Mädchenkiefer 'Blauer Engel' Pinus parviflora 'Blauer Engel'

Artikelnummer: 126829
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Die Mädchenkiefer 'Blauer Engel' ist eine markante Sorte mit dichter Krone. Die breit kegelförmige Krone erhält durch die Büschel aus je fünf Nadeln eine feine Textur. Die Sorte wächst langsam und erreicht ausgewachsen etwa 2–3 m Höhe und 1,5–2 m Breite. Sie eignet sich daher für Vorgärten und repräsentative Bereiche an der Terrasse. Die Nadeln zeigen einen silbrig blauen Schimmer, der in voller Sonne am besten zur Geltung kommt. Die Sorte ist bis −29 °C vollständig winterhart und verträgt nach dem Einwurzeln auch kürzere Trockenperioden gut.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Mädchenkiefer 'Blauer Engel' - eine deutsche Sorte der fünfnadeligen Mädchenkiefer, ausgelesen wegen der intensiv blausilbernen Nadelfärbung und des kompakteren Wuchses. Die Art stammt aus den Gebirgsregionen Japans und wächst dort an steinigen Hängen auf gut drainierten Böden. Die Sorte 'Blauer Engel' wächst langsam, der jährliche Zuwachs liegt bei etwa 10–15 cm. Ausgewachsen erreicht sie etwa 2–3 m Höhe und 1,5–2 m Breite. Die Krone ist dicht und breit kegelförmig bis eiförmig, die Äste sind regelmäßig verteilt. Die Nadeln stehen in Büscheln zu fünf. Sie sind 4–6 cm lang, leicht gedreht und auffallend blausilbern bis stahlblau. Im Frühjahr erscheinen kleine männliche Blütenzapfen und unscheinbare weibliche Blüten. Aus ihnen entwickeln sich 5–7 cm lange Zapfen, die im zweiten Jahr reifen. Die Sorte ist bis etwa −29 °C vollständig winterhart und überwintert in unseren Breiten zuverlässig ohne Schutz.

Mädchenkiefer - auch Japanische Weißkiefer genannt, stammt aus den Gebirgsregionen Japans. Dort wächst sie an steinigen Hängen und in lichten Wäldern. In Kultur wird sie seit dem 19. Jahrhundert geschätzt und zählt zu den bedeutenden Arten für die Bonsaigestaltung. Unter mitteleuropäischen Bedingungen erreicht sie ausgewachsen meist 4–8 m Höhe und 3–5 m Breite, der Wuchs ist eher langsam. Die Krone ist in der Jugend kegelförmig, später breit eiförmig bis unregelmäßig, mit waagerecht abstehenden Ästen. Die Nadeln stehen in Büscheln zu fünf. Sie sind 4–7 cm lang, fein, leicht gedreht und blaugrün bis silbrig bereift. Im Frühjahr erscheinen unscheinbare männliche Blütenzapfen und purpurn gefärbte weibliche Blüten. Aus ihnen entwickeln sich 5–8 cm lange Zapfen, die im zweiten Jahr reifen. Die Art ist bis etwa −29 °C vollständig winterhart, normale Winter in Deutschland schaden ausgewachsenen Exemplaren nicht. Sie wird als Solitär verwendet, ebenso in Kombination mit Rhododendren, Fächerahorn oder niedrigen Stauden, wo die feine Nadeltextur zur Geltung kommt.

Anbau:  Die beste Färbung und die dichteste Benadelung entwickeln sich in voller Sonne. Im lichten Halbschatten wächst ein Teil der Sorten weiterhin zuverlässig, die Krone wird jedoch lockerer. Ein geschützter Standort ist vor allem im Winter von Vorteil, da Wind und Sonne gemeinsam das Austrocknen der Nadeln fördern. In warmen Tieflagen hilft ein Kleinklima mit kühlerem Untergrund und Mulch. Bewährt hat sich ein durchlässiger, sandig-lehmiger bis steiniger Boden. In schweren Tonböden ist eine Drainage wichtig, denn Zwergformen reagieren empfindlich auf Staunässe. Empfohlen wird ein pH-Wert von etwa 4,5–6,5, in vielen Gartenböden eignet sich auch ein leicht saures bis schwach neutrales Milieu. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt. In der warmen Jahreszeit ist regelmäßiges Gießen nötig, damit der Wurzelballen nicht austrocknet, vor allem im ersten Sommer. Nach dem Einwurzeln ist die Trockenheitsverträglichkeit mittel bis hoch. Bei Zwergsorten lohnt sich während langer Hitzeperioden dennoch eine gleichmäßige Wasserversorgung. Die Düngung sollte sparsam erfolgen, im Frühjahr mit einer kleineren Gabe Langzeitdünger für Nadelgehölze. Ein Stickstoffüberschuss fördert weichen Zuwachs und erhöht das Krankheitsrisiko. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht erforderlich. Für eine dichtere Krone werden mitunter die jungen Triebe („Kerzen“) im Mai bis Juni eingekürzt. Rindenmulch stabilisiert Bodenfeuchte und Bodentemperatur. Die Kultur im Kübel ist verbreitet. Sie erfordert eine Drainageschicht, ein durchlässiges Substrat und einen Winterschutz für das Gefäß, damit die Wurzeln nicht durchfrieren. Bei Tauwetter ist auf die Feuchtigkeit zu achten. Die Frosthärte von Zwergkiefern ist hoch, sie liegt bei etwa −30 °C. Ein größeres Risiko stellen Wintertrocknis und Staunässe dar. An Schädlingen können bei Trockenheit Spinnmilben und Blattläuse auftreten, an Krankheiten in schweren Böden Kiefernschütte und Wurzelfäule. Der Pflanzabstand richtet sich nach der zu erwartenden Breite: Als Richtwert gelten 0,8–1,5 m für Polsterformen und etwa 1,5–2,5 m für breitere Zwergsorten.

Autor: Jana | Revision: 22.2. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Kiefern (Pinus)
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Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 200 und mehr
Blattfarbe: Blau, Grau/Silber
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Pinus B: CZ-4282 C: 25/FP/0012 D: PL

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