Ludwigs-Beifuß 'Silver Queen' Artemisia ludoviciana 'Silver Queen'

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Silbriges Laub erhellt das trockene, sonnige Beet vom Frühjahr bis in den Winter. Die aufrechte Staude erreicht etwa 60–90 cm und bildet rasch einen hellen, luftigen Bestand mit fein filzigen Blättern. Die kleinen gelblichen Blütenkörbchen im Sommer haben kaum Zierwert, die eigentliche Schönheit liegt im seidig schimmernden Laub. Ludwigs-Beifuß 'Silver Queen' passt zu Rosen, Lavendel, Salbei, Katzenminze, Fetthenne und dunkellaubigen Gehölzen, wo er die Farben mildert und die Pflanzung verbindet. Nach dem Einwurzeln verträgt er Trockenheit, Sonne und magere Böden gut und eignet sich daher auch für Kiesbeete und Pflanzungen im Stadtgrün.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Ludwigs-Beifuß 'Silver Queen'  - ausdauernde Ziersorte einer nordamerikanischen Art mit auffallend silbrigem Laub. Die Wildart wächst in Prärien, auf trockenen Wiesen, sandigen Hängen und offenen Standorten im Westen und in der Mitte Nordamerikas, wo sie Sonne, Wind und magere Böden gut verträgt. Die Sorte bildet aufrechte bis leicht ausladende Triebe mit schmalen, lanzettlichen, fein filzigen Blättern in Silbergrau bis Weißsilber. Sie erreicht etwa 60–90 cm Höhe und 60–100 cm Breite, in nährstoffreicherem Boden kann sie sich über Rhizome zu einem breiteren Bestand ausdehnen. Die Blätter duften bei Berührung krautig-herb, wie es für Beifuß typisch ist. Von Juli bis September erscheinen kleine gelbliche bis grauweiße Blütenkörbchen in lockeren Rispen, die Zierwirkung geht jedoch vor allem vom Laub aus. Für einen stärkeren Silbereffekt werden die Blütenstiele häufig schon vor dem vollständigen Aufblühen entfernt. Die Sorte überzeugt als heller Kontrast zu Rosen, Salbei, Katzenminze, Lavendel, Sonnenhut, Fetthenne, Blauraute, Ziergräsern und dunkellaubigen Gehölzen. Sie eignet sich für trockene Staudenbeete, Kiespflanzungen, ländliche Gärten, naturnahe Säume und größere Kübel. In der Heilkunde wurden verwandte Beifuß-Arten traditionell wegen ihrer ätherischen Öle und Bitterstoffe genutzt, diese Sorte wird jedoch in erster Linie als Blattschmuckstaude kultiviert und ist nicht für den regelmäßigen Verzehr bestimmt.

Anbau: Am besten gedeiht die Pflanze in voller Sonne, wo der Wuchs am festesten und die Blattfarbe am hellsten ist. Der Boden sollte durchlässig, eher leicht, sandig-lehmig bis steinig, eher trocken bis mäßig feucht sein, mit einem pH-Wert von etwa 6,0–8,0. Neutrale bis kalkhaltigere Erde wird gut vertragen, ungeeignet sind schwere, nasse und verdichtete Böden. Die Pflanzung erfolgt von März bis Mai sowie von September bis Oktober. In Gruppen werden 4–6 Stk pro m² gesetzt, in Einfassungen mit einem Abstand von 40–50 cm. Nach der Pflanzung empfiehlt sich bis zum Einwurzeln regelmäßigeres Gießen, später verträgt die Pflanze Trockenheit gut und wird vor allem bei langer Sommertrockenheit gewässert. Die Düngung sollte mäßig ausfallen, da reicher Boden und Stickstoffüberschuss weichen Wuchs und eine schwächere Färbung fördern. Im Frühjahr werden die trockenen Triebreste entfernt, während der Saison kann der Horst nach der Blüte oder beim Auseinanderfallen eingekürzt werden, damit wieder dichtes silbriges Laub nachwächst. In lockerem Boden können sich die Rhizome rascher ausbreiten, daher empfiehlt sich in kleineren Beeten eine regelmäßige Begrenzung der Ränder. Ausgereifte Pflanzen sind bis etwa −25 °C bis −30 °C winterhart. Krankheiten und Schädlinge treten selten auf, ein Risiko sind vor allem Fäulnis in nassen Wintern, Echter Mehltau in überdüngten Beständen und Schneckenfraß an jungen Trieben.

Autor: Kristýna | Revision: 29.06. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Stauden (Botanisch A)
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Lichtverhältnisse: Sonne
Höhe: 60-80
Blütenfarbe: Weiß
Blütezeit: August, September
Verpackung: Container p11
Plant Passport: A: Artemisia B: CZ-4282 C: 24/FP/0006 D: PL

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