Mädchenkiefer 'Glauca' Pinus parviflora 'Glauca'
Artikelnummer: 116038Produktdetailbeschreibung
Mädchenkiefer 'Glauca' - die Mädchenkiefer stammt aus den Gebirgsregionen Japans, wo sie an steinigen Hängen und auf gut drainierten Böden wächst. Die Sorte 'Glauca' wurde wegen ihrer auffallend blaugrauen Benadelung und ihres kompakteren Wuchses gegenüber der Art ausgelesen. Unter mitteleuropäischen Bedingungen erreicht sie in der Regel 3–5 m Höhe und 2–3 m Breite bei einem eher langsamen Jahreszuwachs von etwa 10–20 cm. Die Krone ist breit kegelförmig bis unregelmäßig ausladend, mit malerisch etagenartig angeordneten Ästen. Die Nadeln sind 4–6 cm lang, leicht gebogen, stehen in Büscheln zu fünf und besitzen einen auffälligen blausilbernen Schimmer. Die Zapfen sind eiförmig, 5–8 cm lang, anfangs grünlich und später braun. Harmonisch wirkt die Sorte als Solitär im Vorgarten, in japanisch gestalteten Gärten oder in Kombination mit Steinen und niedrigen Stauden. Dank der feinen Nadeltextur bringt sie Leichtigkeit in jede Pflanzung und bildet einen reizvollen Kontrast zu dunkelgrünen Nadelgehölzen.
Mädchenkiefer - auch Japanische Weiß-Kiefer genannt, stammt aus den Gebirgsregionen Japans, wo sie an steinigen Hängen und in lichten Wäldern wächst. In Kultur wird sie seit dem 19. Jahrhundert geschätzt und zählt zu den bedeutenden Arten für die Bonsaigestaltung. Unter mitteleuropäischen Bedingungen erreicht sie ausgewachsen gewöhnlich 4–8 m Höhe und 3–5 m Breite, der Wuchs ist eher langsam. Die Krone ist in der Jugend kegelförmig, später breit eiförmig bis unregelmäßig mit waagerecht abstehenden Ästen. Die Nadeln stehen in Büscheln zu fünf, sind 4–7 cm lang, fein, leicht gedreht und blaugrün bis silbrig bereift. Im Frühjahr erscheinen unscheinbare männliche Blütenzapfen und purpurfarbene weibliche Blüten, aus denen sich 5–8 cm lange Zapfen entwickeln, die im zweiten Jahr reifen. Die Art ist bis etwa −29 °C voll frosthart, eingewachsenen Exemplaren schaden die üblichen Winter in Deutschland nicht. Verwendung findet sie als Solitär sowie in Kombination mit Rhododendren, Fächerahorn oder niedrigen Stauden, wo die feine Nadeltextur besonders zur Geltung kommt.
Anbau: Die schönste Färbung und dichteste Benadelung entwickelt sich in voller Sonne, im lichten Halbschatten wächst ein Teil der Sorten weiterhin zuverlässig, die Krone bleibt jedoch lockerer. Ein geschützter Standort ist vor allem im Winter von Vorteil, wenn das Zusammenspiel von Wind und Sonne das Austrocknen der Nadeln fördert, in warmen Tieflagen hilft ein Mikroklima mit kühlerem Untergrund und Mulch. Bewährt hat sich ein durchlässiger, sandig-lehmiger bis steiniger Boden, in schweren Tonböden ist eine Drainage wichtig, Zwergformen reagieren empfindlich auf Staunässe. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 4,5–6,5, in vielen Gartenböden ist auch ein leicht saures bis schwach neutrales Milieu geeignet. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßiger Bewässerung, damit der Wurzelballen besonders im ersten Sommer nicht austrocknet. Nach dem Einwurzeln ist die Trockenheitsverträglichkeit mittel bis hoch, bei Zwergsorten lohnt sich dennoch eine gleichmäßige Feuchtigkeit während langer Hitzeperioden. Die Düngung sollte maßvoll erfolgen, im Frühjahr mit einer kleineren Gabe Langzeitdünger für Nadelgehölze, ein Stickstoffüberschuss fördert weichen Zuwachs und erhöht das Krankheitsrisiko. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht erforderlich, zur Verdichtung werden mitunter die Frühjahrs„kerzen“ im Mai bis Juni eingekürzt. Rindenmulch stabilisiert Bodenfeuchte und Bodentemperatur. Die Kultur im Kübel ist verbreitet, erforderlich sind eine Drainageschicht, ein durchlässiges Substrat und ein Winterschutz des Gefäßes gegen das Durchfrieren der Wurzeln, bei Tauwetter wird die Feuchtigkeit kontrolliert. Die Frosthärte von Zwergkiefern ist hoch, um -30 °C, ein größeres Risiko stellen Wintertrocknis und Staunässe dar. An Schädlingen können bei Trockenheit Spinnmilben und Blattläuse auftreten, an Krankheiten Nadelschütte sowie Wurzelfäule in schweren Böden. Die Pflanzabstände richten sich nach der Endbreite, als Richtwert 0,8–1,5 m bei Polsterformen und etwa 1,5–2,5 m bei breiteren Zwergsorten.
Autor: Jana | Revision: 18.2. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Kiefern (Pinus) |
|---|---|
| EAN: | 2284900366222 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 300 und mehr |
| Blattfarbe: | Blau, Grau/Silber |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/ |
| Verpackung: | Container p14 |
| Plant Passport: | A: Pinus B: CZ-4282 C: 23/FP/0115 D: NL |
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