Löffel-Steinbrech 'Minor' Saxifraga cochlearis 'Minor'

Artikelnummer: 720526
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Löffel-Steinbrech 'Minor' bildet dichte Rosetten aus silbrig gerandeten Löffelblättern. Die Miniatur-Steingartenpflanze mit festen, bodennahen Rosetten bringt ein hohes Maß an Eleganz in den Garten. Von Juni bis Juli erscheinen 10–15 cm hohe Rispen mit kleinen, luftigen weißen Blüten. Die Staude überzeugt durch kompakten Wuchs und ganzjährige Beständigkeit. Für einen ästhetischen Teppich empfiehlt sich eine Pflanzung von 12–15 Stk/m². Ideal ist der Einsatz an sonnigen bis halbschattigen Standorten in Kombination mit Hauswurz oder Fetthenne.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Löffel-Steinbrech 'Minor' - trockenheitsliebende, horstbildende Steingartenpflanze, die aus bodennahen Rosetten wächst. Die Pflanze ist eine Miniaturform, die ein hohes Maß an Eleganz in Steingärten bringt. Sie bildet sehr dichte, bodennahe Rosetten aus festen, löffelförmigen Blättern mit auffälligem silbrigem Rand. Dieser Habitus sorgt während der gesamten Vegetationsperiode für ein attraktives Erscheinungsbild. Von Juni bis Juli wachsen aus den Rosetten aufrechte, etwa 10 bis 15 cm hohe Blütenstände mit kleinen, reinweißen Blüten. Die Blüten stehen in lockeren Rispen und wirken sehr luftig. In Gartengestaltungen bewährt sich die Pflanze als außergewöhnliche bodendeckende Staude, die an sonnigen bis halbschattigen Standorten am besten zur Geltung kommt, vor allem in Kombination mit weiteren kalkliebenden Steingartenpflanzen wie Hauswurz oder verschiedenen Fetthennen-Arten. Für einen geschlossenen, aber natürlich wirkenden Teppich empfiehlt sich eine Pflanzdichte von 12 bis 15 Pflanzen pro Quadratmeter. Die Sorte zeichnet sich durch sehr kompakten Wuchs und Beständigkeit aus, wodurch sie in Pflanzungen dauerhaft ausgewogen bleibt und ihre Nachbarn nicht überwuchert.

Anbau: Benötigt wird ein Standort in voller Sonne bis leichtem Halbschatten und vor allem eine ausgezeichnete Drainage, denn Winternässe ist häufiger die Ursache für Ausfälle als Frost. Geeignet ist ein magerer, mineralischer Boden mit Kies und Splitt, idealerweise neutral bis schwach alkalisch mit einem pH-Wert von 6,5–7,8. Bei schwereren Böden wird dem Pflanzloch grober Sand und Splitt beigemischt, und die Oberfläche wird häufig mit einer Kiesmulchschicht abgedeckt, die die Verschmutzung der Rosette begrenzt und das Risiko von Wurzelhalsfäule senkt. Wichtig ist auch eine gute Luftzirkulation, daher wird die Pflanze nicht in zugewehte Ecken mit langer Schneedecke gesetzt. Die Jungpflanzen wachsen nach der Pflanzung meist rasch an. Gegossen wird vor allem nach der Pflanzung und während langer sommerlicher Trockenperioden, danach verträgt die Pflanze trockenere Bedingungen. Die Düngung erfolgt sparsam, günstiger sind kleine Gaben im Frühjahr und nach der Blüte, damit das Gewebe gut ausreift. Im Frühjahr werden beschädigte Blätter entfernt, nach der Blüte lassen sich die Blütenstiele kürzen. Die Rosette bleibt dann kompakt und ist bei möglichst wenig Störung langlebig. Eine Kultur im Gefäß ist möglich, sofern eine Drainageschicht und ein mineralisches Substrat mit Splittanteil verwendet werden, im Winter ist es wichtig, das Gefäß vor anhaltendem Regen zu schützen. Gepflanzt wird von März bis Oktober bei frostfreiem Boden. Bei Pflanzabständen von 20–25 cm rechnet man mit etwa 16–20 Pflanzen pro m². Die Frosthärte liegt unter Gartenbedingungen üblicherweise bei etwa -30 °C. Das häufigste Problem ist Fäulnis durch Staunässe, vereinzelt treten Blattläuse an den Blütenstielen oder Schäden durch Nacktschnecken auf, vor allem in regenreichen Wintern.

Autor: Nikol | Revision: 10.6.2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Steinbrech
EAN: 2284900239861
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Saxifraga B: CZ-4282 C: 25/FP/0037 D: CZ

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