Koreatanne 'Blauer Eskimo' Abies koreana 'Blauer Eskimo'

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Kompakte Zwergtanne mit blaugrauen Nadeln, die sehr lange klein bleibt. Die Koreatanne 'Blauer Eskimo' wächst weniger als 3 cm pro Jahr. Nach zehn Jahren erreicht sie etwa 25–30 cm Höhe und 30–45 cm Breite. Sie eignet sich für Steingärten, Heidegärten, Vorgärten und größere Kübel, wo sie einen immergrünen Blickpunkt mit ausdrucksvoller Struktur setzt. Ideal sind ein sonniger bis leicht halbschattiger Standort, ein nährstoffreicher Boden und gleichmäßige Feuchtigkeit ohne Staunässe.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Koreatanne 'Blauer Eskimo' - die Art stammt aus den Hochgebirgen Südkoreas. Dort wächst sie in etwa 1 000–1 900 m Höhe in kühlem, feuchtem Klima. Die Sorte wurde in Deutschland als Hexenbesen gefunden und von der Iseli Nursery in den Handel eingeführt. Es handelt sich um ein Miniaturnadelgehölz mit sehr langsamem Wuchs und dichter, kugeliger bis breit polsterförmiger Gestalt. Der Jahreszuwachs liegt bei etwa 2,5 cm. Nach 10 Jahren erreichen die Pflanzen ungefähr 25–30 cm Höhe und 30–45 cm Breite. Die kurzen, flachen Nadeln stehen spiralig um die kurzen, hell gefärbten Zweige und zeigen einen blaugrünen bis blaugrauen Ton. Im Winter treten zwischen den Nadeln die kleinen, harzüberzogenen braunen Knospen deutlich hervor. Die Blüte spielt für den Zierwert keine wesentliche Rolle. Dank des geringen Wuchses eignet sich die Tanne für Steingärten, Tröge und kleine Vorgärten sowie für größere Kübel. Gut zur Geltung kommt sie neben Zwergkiefern, Wacholder, Heidepflanzen, niedrigen Stauden und Steinen, wo die blauen Nadeln einen farbigen Kontrast bilden. Der langsame Wuchs bedeutet einfache Pflege ohne regelmäßigen Formschnitt.

Anbau: Für die Koreatanne bewährt sich ein sonniger Standort bis lichter Halbschatten, idealerweise geschützt und abseits austrocknender Winterwinde. Am besten gedeiht sie in tiefgründigem, humosem und stets leicht feuchtem, aber gut durchlässigem Boden. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 5,0–6,5. Bei anhaltender Staunässe leiden die Wurzeln. Bei Trockenheit und in überhitzten Tieflagen lässt die Vitalität nach, und das Risiko eines Befalls durch Spinnmilben steigt. Gepflanzt wird von März bis Oktober. In wärmeren Regionen ist auch der Herbst unbedenklich, in kühleren Lagen wird das Frühjahr bevorzugt. In den ersten 2–3 Jahren nach der Pflanzung sind regelmäßiges Gießen in Trockenperioden und eine Mulchschicht aus Rinde oder Nadelstreu wichtig. Der Mulch hält die Feuchtigkeit gleichmäßig und bewahrt die leicht saure Bodenreaktion. Die Düngung erfolgt sparsam, meist im Frühjahr mit Kompost oder einem stickstoffarmen Koniferendünger. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht nötig, entfernt werden nur trockene oder beschädigte Zweige. Ältere, gut etablierte Pflanzen sind bis etwa -25 bis -29 °C frosthart. Bei jungen Pflanzen kann es zu Frosttrocknis und zu Schäden durch Spätfrost beim Austrieb kommen. Ein geschützter Standort und gute Einwurzelung helfen daher. Für eine Solitärpflanzung werden mindestens 4–5 m freier Raum eingeplant, in Gruppen werden je nach Endgröße Abstände von etwa 2,5–4 m gewählt.

Autor: Nicol | Revision: 28.08. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Tannen (Abies)
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Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Abies B: CZ-4282 C: 26/FP/0134 D: CZ

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