Knolliges Brandkraut - Phlomis tuberosa Phlomis tuberosa
Artikelnummer: 133911Detaillierte Produktbeschreibung
Synonym für Knollen-Salbei - eine ausdauernde, knollentragende Staude aus der Familie der Lippenblütler, ursprünglich aus Osteuropa und Südosteuropa bis nach West- und Zentralasien. In der Natur bevorzugt sie sonnige Hänge, trockene Rasenflächen und Waldränder auf tiefgründigen, oft basischen Böden, in unseren Verhältnissen insbesondere auf Lössböden. In der Tschechischen Republik ist sie eine heimische Art der wärmsten Gebiete und gehört in freier Natur zu den geschützten Pflanzen, daher werden im Gartenbau nur kultivierte Pflanzen angebaut. Der Wurzelstock trägt kleine runde Knollen, aus denen im Frühjahr eine bodennahe Rosette von großen, an der Basis herzförmigen Blättern mit deutlicher Blattaderung austreibt. Aus dem Horst wachsen aufrechte, vierkantige Stängel, oft weinrot gefärbt, die unter Gartenbedingungen normalerweise 80–120 cm erreichen, auf nährstoffreichem Boden bis zu 150 cm. Die Breite des Horstes beträgt in der Regel 45–60 cm. Im Juni und Juli werden die Scheinquirlen von rosavioletten Blüten zu „Etagen“ am Stiel angeordnet, sodass die Pflanze auch in Schotterbeeten wie eine vertikale Zeichnung wirkt. Die Blüten liefern Nektar und Pollen für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge. Die Blätter sind grün, gröber und nach dem Zerreiben aromatisch. Verblühte Samenstände bleiben bis in den Winter dekorativ und behalten ihre Form im Trockenen, was auch in naturnah gestalteten Pflanzungen wertvoll ist. In der Komposition harmoniert sie mit Ziergräsern, Salbei, Schafgarbe und Fetthenne.
Pflege: Bevorzugt volle Sonne, eventuell lichten Halbschatten an einem windgeschützten Ort, wo die Stiele weniger umknicken. Am besten gedeiht sie in durchlässigem, tiefem Boden mit einem höheren Anteil an mineralischen Bestandteilen, der nach dem Regen schnell abtrocknet. Auch ein kalkhaltiger Untergrund ist für sie geeignet, der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 6,5–8,0. Die Bewässerung ist vor allem nach der Pflanzung wichtig, später verträgt die Pflanze Trockenheit besser als langfristige Staunässe, insbesondere im Winter. Eine leichte Düngung reicht aus, im Frühjahr mit Kompost oder einem langsam löslichen Dünger mit geringerem Stickstoffanteil. Der Bestand wird Ende des Winters üblicherweise an der Basis zurückgeschnitten, alternativ werden die trockenen Blütenstände über den Winter als Winterstruktur belassen. Eine Mulchschicht aus Kies hält den Wurzelhals trocken und begrenzt Unkraut. Die Kultur im Kübel ist in einem tieferen Topf mit Drainageschicht und mineralischem Substrat möglich, im Winter ist ein Schutz des Kübels vor dem Durchfrieren ratsam. Die Pflanzung erfolgt meist von März bis Mai oder September bis Oktober, Abstände von 45–60 cm entsprechen etwa 3–5 Pflanzen pro m². Ausgewachsene Horste sind frostbeständig bis etwa -23 bis -25 °C, junge Pflanzen gedeihen mit leichtem Reisigschutz bei Kahlfrösten. Von Krankheiten können Mehltau bei dichter Bestockung und Wurzelfäule bei Feuchtigkeit auftreten, gelegentlich treten Blattläuse an jungen Trieben auf. Als Vorbeugung dienen Sonne, Luftzirkulation und Drainage. Die Pflanze ist dornenlos.
Autor: Nikol | Überarbeitet: 12.01.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Stauden (Botanisch P) |
|---|---|
| EAN: | 2284900486463 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Höhe: | 100 und mehr |
| Blütenfarbe: | Rosa |
| Blütezeit: | Juni, Juli |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Phlomis B: CZ-4282 C: 26/FP/0020 D: CZ |
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