Kriech-Weide 'Iona' Salix repens 'Iona'
Artikelnummer: 96869Detaillierte Produktbeschreibung
'Iona' – eine Zierform der Kriechweide, ein niedriger, sommergrüner Strauch aus der Familie der Weidengewächse. Die ursprüngliche Salix repens wächst in Europa auf feuchten Wiesen, an Torfrandrändern, in Dünen und auf mageren, sauren Böden, wo sie niedrige, ausladende Sträucher bildet. Die Sorte 'Iona' ist ein männlicher Klon, der für seinen sehr zierlichen Wuchs, die silbrigen Blätter und die auffälligen Frühlingskätzchen geschätzt wird. In kriechender Form erreicht sie je nach Standort und Schnitt eine Höhe von ca. 0,15–0,5 m und eine Breite von 0,45–1 m. In der gärtnerischen Praxis wird sie häufig auf einen 30–60 cm hohen Stamm veredelt, wo sie eine kleine, hängende Krone mit einer weichen, fast schirmartigen Silhouette bildet. Die Triebe sind dünn, rötlich, hängend bis leicht aufsteigend. Die Blätter sind klein, elliptisch, graugrün, auf der Unterseite silbrig-filzig und fallen im Herbst ab. Früh im Jahr, oft von März bis April, erscheinen die männlichen silbrigen Kätzchen, die bei der Reifung goldgelben Pollen entwickeln. Sie sind wertvoll für die ersten Bienen und Hummeln. Die Sorte kommt in Steingärten, Heidegärten, Kübeln, an Hängen, an Teichen sowie zwischen niedrigen Gräsern, Heiden, Heidekraut, Zwergkiefern, Thymian und kleinen Zwiebelpflanzen hervorragend zur Geltung. Als Stammform bringt sie ein charmantes Detail in den Vorgarten oder auf die Terrasse.
Kultivierung: Es wird volle Sonne bis leichter Halbschatten gewählt. Ein sonniger Standort fördert einen kompakten Wuchs, ein ausgeprägteres silbriges Laub und reichhaltige Frühlingskätzchen. Der Boden sollte durchlässig, humos, frisch-feucht bis feucht sein, ohne langfristiges Austrocknen und gleichzeitig ohne starke winterliche Staunässe im Kübel. Ein geeigneter pH-Wert liegt bei etwa 5,0–7,0; sie gedeiht auch gut in saureren Böden des Heide-Typs. Containerpflanzen werden von März bis Oktober gepflanzt. Bei einer bodendeckenden Pflanzung werden 3–5 Pflanzen pro m² verwendet, in Gruppen beträgt der Abstand 50–70 cm. Bei der Stammform wird nach dem Pflanzen eine feste Stütze hinzugefügt, die sowohl die Veredelungsstelle als auch die Krone vor dem Umstürzen durch Wind schützt. Triebe, die aus dem Stamm oder unterhalb der Veredelungsstelle austreiben, werden entfernt, um die sortentypische Krone zu erhalten. Nach dem Pflanzen wird bis zum Anwurzeln regelmäßig gegossen; ältere Pflanzen vertragen kurze Trockenperioden schlechter als gewöhnliche trockenheitsresistente Sträucher. Mulch aus Rinde, Hackschnitzeln oder Laub hilft, die Feuchtigkeit zu halten. Der Schnitt erfolgt nach der Blüte oder früh im Frühjahr, wobei zu lange Triebe gekürzt und trockene Teile entfernt werden. Die Frosthärte erreicht etwa −25 bis −29 °C. Mögliche Probleme stellen Blattläuse, Gallwespen, Raupen, Schildläuse, Weidenrost, Blattfleckenkrankheiten, Krebsnekrosen und Mehltau dar. Im Kübel sind regelmäßiges Gießen und der Schutz des Wurzelballens vor wiederholtem Durchfrieren und Austrocknen wichtig.
Autor: Kristýna | Revision: 25.06.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Weiden (Salix) |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Salix B: CZ-4282 C: 25/FP/0047 D: NL |
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