Kronen-Apfel 'Neuwaldiane' - Container Malus coronaria 'Neuwaldiane'
Artikelnummer: 886210Produktdetailbeschreibung
Kronen-Apfel 'Neuwaldiane' - eine historische, gärtnerisch sehr wertvolle Sorte des Kronen-Apfels, dessen ursprüngliche Wildart aus feuchteren Wäldern, Lichtungen und Gebüschen im Osten Nordamerikas stammt. Der sommergrüne Laubbaum aus der Familie der Rosengewächse zeigt einen mittelstarken Wuchs mit kurzem Stamm und breit ausladenden, bogig überhängenden Seitenästen, die ausgewachsen eine Krone von 5–7 m Höhe und 4–6 m Breite bilden. Die jungen Triebe sind leicht filzig, später kahl und rotbraun, ältere Fruchtzweige können dornartig ausgebildet sein. Die wechselständigen Blätter sind breit eiförmig bis dreieckig-eiförmig, am Rand grob gesägt und häufig mit 2–4 flachen Lappen versehen, was eher an Weißdornlaub erinnert. Die Blattspreite ist im Sommer sattgrün, unterseits etwas heller, und färbt sich im Herbst in leuchtende Gelb- und Orangetöne. Im Mai öffnen sich aus rosafarbenen Knospen gestielte, schalenförmige Blüten in lockeren Doldentrauben zu 3–5 Stück. Die Blüten werden 3–4 cm groß, besitzen reinweiße Kronblätter mit zartem pastellrosa Saum und verströmen einen ungewöhnlich intensiven Veilchenduft, der zahlreiche Bienen anlockt. Die Frucht ist ein kleiner, abgeflacht kugeliger Apfel mit 2,5–3,5 cm Durchmesser, der im Oktober reift. Die Früchte haben eine wachsartige Oberfläche, sind grünlich gelb, fest und wegen ihres hohen Säure- und Gerbstoffgehalts sehr herb, für den Frischverzehr eignen sie sich nicht. In der Gartengestaltung lässt sich die Sorte ideal mit niedrigeren Nadelgehölzen oder mit Blütensträuchern wie Flieder (Syringa) und Schneeball (Viburnum) kombinieren.
Anbau: Bevorzugt wird ein vollsonniger Standort, alternativ leichter Halbschatten, in voller Sonne sind Blütenansatz und Fruchtfärbung am ausgeprägtesten. Am besten eignet sich ein tiefgründiger, humoser und durchlässiger Boden mit mittlerer Feuchtigkeit und guter Drainage, idealerweise mit einem pH-Wert von 6,0–7,5. In schweren Lehmböden hilft das Einarbeiten von Kies oder grobem organischem Material, an sehr trockenen Standorten stabilisiert eine Mulchschicht die Bodenfeuchte. Gepflanzt wird je nach Ballenart meist von März bis November, nach der Pflanzung empfiehlt sich vor allem in den ersten zwei Vegetationsperioden regelmäßiges Gießen. Eingewurzelte Bäume vertragen kurzzeitige Trockenheit, lange Dürreperioden mindern jedoch Blüte und Fruchtgröße. Eine mäßige Düngung im Frühjahr reicht in der Regel aus, bei Überdüngung mit Stickstoff steigt die Anfälligkeit für Blattläuse. Der Schnitt beschränkt sich auf Erziehungs- und später Auslichtungsschnitt nach der Blüte oder im zeitigen Frühjahr, damit die Krone luftig bleibt und nach Regen rasch abtrocknet. Unter mitteleuropäischen Bedingungen ist das Gehölz zuverlässig frosthart bis etwa −29 °C, junge Bäume gedeihen jedoch besser an geschützten Standorten ohne Spätfrostsenken. Für Solitärpflanzungen wird ein Abstand von mindestens 4–5 m zu anderen Gehölzen eingehalten, in einer frei wachsenden Hecke beträgt der Pflanzabstand etwa 1–1,5 m. Zu den möglichen Schädlingen zählen Blattläuse und Wickler, in ungünstigen Jahren können Schorf oder Echter Mehltau auftreten, ein Eingreifen ist dennoch nur selten erforderlich.
Autor: Kristýna | Revision: 21.05. 2026
Mehr unter: Anleitung zum Anbau von Apfelbäumen
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Zierapfel (Malus) |
|---|---|
| Gewicht: | 1 kg |
| EAN: | 2284900360893 |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Apfelbäumen - /anleitung-zum-anbau-von-obstbaumen/anleitung-zum-anbau-von-apfelbaumen/ |
| Verpackung: | Container C5 |
| Unterlage: | M7 |
| Plant Passport: | |
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