Lampionblume Physalis alkekengi
Artikelnummer: 3466 52176 52178 Variante wählenProduktdetailbeschreibung
Lampionblume - ausdauernde, Rhizome bildende Pflanze aus der Familie der Nachtschattengewächse. Sie stammt aus den gemäßigten Regionen Südosteuropas und Asiens und wird in Gärten vor allem wegen ihrer auffälligen, papierartigen Kelche kultiviert. Sie erreicht eine Höhe von etwa 60–100 cm und breitet sich über kriechende Rhizome allmählich zu größeren Gruppen aus. Die Stängel sind aufrecht, die Blätter eiförmig bis dreieckig und frischgrün. Von Juni bis August erscheinen einzelne weißliche bis cremeweiße Blüten von etwa 2 cm Größe. Nach der Blüte vergrößert sich der Kelch deutlich, bläht sich auf und färbt sich von August bis Oktober orange bis orangerot. Im Inneren reift eine kugelige Beere heran, zunächst grün, später orange bis scharlachrot. Vollständig reife Früchte sind essbar und enthalten Vitamin C, organische Säuren und Carotinoide, darunter β-Carotin und Lutein. Der Geschmack ist säuerlich mit einer leicht bitteren Note. Unreife Früchte, grüne Pflanzenteile und die papierartigen Kelche sind nicht zum Verzehr bestimmt. Den größten Zierwert haben die ausgefärbten Lampions, die lange an der Pflanze halten und sich gut trocknen lassen. Sie eignen sich für herbstliche Arrangements, Kränze und Trockengestecke, in denen sie Farbe und Form behalten. Im Garten kommt die Lampionblume in naturnahen Pflanzungen, an Beeträndern und an Stellen zur Geltung, an denen sie einen geschlosseneren Bestand bilden kann.
Anbau: Geeignet ist volle Sonne bis Halbschatten, in wärmeren Lagen ist ein leichter Schutz vor der Nachmittagssonne von Vorteil. Der Boden kann gewöhnliche Gartenerde sein, humos bis leicht sandig, stets jedoch gut drainiert, da langanhaltende Nässe im Winter schadet. Beim pH-Wert ist die Pflanze tolerant, meist liegt er bei etwa 6,0–7,5. Nach der Pflanzung und in Trockenperioden wird gleichmäßig gegossen, die Düngung beschränkt sich in der Regel auf Kompost im Frühjahr. Die oberirdischen Teile ziehen im Winter ein und treiben im Frühjahr aus den Rhizomen wieder aus. Die Pflanzung erfolgt von März bis Mai oder im September und Oktober. Der empfohlene Pflanzabstand beträgt 40–50 cm, in der Praxis 4–6 Pflanzen pro m², mit Rücksicht auf die spätere Ausbreitung. Zur Begrenzung der Ausbreitung werden Wurzelsperren oder ein eingegrabenes Gefäß verwendet. Die Blüten erscheinen meist im Juni und Juli, die dekorativen Kelche und Früchte reifen von August bis Oktober. Gut eingewachsene Horste sind etwa bis -20 bis -25 °C winterhart. Die Pflanze ist giftig, insbesondere unreife Früchte und grüne Teile, daher wird sie außerhalb der Reichweite von Kleinkindern und Haustieren platziert. An Problemen können Blattläuse, bei Trockenheit Spinnmilben und bei zu dichtem Bestand pilzliche Blattflecken auftreten. In kühleren und windigen Lagen hilft eine Winterabdeckung der Rhizome mit Laub- oder Kompostmulch, besonders im ersten Winter nach der Pflanzung. In Gefäßen empfiehlt sich ein größeres Substratvolumen, damit der Wurzelballen nicht austrocknet und im Winter nicht durchfriert, und ein windgeschützter Standort. An Standorten mit hohem Schneckendruck können im Frühjahr die jungen Triebe geschädigt werden.
Autor: Kristýna | Revision: 31.08. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Stauden (Botanisch P) |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 40-60, 60-80, 80-100 |
| Blütenfarbe: | Weiß |
| Blütezeit: | Juli, August |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Physalis B: CZ-4282 C: 26/FP/0129 D: NL |
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