Kronen-Apfel 'Neuwaldiane' Malus coronaria 'Neuwaldiane'

Artikelnummer: 727755
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Weiße, zartrosa getönte Blüten mit einem Durchmesser von 3–4 cm und ein ausgeprägter lila Duft sind der Hauptstolz dieses historischen Baumes. Malus coronaria 'Neuwaldiane' wächst als kleiner bis mittelgroßer Baum mit einer breit ausladenden, unregelmäßigen Krone, der im Erwachsenenalter eine Höhe von 5–7 m und eine Breite von 4–6 m erreicht. Der Hauptvorteil für Züchter ist der hohe ästhetische Wert das ganze Jahr über, die einfache Pflege und die zuverlässige Frostbeständigkeit in unserer Klimazone. Breit eiförmige, gelappte Blätter haben eine tiefgrüne Farbe und verfärben sich im Herbst in leuchtend goldgelbe Töne. Dieser laubabwerfende Baum findet praktische Anwendung als markanter Solitär in Gärten und Parks. Kleine, kugelförmige, grün-gelbe Früchte reifen im Oktober und sind für Kinder aufgrund ihres sehr bitteren Geschmacks nicht zum direkten Verzehr geeignet.

Detaillierte Informationen

Detaillierte Produktbeschreibung

'Neuwaldiane' Zierapfel – eine historisch, gartenbaulich sehr wertvolle Sorte des Zierapfels, dessen ursprüngliche botanische Art aus feuchteren Wäldern, Lichtungen und Gebüschen im östlichen Nordamerika stammt. Dieser laubabwerfende Laubbaum aus der Familie der Rosengewächse bildet einen mittelstarkwüchsigen Habitus mit kurzem Stamm und breit ausladenden, bogenförmig überhängenden Seitenästen, die im Erwachsenenalter eine Krone von 5–7 m Höhe und 4–6 m Breite formen. Junge Triebe sind leicht filzig, später kahl, rotbraun, wobei ältere fruchttragende Zweige dornenähnliche Strukturen aufweisen können. Die Blätter sind wechselständig, breit eiförmig bis dreieckig-eiförmig, am Rand grob gesägt und oft mit 2–4 flachen Lappen versehen, was eher an Weißdornblätter erinnert. Die Blattoberfläche ist im Sommer sattgrün, auf der Unterseite etwas heller, im Herbst färbt sie sich eindrucksvoll in leuchtenden Gelb- und Orangetönen. Im Mai entwickeln sich aus rosafarbenen Knospen gestielte, schalenförmige Blüten, die in lockeren Dolden zu je 3–5 Stück angeordnet sind. Die Blüten erreichen eine Größe von 3–4 cm, haben reinweiße Kronblätter mit einem zarten pastellrosa Rand und verströmen einen ungewöhnlich intensiven Veilchenduft, der eine große Anzahl von Bienen anlockt. Die Frucht ist ein kleiner, abgeflacht-kugeliger Apfel mit einem Durchmesser von 2,5–3,5 cm, der im Oktober reift. Die Früchte haben eine wachsartige Oberfläche, sind grünlich-gelb, fest und aufgrund ihres hohen Gehalts an Säuren und Tanninen sehr herb, für den Frischverzehr ungeeignet. In der Gartengestaltung wird die Sorte ideal mit niedrigen Nadelgehölzen oder blühenden Sträuchern wie Flieder (Syringa) und Viburnum kombiniert.

Kultivierung: Bevorzugt volle Sonne, eventuell lichten Halbschatten, in voller Sonne ist der Blütenansatz und die Fruchtfärbung am ausgeprägtesten. Am besten ist ein tiefgründiger, humoser und durchlässiger Boden mit mittlerer Feuchtigkeit und guter Drainage, idealerweise im pH-Bereich von 6,0–7,5. In schwereren Lehmböden ist das Einarbeiten von Kies oder grober organischer Substanz vorteilhaft; auf sehr trockenen Standorten hilft Mulch, der die Feuchtigkeit stabilisiert. Die Pflanzen werden am häufigsten von März bis November je nach Ballentyp gepflanzt, nach der Pflanzung wird eine regelmäßigere Bewässerung empfohlen, insbesondere in den ersten beiden Vegetationsperioden. Nach dem Anwurzeln verträgt sie kurzzeitige Trockenheit, langanhaltende Trockenheit reduziert jedoch die Blüte und die Fruchtgröße. Eine mäßige Düngung im Frühjahr ist normalerweise ausreichend; bei Überdüngung mit Stickstoff steigt die Empfindlichkeit gegenüber Blattläusen. Der Schnitt beschränkt sich auf Erziehungs- und später Auslichtungsschnitte, die nach der Blüte oder im Vorfrühling durchgeführt werden, damit die Krone luftig bleibt und nach Regen schnell abtrocknet. Im tschechischen Klima handelt es sich um ein zuverlässig frosthartes Gehölz bis ca. −29 °C, junge Bäume gedeihen jedoch im Windschatten ohne späte Frostsenken. Für Solitärpflanzungen wird ein Abstand von mindestens 4–5 m zu anderen Gehölzen eingehalten, in freier gewachsenen Hecken bewegt sich der Abstand zwischen den Pflanzen etwa 1–1,5 m. Zu den möglichen Schädlingen gehören Blattläuse und Wickler, unter den Krankheiten können in ungünstigen Jahren Schorf oder Mehltau auftreten, dennoch ist ein Eingriff nur ausnahmsweise erforderlich.

Autor: Kristýna | Überarbeitung: 21.05. 2026

Mehr dazu: Anleitung zum Anbau von Apfelbäumen

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Zierapfel (Malus)
Gewicht: 1 kg
EAN: 2284900329203
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Apfelbäumen - /anleitung-zum-anbau-von-obstbaumen/anleitung-zum-anbau-von-apfelbaumen/
Verpackung: wurzelnackter Setzling
Base: M7
Plant Passport: A: Malus B: CZ-4282 C: 22/FP/0161 D: PL
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