Königsfarn Osmunda regalis
Artikelnummer: 4972Produktdetailbeschreibung
Königsfarn - ein prachtvoller, sommergrüner Farn aus der Familie der Königsfarngewächse, der in der Literatur wegen der auffälligen Sporangien an den Wedelspitzen oft als „Blühender Farn“ bezeichnet wird. Natürlich verbreitet ist er in Europa, Nordafrika und in Teilen Südwestasiens, meist an Quellrändern, in Erlenbrüchen, Gräben und auf Moorwiesen mit saurem bis schwach saurem Boden. Aus einem kurzen Rhizom treiben im Frühjahr breit ausladende, doppelt gefiederte Wedel, die unter guten Bedingungen 120–180 cm erreichen und einen Horst von etwa 80–150 cm Durchmesser bilden. Das Laub ist hell- bis mittelgrün, im Gegenlicht zart „durchscheinend“ und färbt sich im Herbst goldgelb bis orange. Der fertile Teil der Wedel erscheint gewöhnlich im Juni und Juli als braune, körnig wirkende Sporangienbüschel an den Spitzen, ohne Blüten und Pollen. In Pflanzungen kommt er am Wasser, im halbschattigen Unterwuchs und in Regengärten besonders zur Geltung, wo er sich gut mit Schaublatt, Funkien, Prachtspieren, Seggen und Binsen kombinieren lässt. Dekorativ sind auch die Wedel für die Floristik, vor allem im Spätsommer und Herbst.
Anbau: Für den Anbau in Deutschland bewährt sich ein Standort mit dauerhaft feuchtem Boden, ideal im Halbschatten bis Schatten. In der Sonne gedeiht der Farn nur bei ständiger Wasserversorgung und ohne sommerliche Überhitzung der Wurzeln. Das Substrat sollte humos und durchlässig sein, darf aber nicht austrocknen, eine Beimischung von Lauberde oder Torf ist empfehlenswert. Am sichersten ist eine leicht saure bis neutrale Bodenreaktion im Bereich von etwa pH 5,0–6,8, Kalkung ist in der Regel nicht geeignet. Die Pflanzung erfolgt von März bis Mai oder von September bis Oktober, bei größeren Pflanzungen wird ein Abstand von 80–120 cm gewählt, also etwa 1–2 Pflanzen pro m². Das Gießen ist vor allem in den ersten beiden Saisons wichtig, eine Mulchschicht aus Laub oder Rinde verringert die Verdunstung und hält den Wurzelbereich kühler. Eine sanfte Düngung im Frühjahr, etwa mit Kompost, genügt, zu hohe Stickstoffgaben führen zu weichen Wedeln. Ein Rückschnitt ist nicht nötig, am Ende des Winters werden die trockenen Wedel entfernt. Der Königsfarn wird selten von Krankheiten befallen, Probleme bereiten vor allem Trockenheit und anhaltende Staunässe ohne Sauerstoff im Boden. Im Beet ist er bis etwa -25 bis -30 °C winterhart, in Gefäßen empfindlicher, daher empfehlen sich ein großer Container, eine Drainage und ein Winterschutz gegen Durchfrieren. In der Nähe von Teichen verträgt er auch kurzzeitige flache Überstauung, sofern das Wasser sauber ist und die Wurzeln Zugang zu Luft haben. In trockenen Gärten helfen die Pflanzung in eine Mulde und regelmäßiges Ergänzen organischer Substanz.
Autor: Nikol | Revision: 3.2. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Farne (Polypodiopsida) |
|---|---|
| EAN: | 2284900164149 |
| Lichtverhältnisse: | Halbschatten, Schatten |
| Höhe: | 100 und mehr |
| Blattfarbe: | Grün, Bronze |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Osmunda B: CZ-4282 C: 25/FP/0130 D: PL |
| Plant Passport 2: | A: Osmunda B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL |
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