Koreanische Kiefer 'Jilin' Pinus koraiensis 'Jilin'

Artikelnummer: 119054
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In ihrer natürlichen Umgebung wächst die Koreanische Kiefer auf kühleren, gut durchlässigen, oft steinigen Hängen und bildet hohe Bäume mit essbaren Samen in großen Zapfen. Die Sorte 'Jilin' ist eine Zwergform von Hexenbesen, die in Ziergärten geschätzt wird. Mit 10 Jahren erreicht sie etwa 0,5 × 0,4 m, nach Jahren etwa 1 × 0,8–1 m. Sie bildet eine dichte, anfangs kugelförmige, später leicht eiförmige Krone mit fünfnadeligen Nadeln von 5–8 cm Länge in Blaugrün- bis Blaugrautönen mit silbrigem Glanz. Die Nadeln bleiben mehrere Jahre an den Zweigen und der Strauch wirkt auch im Winter voll. Er eignet sich als kleiner Solitär für Steingärten und flache Behälter.

Detaillierte Informationen

Detaillierte Produktbeschreibung

Kiefer 'Jilin' - in der natürlichen Umgebung wächst sie an kühleren, gut durchlässigen, oft steinigen Hängen und bildet hohe Bäume mit essbaren Samen in großen Zapfen. Die Sorte 'Jilin' entstand aus einem Hexenbesen als Zwergform, die für Zierpflanzungen sammlerisch geschätzt wird. Im Alter von 10 Jahren erreicht sie eine Höhe von etwa 0,5 m und eine Breite von 0,4 m, nach vielen Jahren normalerweise etwa 1 m Höhe und 0,8–1 m Breite. Sie wächst zu einer dichten, anfangs fast kugelförmigen, später leicht eiförmigen Krone heran, die auch ohne Formschnitt kompakt bleibt. Die Äste tragen Büschel von fünf Nadeln, etwa 5–8 cm lang, blaugrün bis blaugrau gefärbt, mit einem feinen silbrigen Glanz. Die Nadeln verbleiben mehrere Jahre an den Zweigen, sodass der Strauch auch im Winter voll erscheint. Zapfen können bereits bei jüngeren Pflanzen auftreten, bei kleinen Sträuchern haben sie jedoch überwiegend dekorative Bedeutung. Die kompakte Form und die dezente Farbgebung prädestinieren die Sorte für den Einsatz als kleines Solitärgehölz in Steingärten, Heide- und Schottergärten, kleineren Vorgärten sowie in Kübeln auf Terrassen, wo sie andere Zwergnadelgehölze und trockenheitsliebende Stauden gut ergänzt.

Koreanische Kiefer - Pinus koraiensis stammt ursprünglich aus Fernost, insbesondere aus Korea und Japan. Immergrüner Nadelbaum mit langsamem Wachstumstempo und charakteristischer kegelförmiger Krone. Die Rinde dieser Art ist gräulich und bleibt lange glatt. Der Baum erreicht eine Höhe von ca. 18-25 m. Die koreanische Kiefer hat weit ausgebreitete Seitenwurzeln, die ihr hervorragende Stabilität unter verschiedenen Bodenbedingungen verleihen. Die Nadeln sind in Fünferbüscheln angeordnet, dunkelgrün gefärbt und 6-12 cm lang. Auf der Außenseite sind die Nadeln dunkelgrün, während die Innenseite einen bläulich-weißen Schimmer aufweist. Junge Triebe sind mit rostig-filzigem Flaum bedeckt und die Winterknospen sind rotbraun gefärbt, was zum dekorativen Aussehen des Baumes beiträgt. Die koreanische Kiefer ist unter den Bedingungen Mitteleuropas absolut widerstandsfähig. Sie bevorzugt volle Sonne und einen geräumigen Standort. Sie gedeiht am besten auf trockenen bis leicht feuchten, gut durchlässigen, sauren Böden mit angemessenem Nährstoffangebot. Wenn sie jedoch zu feuchten Bedingungen ausgesetzt ist, kann sie an innerer Stammfäule leiden. Diese Kiefernart eignet sich für die Solitärpflanzung, kann aber auch in kleinere, lockere Gruppen integriert werden. Im Landschaftsdesign harmoniert sie hervorragend mit verschiedenen Nadelbaumarten, einschließlich Zwergformen, sowie mit luftigen und leichten Laubgehölzen. Die koreanische Kiefer ist somit ein geeigneter Kandidat für vielfältige Gartenkompositionen, wo sie ihr ästhetisches Potenzial voll entfalten kann.

Kultivierung: Die beste Ausfärbung und Dichte der Nadeln haben sie in voller Sonne, im leichten Halbschatten wächst ein Teil der Kultivare weiterhin zuverlässig, aber die Krone ist lockerer. Windgeschützter Standort ist vor allem im Winter von Vorteil, wenn die Kombination aus Wind und Sonne das Austrocknen der Nadeln fördert. In warmen Tieflagen hilft ein Mikroklima mit kühlerem Untergrund und Mulch. Der Boden bewährt sich als durchlässig, sandig-lehmig bis steinig. In schweren Lehmböden ist eine Drainage wichtig, Zwergformen reagieren empfindlich auf Staunässe. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 4,5–6,5, bei vielen Gartenböden funktioniert auch ein leicht saures bis schwach neutrales Milieu. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßigem Gießen, damit der Wurzelballen nicht austrocknet, insbesondere während des ersten Sommers. Nach dem Anwurzeln ist die Trockenheitsresistenz mittel bis hoch, dennoch ist bei Zwergkultivaren eine gleichmäßige Feuchtigkeit bei langen Hitzeperioden vorteilhaft. Eine sparsame Düngung ist ratsam, im Frühjahr eine kleinere Dosis langsam löslichen Düngers für Nadelgehölze. Ein Übermaß an Stickstoff erhöht den weichen Zuwachs und das Krankheitsrisiko. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht erforderlich, zur Verdichtung werden im Mai bis Juni manchmal die Frühlings-„Kerzen“ gekürzt. Rindenmulch stabilisiert die Bodenfeuchtigkeit und -temperatur. Die Kultivierung im Topf ist üblich, eine Drainageschicht, durchlässiges Substrat und Winterschutz des Topfes gegen das Durchfrieren der Wurzeln sind erforderlich, bei Tauwetter wird die Feuchtigkeit überwacht. Die Frostbeständigkeit von Zwergkiefern ist in der Regel hoch, um -30 °C, Risiko ist eher das Austrocknen im Winter und Staunässe. Als Schädlinge können Spinnmilben und Blattläuse bei Trockenheit auftreten; als Krankheiten können Schütte und Wurzelfäule in schwerem Boden auftreten. Abstände werden nach der Zielbreite gewählt, als Richtwerte 0,8–1,5 m bei kissenförmigen Formen und breiteren Zwergkultivaren um 1,5–2,5 m.

Autor: Nikol | Überarbeitung: 30.11.2025

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Kiefern
EAN: 2284900377570
Lichtverhältnisse: Sonne
Höhe: 80-100
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Pinus B: CZ-4282 C: 26/FP/0002 D: PL

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