Lavis-Mittagsblume Delosperma lavisiae
Artikelnummer: 90673Produktdetailbeschreibung
Lavis-Mittagsblume - perfekte Steingartenpflanze mit dickfleischigen Blättern und reicher Blüte. Immergrüne, teppichartig wachsende Sukkulente aus der Familie der Mittagsblumengewächse (Aizoaceae). Ursprünglich stammt sie aus den Gebirgsregionen des südlichen Afrikas und Lesothos, wo sie an steinigen Hängen und in flachen Senken zwischen Felsblöcken wächst, häufig an Stellen mit regelmäßiger Sonne und raschem Wasserabfluss. Im Garten bildet sie dichte Polster von etwa 5–10 cm Höhe und rund 0,3–0,5 m Breite. Die fleischigen, dreikantigen Blätter sind glatt und bleiben im Winter grün. Von Mai bis August erscheinen zahlreiche Blüten mit einem Durchmesser von etwa 3–5 cm in Tönen von Rosa bis Violett, oft mit hellerem Auge, die sich vor allem bei sonnigem Wetter öffnen. Geschätzt wird die Art für ihren niedrigen, festen Wuchs und die hohe Trockenheitsverträglichkeit. In der Pflanzkombination bewährt sie sich in Kiesbeeten mit niedrigen Fetthennen, Hauswurz, Thymian und kleinen horstbildenden Gräsern, gut wirkt sie auch in Fugen von Trockenmauern und in flachen Trögen. Die Blüten sind meist ohne ausgeprägten Duft. Im Vergleich zur verbreiteten Delosperma cooperi zeigt sie einen niedrigeren, festeren Wuchs und eignet sich besser für Kiesbeete und Tröge. Sie verträgt Trockenheit, benötigt nach dem Einwurzeln nur gelegentliches Gießen, und die Düngung bleibt sparsam.
Anbau: Die Pflanze gedeiht in voller Sonne, an geschützten Plätzen und im warmen Kleinklima an Steinen oder an einem Südhang, wo der Bestand nach Regen schnell abtrocknet. Am besten wächst sie in magerem, sandigem bis kiesigem Boden mit ausgeprägter Drainage, bei schweren Lehmböden bewähren sich ein erhöhter Standort und eine Drainageschicht. Der geeignete pH-Wert liegt bei etwa 6,0–7,5. Gegossen wird nach dem Einwurzeln nur ergänzend bei langer Trockenheit, Staunässe führt zu Fäulnis an Wurzeln und Wurzelhals. Die Düngung erfolgt sparsam, meist genügt im Frühjahr eine niedrige Gabe eines langsam löslichen Steingartendüngers, ein Stickstoffüberschuss beeinträchtigt das Ausreifen des Gewebes. Ein Rückschnitt ist nicht nötig, im Frühjahr werden üblicherweise erfrorene und vertrocknete Triebspitzen entfernt, damit sich das Polster wieder verdichtet. Eine Mulchschicht aus feinem Kies verringert die Verschmutzung der Blätter und fördert das Abtrocknen am Wurzelhals, organische Mulche werden nur eingeschränkt verwendet. Die Pflanzung von Containerpflanzen erfolgt meist von März bis November, in kühleren Lagen wird das Frühjahr bevorzugt. Die Frosthärte ausgereifter Pflanzen in trockenem, durchlässigem Boden liegt bei etwa -22 °C, empfindlicher ist die Kombination aus Frost und Winternässe, weshalb mitunter eine vorübergehende Abdeckung gegen Dauerregen verwendet wird. Für einen raschen Bestandsschluss empfiehlt sich ein Pflanzabstand von 20–25 cm. Im Gefäß wird ein mineralisches Kakteen- und Sukkulentensubstrat mit Drainageschicht verwendet, die Überwinterung erfolgt an einem geschützten Platz bei reduziertem Gießen. Für Einsteiger gilt die verlässliche Regel, dass die Erde eher steinig als humos sein und zwischen den Wassergaben deutlich abtrocknen sollte. An Schädlingen können Blattläuse und Schildläuse auftreten, bei ungünstiger Feuchtigkeit vor allem Fäulnis und Blattflecken. Die Pflanze verträgt Trockenheit gut, jedoch kein dauerhaft nasses Substrat.
Autor: Kristýna | Revision: 06.01. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Stauden (Botanisch D) |
|---|---|
| EAN: | 2284900209284 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Höhe: | 0-10 |
| Blütenfarbe: | Rosa, lila |
| Blütezeit: | Mai, Juni, Juli, August |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Delosperma B: CZ-4282 C: 26/FP/0020 D: CZ |
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