Mädchen-Kiefer 'Linda' Pinus parviflora 'Linda'

Artikelnummer: 126844
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Kompakte japanische Kiefernsorte für kleine Gärten und repräsentative Pflanzungen. Die Mädchen-Kiefer 'Linda' wächst langsam, die jährlichen Zuwächse liegen bei etwa 8–12 cm. Ausgewachsen erreicht sie rund 2–3 m Höhe und 1,5–2 m Breite. Die Nadeln stehen zu fünft in Büscheln, sind leicht gedreht und zeigen einen blaugrünen bis graublauen Farbton. Dank der dichten Verzweigung behält sie ihre gleichmäßige Form ohne Rückschnitt. Sie ist vollständig frosthart bis −29 °C und gedeiht am besten an einem sonnigen Standort in durchlässigem Boden.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Mädchen-Kiefer 'Linda' - eine kompakte Sorte der Mädchen-Kiefer, einer Art aus den Gebirgsregionen Japans. Dort wächst sie an steinigen, gut entwässerten Hängen in Höhenlagen mit kalten Wintern und feuchten Sommern. Diese Herkunft erklärt die gute Anpassungsfähigkeit an mitteleuropäische Bedingungen. Die Sorte 'Linda' zeichnet sich durch langsamen, ausgeglichenen Wuchs und eine dichte Verzweigung aus, die eine regelmäßige, breit kegelförmige bis eiförmige Krone bildet. Ausgewachsen erreicht sie etwa 2–3 m Höhe und 1,5–2 m Breite, die jährlichen Zuwächse liegen bei rund 8–12 cm. Die Nadeln stehen zu fünft in Büscheln, sind 4–6 cm lang, fein gedreht und zeigen einen blaugrünen bis graublauen Farbton mit leichtem Wachsschimmer. Diese Färbung verleiht der Pflanze das ganze Jahr über einen ruhigen, eleganten Charakter. Im Frühjahr erscheinen kleine, gelbliche männliche Blütenzapfen und unscheinbare weibliche Blüten, aus denen sich eiförmige, 5–7 cm lange Zapfen entwickeln. Sie reifen im zweiten Jahr und tragen zum natürlichen Erscheinungsbild des Baumes bei. Die Sorte ist vollständig frosthart bis etwa −29 °C und überwintert in unseren Breiten ohne Winterschutz. Dank der kompakten Maße eignet sie sich als Solitär in kleineren Gärten, für japanisch inspirierte Gestaltungen, im Steingarten oder in Kombination mit niedrigen Sträuchern und Stauden kontrastierender Textur.

Mädchen-Kiefer - auch Japanische Weißkiefer genannt, stammt aus den Gebirgsregionen Japans, wo sie an steinigen Hängen und in lichten Wäldern wächst. In Kultur wird sie seit dem 19. Jahrhundert geschätzt und zählt zu den bedeutenden Arten für die Bonsaigestaltung. Unter mitteleuropäischen Bedingungen erreicht sie ausgewachsen meist 4–8 m Höhe und 3–5 m Breite, der Wuchs ist eher langsam. Die Krone ist in der Jugend kegelförmig, später breit eiförmig bis unregelmäßig mit waagerecht abstehenden Ästen. Die Nadeln stehen zu fünft in Büscheln, sind 4–7 cm lang, fein, leicht gedreht, blaugrün bis silbrig bereift. Im Frühjahr erscheinen unscheinbare männliche Blütenzapfen und purpurn gefärbte weibliche Blüten, aus denen sich 5–8 cm lange Zapfen entwickeln, die im zweiten Jahr reifen. Die Art ist vollständig frosthart bis etwa −29 °C, eingewachsene Exemplare überstehen gewöhnliche Winter in Deutschland ohne Schäden. Sie eignet sich als Solitär sowie in Kombination mit Rhododendren, Fächerahorn oder niedrigen Stauden, wo die feine Nadeltextur besonders zur Geltung kommt.

Anbau:  Die beste Färbung und Nadeldichte zeigt sich in voller Sonne, im lichten Halbschatten wachsen viele Sorten weiterhin zuverlässig, die Krone wird jedoch lockerer. Ein geschützter Standort ist vor allem im Winter von Vorteil, wenn die Kombination aus Wind und Sonne das Austrocknen der Nadeln fördert. In warmen Tieflagen hilft ein Mikroklima mit kühlerem Untergrund und Mulch. Bewährt hat sich ein durchlässiger, sandig-lehmiger bis steiniger Boden, in schweren Tonböden ist eine Drainage wichtig, denn Zwergformen reagieren empfindlich auf Staunässe. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 4,5–6,5, in vielen Gartenböden ist auch ein schwach saures bis annähernd neutrales Milieu geeignet. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßiger Bewässerung, damit der Wurzelballen nicht austrocknet, insbesondere im ersten Sommer. Nach dem Einwurzeln ist die Trockenheitsverträglichkeit mittel bis hoch, dennoch lohnt sich bei Zwergsorten eine gleichmäßige Wasserversorgung während langer Hitzeperioden. Die Düngung erfolgt sparsam, im Frühjahr mit einer kleineren Gabe Langzeitdünger für Nadelgehölze, ein Stickstoffüberschuss fördert weichen Zuwachs und erhöht das Krankheitsrisiko. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht erforderlich, zur Verdichtung werden mitunter die Frühjahrs-„Kerzen“ im Mai bis Juni eingekürzt. Rindenmulch stabilisiert Feuchtigkeit und Bodentemperatur. Die Kultur im Kübel ist verbreitet, nötig sind eine Drainageschicht, ein durchlässiges Substrat und ein Winterschutz für das Gefäß gegen Durchfrieren der Wurzeln, bei Tauwetter wird die Feuchtigkeit kontrolliert. Die Frosthärte von Zwergkiefern ist hoch, etwa -30 °C, ein Risiko stellen eher Wintertrocknis und Staunässe dar. An Schädlingen können bei Trockenheit Spinnmilben und Blattläuse auftreten, an Krankheiten in schweren Böden Kiefernschütte und Wurzelfäulen. Die Pflanzabstände richten sich nach der Endbreite, als Orientierung 0,8–1,5 m bei polsterförmigen Formen und etwa 1,5–2,5 m bei breiteren Zwergsorten.

Autor: Jana | Revision: 22.2.2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Kiefern (Pinus)
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Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 200 und mehr
Blattfarbe: Grün, Blau, Grau/Silber
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Pinus B: CZ-4282 C: 25/FP/0012 D: PL

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