Lambertshasel 'Purpurea' Corylus maxima 'Purpurea'

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Kultivar mit intensiv purpurroten Blättern, die ihre Farbe die gesamte Saison über behalten. Der robuste Strauch erreicht eine Höhe von 3–5 Metern und wird im Frühjahr durch gelbe Kätzchen geschmückt. Im Herbst reifen geschmackvolle Nüsse in einem dekorativen, rötlichen Hüllblatt. Die Früchte bestechen durch ihren Gehalt an Vitamin E, Ballaststoffen und Mineralien. Im Garten eignet er sich als markanter Solitär, als Teil farbenfroher Gruppen oder als Bestandteil informeller Hecken, wo er zuverlässig für einen farblichen Kontrast und die nötige Privatsphäre während der gesamten Vegetationsperiode sorgt.

Detaillierte Informationen

Detaillierte Produktbeschreibung

Corylus maxima 'Purpurea' – eine außerordentlich dekorative und gefragte Sorte, die gezielt auf eine intensive Laubfärbung gezüchtet wurde. Dieser kräftige, aufrecht wachsende Strauch erreicht in voller Reife eine Höhe von 3 bis 5 Metern bei ähnlicher Breite, wobei sein Habitus von Natur aus dicht und kompakt ist. Der wichtigste ästhetische Vorzug sind die breit eiförmigen, fein gesägten Blätter, die beim Austrieb im Frühjahr eine satte purpurrote bis dunkelweinrote Farbe aufweisen. Diese Färbung bleibt während der gesamten Vegetationsperiode erhalten, wodurch sich der Strauch von den gewöhnlichen grünblättrigen Arten unterscheidet. Im Vorfrühling, typischerweise von März bis April, schmücken auffällige, lange gelbe Kätzchen die Zweige, die als erste Boten der Frühlingsblüte gelten. Anschließend entwickeln sich die Früchte, die in Gruppen von zwei bis fünf Stück angeordnet sind. Sie sind von einem charakteristischen, auffallend langen und purpurfarbenen Hüllblatt umgeben, das länger als die Nuss selbst ist. Die Früchte sind von hoher Qualität, besitzen einen ausgezeichneten süßen Geschmack und sind eine reiche Quelle wertvoller Stoffe, insbesondere ungesättigter Fettsäuren, Vitamin E, Ballaststoffen sowie einer Reihe von Mineralien wie Magnesium, Kalium oder Kalzium. Diese Nährstoffe sind entscheidend für die korrekte Funktion des Herz-Kreislauf-Systems und die Unterstützung der Vitalität. In der Gartenarchitektur wird diese Sorte als dominanter Solitär, als markantes Element in farbenfrohen Gruppenpflanzungen oder als origineller Bestandteil informeller Hecken eingesetzt, wobei sie Privatsphäre und gleichzeitig einen farblichen Kontrast bietet.

Pflege: Wir wählen einen wärmeren und sonnigen Standort, idealerweise in niedrigeren und mittleren Lagen, geschützt vor starkem Winterwind. Der Haselstrauch verträgt auch leichten Halbschatten, für eine gute Reifung der Nüsse und einen regelmäßigen Fruchtansatz ist volle Sonne jedoch vorteilhafter. Am besten gedeiht er in tiefen, mittelschweren lehmigen bis lehmig-sandigen Böden mit ausreichend Humus, die Feuchtigkeit gut speichern, aber nicht dauerhaft vernässen. Der optimale pH-Wert liegt bei etwa 6–7, auf stark alkalischen oder vernässten Böden verschlechtert sich das Wachstum. Die Pflanzung erfolgt im Frühjahr (März–April) oder im Herbst (Oktober–November), wenn die Böden noch warm sind. Einzelne Sträucher werden etwa 3–4 m voneinander entfernt gepflanzt, bei niedrigeren, freistehenden Hecken kann ein Abstand von 1–1,5 m verwendet werden. Nach der Pflanzung ist es ratsam, gut verrotteten Kompost in die Umgebung der Wurzeln einzuarbeiten, den Boden mit Hackschnitzeln oder Rinde zu mulchen und in den ersten beiden Saisons für regelmäßige Bewässerung zu sorgen. Der Haselstrauch hat ein flaches Wurzelsystem und reagiert daher empfindlich auf Sommertrockenheit. Gleichmäßige Bodenfeuchtigkeit fördert die Größe der Nüsse und die Qualität der Kerne. Hinsichtlich der Frostbeständigkeit sind Haselnusssträucher widerstandsfähig, gut etablierte Pflanzen vertragen Temperaturen von etwa −25 bis −28 °C, nur die frühe Frühlingsblüte ist anfälliger für späte Fröste. Der Strauch trägt am besten auf zweijährigem und dreijährigem Holz, daher konzentriert sich der Schnitt auf die kontinuierliche Verjüngung und die Erhaltung von 6–8 stärkeren Gerüsttrieben; überalterte oder zu stark verdichtende Triebe werden im Vorfrühling entfernt. Von Krankheiten und Schädlingen können gelegentlich Blattläuse, Rüsselkäfer oder ein Befall der Früchte durch die Larven der Nussfruchtfliege auftreten, das Risiko wird durch rechtzeitiges Sammeln und Vernichten geschädigter Früchte sowie durch die Förderung natürlicher Fressfeinde reduziert. In der Gartengestaltung eignet sich der Haselnussstrauch als Solitär im Nutzgarten, in einer essbaren Hecke oder in Kombination mit anderen Obststräuchern wie Felsenbirne, Sanddorn oder Johannisbeeren, wo er ein stabiles, langlebiges Grundgerüst der Pflanzung bildet.

Mehr dazu: Anleitung zum Anbau von Lambertshaselsträuchern

Autor: Nikol | Revision: 2026.06.05

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Haselnüsse
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Lichtverhältnisse: Sonne
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Haselnusssträuchern - /anleitungen-zum-anbau-von-obstbäumen/anleitung-zum-anbau-von-haselnusssträuchern/
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Corylus B: CZ-4282 C: 25/FP/0008 D: NL

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