Spinnmilben, insbesondere bei Trockenheit und dichtem Bestand.

Autor: Kristýna | Überarbeitet: 19.02.2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Kräuter & Heilpflanzen
EAN: 2284900104114
Lichtverhältnisse: Sonne
Höhe: 60-80
Blütenfarbe: lila
Blattfarbe: Grün
Blütezeit: Juli, August
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Mentha B: CZ-4282 C: 26/FP/0040 D: IT

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