Koreanischer Wurmfarn Dryopteris coreano-montana
Artikelnummer: 100157Produktdetailbeschreibung
Koreanischer Wurmfarn - stammt aus Ostasien, vor allem aus den Bergwäldern Koreas und Japans, und reicht bis nach Sachalin und in angrenzende Gebiete. In der Natur wächst er im Unterwuchs auf lehmigen Böden mit höherer Luftfeuchtigkeit, oft in kühleren Tälern und an Hängen. Das Rhizom ist aufrecht und trägt rostbraune Spreuschuppen, die der Pflanze schon beim Austrieb Charakter verleihen. Die Wedel sind breit dreieckig, fest, 2- bis 3-fach gefiedert, beim Austrieb hellgrün bis anisgrün und gehen im Laufe des Sommers in ein mittleres Grün über. Ausgewachsen werden etwa 0,6–1,2 m Höhe und meist rund 0,6–0,8 m Breite angegeben. In Pflanzungen wirkt er als ruhiger Solitär für den Schatten und harmoniert gut mit Rhododendren, Hortensien, Funkien, Straußenfarn und Frühjahrszwiebelblumen, die später unter dem Laub verschwinden. Die Blattstiele sind meist glatt, braun gefärbt und glänzend, oft etwa 10–20 cm lang, die Blattspreite misst 60–80 cm bei einer Breite von etwa 20–25 cm, sodass bereits ein einzelner Horst im Unterwuchs einen klaren Akzent setzt.
Anbau: Bewährt hat sich ein halbschattiger bis schattiger, windgeschützter Standort mit ruhigem Mikroklima und erhöhter Luftfeuchtigkeit, etwa unter licht stehenden Gehölzen. Am besten eignet sich ein humoser, nährstoffreicher und stets frischer, zugleich aber durchlässiger Boden. Wichtig ist eine Drainage, da winterliche Staunässe das Rhizom schädigt. Die Bodenreaktion sollte leicht sauer bis neutral sein, etwa pH 5,5–7,0. Die Pflanzung gelingt am besten von März bis Mai sowie erneut von September bis Oktober, bei einer Sommerpflanzung ist häufigeres Gießen einzuplanen. Das Gießen ist im ersten Jahr und bei längerer Trockenheit entscheidend, nach dem Einwurzeln wird kurze Trockenheit vertragen, anhaltende Trockenheit lässt die Wedel jedoch kleiner bleiben und eintrocknen. Eine mäßige Düngung genügt, meist eine Frühjahrsgabe Kompost oder Laubkompost. Überdüngung mit Stickstoff führt zu weicheren Wedeln. Der Rückschnitt beschränkt sich auf das Entfernen alter und beschädigter Wedel am Ende des Winters oder zeitig im Frühjahr, damit die neuen Triebe sauber austreiben. Eine Mulchschicht aus Laubkompost oder feiner Rinde stabilisiert die Feuchtigkeit und schützt den Wurzelhals vor Temperaturschwankungen. Die Kultur im Kübel ist in einem tieferen Gefäß mit Drainageschicht und humusreichem Substrat mit gröberem Anteil möglich, im Winter ist es entscheidend, Staunässe zu vermeiden. Es handelt sich um einen Sporenfarn ohne Blüte und ohne Ernte. Die Frosthärte eingewachsener Horste wird mit etwa -28 bis -30 °C angegeben, die Wedel können bei Kahlfrost jedoch bereits bei etwa -10 bis -15 °C Schaden nehmen. Empfohlen wird ein Pflanzabstand von 45–60 cm je nach angestrebter Horstgröße. Bei schlechter Luftzirkulation können Blattflecken oder Echter Mehltau auftreten, in vernässtem Boden Rhizomfäule. Unter den Schädlingen schaden Schnecken an den jungen Trieben, in Kübeln tritt mitunter der Dickmaulrüssler auf. Für Einsteiger ist eine gleichmäßige Feuchtigkeit ohne Übergießen am zuverlässigsten.
Autor: Kristýna | Revision: 21.01. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Farne (Polypodiopsida) |
|---|---|
| EAN: | 2284900217692 |
| Lichtverhältnisse: | Halbschatten, Schatten |
| Höhe: | 60-80, 80-100, 100-120 |
| Blütenfarbe: | Keine Blume/Unscheinbare Blume |
| Blattfarbe: | Dunkelgrün, Hellgrün |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Dryopteris B: CZ-4282 C: 25/FP/0041 D: PL |
| Plant Passport 2: | A: Dryopteris B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL |
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