Leberblümchen Hepatica nobilis

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Das Leberblümchen ist eine früh blühende Staude aus der Familie der Hahnenfußgewächse. Es ist in den Laub- und Mischwäldern Europas heimisch. In der Natur wächst es auf humosen Böden, häufig auf kalkhaltigerem Untergrund, und nutzt dort das Frühjahrslicht vor dem Laubaustrieb der Bäume. Es bildet eine grundständige Rosette aus ledrigen, dreilappigen Blättern, die oft überwintern. Von März bis April erscheinen auf 5–20 cm langen Stielen einzelne Blüten mit 6–10 Blütenhüllblättern, meist blau bis violett mit gelben Staubbeuteln. Die Staude eignet sich für die Unterpflanzung von Gehölzen und für schattige Beetpartien. Sie lockt frühe Bestäuber an und kann sich allmählich ausbreiten. Ausgewachsen erreicht sie 10–15 cm Höhe und 15–35 cm Breite. 

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Leberblümchen - früh blühende Staude aus der Familie der Hahnenfußgewächse, heimisch in den Laub- und Mischwäldern der gemäßigten Zone Europas. In der Natur wächst sie auf humosen, steinigen und lehmigen Böden, häufig auf kalkhaltigerem Untergrund. Dort nutzt sie im Frühjahr das Licht, bevor die Bäume austreiben. Sie bildet eine grundständige Rosette aus festen, ledrigen, dreilappigen Blättern. Diese überwintern oft und geben der Pflanzung auch nach der Blüte Struktur. Von März bis April erscheinen auf behaarten, 5–20 cm langen Stielen einzelne Blüten. Sie tragen 6–10 kronblattartige Blütenhüllblätter und gelbe Staubbeutel. Die Blüten sind meist blau bis violett, selten auch rosa oder weiß. Im Garten wirkt das Leberblümchen natürlich in der Unterpflanzung, an Nordmauern sowie zwischen Farnen, Kaukasus-Vergissmeinnicht, Lungenkraut oder Frühjahrszwiebelblumen. Die Blüten locken frühe Bestäuber an. Die Pflanze kann sich durch Samen und über das Rhizom allmählich ausbreiten. Ausgewachsen erreicht der Horst etwa 10–15 cm Höhe und 15–35 cm Breite. Das Wachstum ist langsam, die Pflanze ist jedoch sehr langlebig. Wie viele Hahnenfußgewächse enthält sie Ranunculin. Die frische Pflanze kann beim Verzehr Reizungen hervorrufen. In der traditionellen Pflanzenheilkunde wurde das getrocknete Kraut jedoch als Bestandteil von Mischungen verwendet.

Anbau: Bevorzugt wird ein Standort im Halbschatten bis Schatten. Ideal ist ein geschützter Platz mit Frühjahrsfeuchte und sommerlicher Kühle unter Gehölzkronen. Der Boden sollte humos und gut durchlässig sein, einen hohen Anteil an Laubkompost enthalten und keine anhaltende Staunässe aufweisen. Empfohlen wird ein pH-Wert von etwa 6,5–7,5, auch kalkhaltigere Böden werden vertragen. Die Pflanzung aus dem Container erfolgt von März bis Mai oder von September bis Oktober. Üblich ist ein Pflanzabstand von 25–30 cm, was etwa 9–12 Stk pro m² entspricht. Das Leberblümchen verträgt häufiges Umpflanzen nicht und regeneriert sich nach dem Teilen nur langsam. Daher empfiehlt sich ein dauerhafter Standort. Wichtig ist das Gießen vor allem nach der Pflanzung und im Frühjahr während des Wachstums. Im Sommer bekommt der Pflanze ein eher mäßig trockener Boden besser als dauerhafte Feuchtigkeit. Gedüngt wird im Herbst mit einer dünnen Schicht Kompost oder Laubkompost. Diese Mulchschicht schützt die Wurzeln zugleich vor Temperaturschwankungen. Ausgereifte Horste sind bis etwa -34 °C winterhart. An jungen Blättern können Schnecken auftreten, in schweren, nassen Böden Fäulnis. In Gefäßen erfolgt die Kultur in einem tieferen Topf mit Drainage und Walderde, der etwas feiner Splitt beigemischt wird. Im Winter muss die Pflanze vor allem vor Nässe geschützt werden. Verblühte Stiele ziehen meist von selbst ein, die Blätter bleiben bis zum nächsten Frühjahr dekorativ. In einem zu trockenen Frühjahr verblühen die Blüten schneller, im kühleren Unterholz hält die Blüte dagegen länger an.

Autor: Nikol | Revision: 27.1. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Stauden (Botanisch H)
EAN: 2284900092503
Lichtverhältnisse: Halbschatten, Schatten
Höhe: 10-20
Blütenfarbe: Blau, lila
Blütezeit: April, Marsch
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Hepatica B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL

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