Mädchenkiefer 'Floppy Joe' Pinus parviflora 'Floppy Joe'

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Langsam wachsende Sorte der japanischen Kiefer mit locker überhängenden Zweigen. Im Alter erreicht sie etwa 1,5–2 m Höhe und 2–3 m Breite und bildet so einen breit ausladenden, natürlich geformten, strauchartigen Baum. Die Nadeln stehen zu fünft in Büscheln, sind 4–6 cm lang, fein und blaugrün mit silbrigem Schimmer. Vollständig frosthart bis −29 °C. Geeignet als Solitär, für Steingärten und moderne Gestaltungen an einem sonnigen Standort mit durchlässigem Boden.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Mädchenkiefer 'Floppy Joe' - eine Selektion der japanischen Fünfnadelkiefer, geschätzt für ihren unregelmäßigen, leicht überhängenden Habitus und den kompakten Wuchs. Die Art Pinus parviflora stammt aus den Gebirgsregionen Japans, wo sie an sonnigen Hängen mit gut drainiertem Boden wächst. Die Sorte 'Floppy Joe' wächst langsam, der jährliche Zuwachs beträgt etwa 8–12 cm. Im Alter erreicht sie etwa 1,5–2 m Höhe und 2–3 m Breite. Die Krone ist unregelmäßig und ausladend, die Zweige neigen sich leicht und verleihen der Pflanze ein lockeres, natürliches Erscheinungsbild. Die Nadeln stehen zu fünft in Büscheln, sind 4–6 cm lang, fein gedreht und blaugrün mit leichtem silbrigem Schimmer. Im Frühjahr erscheinen kleine männliche Blütenzapfen und unscheinbare weibliche Blüten, aus denen sich kleinere Zapfen entwickeln, die im zweiten Jahr reifen. Die Sorte ist vollständig frosthart bis etwa −29 °C und verträgt die Winterbedingungen in Deutschland gut.

Mädchenkiefer - auch Japanische Weißkiefer oder Japanische Fünfnadelkiefer genannt, stammt aus den Gebirgsregionen Japans, wo sie an steinigen Hängen und in lichten Wäldern wächst. In Kultur wird sie seit dem 19. Jahrhundert geschätzt und zählt zu den bedeutenden Arten, die auch für die Bonsaigestaltung verwendet werden. Unter mitteleuropäischen Bedingungen erreicht sie im Alter meist 4–8 m Höhe und 3–5 m Breite, der Wuchs ist eher langsam. Die Krone ist in der Jugend kegelförmig, später breit eiförmig bis unregelmäßig mit waagerecht abstehenden Ästen. Die Nadeln stehen zu fünft in Büscheln, sind 4–7 cm lang, fein, leicht gedreht und blaugrün bis silbrig bereift. Im Frühjahr erscheinen unscheinbare männliche Blütenzapfen und purpurn gefärbte weibliche Blüten, aus denen sich 5–8 cm lange Zapfen entwickeln, die im zweiten Jahr reifen. Die Art ist vollständig frosthart bis etwa −29 °C, ausgewachsene Exemplare nehmen in gewöhnlichen Wintern in Deutschland keinen Schaden. Verwendung findet sie als Solitär sowie in Kombination mit Rhododendren, Fächerahorn oder niedrigen Stauden, wo die feine Textur der Nadeln besonders zur Geltung kommt.

Anbau: Die beste Färbung und Nadeldichte zeigt sich in voller Sonne, im lichten Halbschatten wachsen viele Sorten weiterhin zuverlässig, die Krone wird jedoch lockerer. Ein geschützter Standort ist vor allem im Winter vorteilhaft, wenn das Zusammenspiel von Wind und Sonne das Austrocknen der Nadeln begünstigt, in warmen Tieflagen hilft ein Mikroklima mit kühlerem Untergrund und Mulch. Bewährt hat sich ein durchlässiger, sandig-lehmiger bis steiniger Boden, in schweren Tonböden ist eine Drainage wichtig, da Zwergformen empfindlich auf Staunässe reagieren. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 4,5–6,5, in vielen Gartenböden eignet sich auch ein leicht saures bis schwach neutrales Milieu. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßiger Bewässerung, damit der Wurzelballen nicht austrocknet, insbesondere im ersten Sommer. Nach dem Einwurzeln ist die Trockenheitsverträglichkeit mittel bis hoch, dennoch lohnt sich bei Zwergsorten eine gleichmäßige Feuchtigkeit während langer Hitzeperioden. Die Düngung sollte sparsam erfolgen, im Frühjahr mit einer kleineren Gabe eines Langzeitdüngers für Nadelgehölze, ein Übermaß an Stickstoff fördert weichen Zuwachs und erhöht das Krankheitsrisiko. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht erforderlich, zur Verdichtung werden mitunter im Mai bis Juni die Frühjahrs-„Kerzen“ eingekürzt. Rindenmulch stabilisiert Feuchtigkeit und Temperatur des Bodens. Die Kultur im Kübel ist verbreitet, erforderlich sind eine Drainageschicht, ein durchlässiges Substrat und ein Winterschutz für das Gefäß, damit die Wurzeln nicht durchfrieren, bei Tauwetter ist auf die Feuchtigkeit zu achten. Die Frosthärte von Zwergkiefern ist hoch, etwa -30 °C, ein Risiko stellen eher Wintertrocknis und Staunässe dar. An Schädlingen können bei Trockenheit Spinnmilben und Blattläuse auftreten, an Krankheiten Schütte und in schweren Böden Wurzelfäule. Der Pflanzabstand richtet sich nach der Endbreite, als Orientierung 0,8–1,5 m bei polsterförmigen Formen und etwa 1,5–2,5 m bei breiteren Zwergsorten.

Autor: Jana | Revision: 22.2. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Kiefern (Pinus)
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Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 150-200
Blattfarbe: Grün, Blau, Grau/Silber
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Pinus B: CZ-4282 C: 25/FP/0012 D: PL

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