Lampionblume var. franchetii Physalis alkekengi var. franchetii

Artikelnummer: 9999692 77901 Variante wählen
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Die Lampionblume var. franchetii bringt leuchtende Herbstfarbe in den Garten. Die Pflanze (Physalis alkekengi var. franchetii, oft auch als Physalis franchetii geführt) bildet orangerote, papierartige Kelche, die sich gut für Trockengestecke trocknen lassen. Sie erreicht meist 60–80 cm Höhe und breitet sich über unterirdische Ausläufer aus, sodass sie Lücken im Beet rasch füllt. Am besten gedeiht sie in Sonne bis Halbschatten in normaler, durchlässiger Gartenerde. Die kleinen weißen Blüten erscheinen im Sommer, die „Lampions“ färben sich von August bis Oktober aus. Die Pflanze ist giftig und wird daher außerhalb der Reichweite kleiner Kinder gepflanzt.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Lampionblume var. franchetii - eine ausdauernde Staude aus der Familie der Nachtschattengewächse mit Herkunft in Ostasien, die seit Jahrhunderten wegen ihrer auffälligen, papierartigen Kelche kultiviert wird. Im Frühjahr bildet sie Horste mit aufrechten Stängeln und breit eiförmigen Blättern, im Sommer erscheinen kleine weiße Blüten, aus denen sich Beeren entwickeln, die von einem aufgeblähten Kelch umschlossen sind. Dieser färbt sich ab Spätsommer orange bis orangerot und bleibt oft auch nach dem Einziehen des Laubes erhalten, wodurch das Beet einen herbstlichen Akzent erhält. Die „Lampions“ werden traditionell für Trockensträuße und als Schnittblume verwendet, wo ihre feine Textur besonders zur Geltung kommt. Die Pflanze bildet aufrechte Stängel von 50–70 cm und wächst innerhalb weniger Jahre in die Breite, häufig auf 1–1,5 m. Sie breitet sich über unterirdische Rhizome aus und bildet in gutem Boden geschlossene Bestände, weshalb sie sich vor allem für Bereiche eignet, in denen ihre Wuchsfreude Raum findet, etwa naturnahe Pflanzungen, Beetränder oder abgegrenzte Flächen. Essbar sind ausschließlich die reifen Früchte - unreife Früchte sowie der sie umgebende Kelch bzw. Lampion sind giftig. In der Kombination harmoniert sie gut mit Ziergräsern, Fetthennen, Astern und Zierlauch, wo die orangefarbenen Kelche mit der zarten Herbstfärbung kontrastieren. Beim Trocknen behalten die Kelche Form und Farbe, wenn die Stängel zum Zeitpunkt der vollen Ausfärbung geschnitten und an einem trockenen, schattigen Ort aufgehängt werden. 

Anbau:  Geeignet ist ein Standort in voller Sonne bis Halbschatten, in wärmeren Lagen ist ein leichter Schutz vor der Nachmittagssonne von Vorteil. Der Boden kann normale Gartenerde sein, humos bis leicht sandig, jedoch stets gut durchlässig, da anhaltende Staunässe im Winter schadet. Die Pflanze ist bodentolerant, der pH-Wert liegt meist im Bereich von etwa 6,0–7,5. Nach der Pflanzung und in Trockenperioden wird gleichmäßig gegossen, die Düngung beschränkt sich in der Regel auf eine Kompostgabe im Frühjahr. Die oberirdischen Teile ziehen im Winter ein und treiben im Frühjahr aus den Rhizomen wieder aus. Gepflanzt wird von März bis Mai oder im September und Oktober. Der empfohlene Pflanzabstand beträgt 40–50 cm, in der Praxis 4–6 Pflanzen pro m², mit Rücksicht auf die spätere Ausbreitung. Zur Begrenzung der Ausbreitung werden Wurzelsperren oder die Kultur in einem eingegrabenen Gefäß verwendet. Die Blüten erscheinen meist im Juni und Juli, die dekorativen Kelche und Früchte reifen von August bis Oktober. Gut eingewachsene Horste sind bis etwa -20 bis -25 °C frosthart. Die Pflanze ist giftig, vor allem die unreifen Früchte und grünen Pflanzenteile, und wird daher außerhalb der Reichweite kleiner Kinder und Haustiere gepflanzt. An Problemen können Blattläuse, bei Trockenheit Spinnmilben sowie bei zu dichtem Bestand pilzliche Blattflecken auftreten. In kühleren und windigen Lagen hilft ein Winterschutz der Rhizome mit Laub- oder Kompostmulch, besonders im ersten Winter nach der Pflanzung. In Gefäßen wird ein größeres Substratvolumen gewählt, damit der Wurzelballen nicht austrocknet und im Winter nicht durchfriert, und das Gefäß wird windgeschützt aufgestellt. An Standorten mit hohem Schneckendruck können im Frühjahr die jungen Triebe geschädigt werden.

Autor: Kristýna | Revision: 04.02. 2026 

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Stauden (Botanisch P)
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Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 60-80, 80-100
Blütenfarbe: Weiß, Orange
Blütezeit: Juli, August
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Physalis B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL
Plant Passport 2: A: Physalis B: CZ-4282 C: 26/FP/0035 D: NL
Plant Passport 3: A: Physalis B: CZ-4282 C: 26/FP/0091 D: PL

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