Knäuel-Glockenblume 'Freya' Campanula glomerata 'Freya'
Artikelnummer: 132700Produktdetailbeschreibung
Knäuel-Glockenblume 'Freya' - aufrecht wachsende Staude aus der Familie der Glockenblumengewächse, verbreitet in der gemäßigten Zone Europas und Asiens und in Mitteleuropa von Feldrainen, lichten Waldrändern und trockeneren Wiesen bekannt, häufig auf eher kalkhaltigem Untergrund. Die Sorte 'Freya' ist eine moderne, sortengeschützte Auslese (PBR), die als kompakte und weniger invasive Form gilt und sich im Vergleich zur gewöhnlichen Art meist weniger über Rhizome ausbreitet. Sie bildet mehrere feste, aufrechte Stängel mit dunkelgrünen, eiförmigen bis lanzettlichen Blättern, die unterseits fein behaart sind. Von Juni bis August entstehen an den Stängelspitzen und in den Blattachseln dichte Büschel kleiner Glocken, die sich oft sternförmig öffnen, in dunklem Blauviolett bis Violettblau. Die einzelnen Blüten messen etwa 2 cm, im Blütenstand wirken sie wie ein konzentrierter Farbknoten, der im Beet auch aus größerer Entfernung gut zur Geltung kommt. Die Blüten bieten Pollen und Nektar und werden gern von Bienen und Hummeln besucht. Sie eignen sich auch für den Schnitt, wobei die festen Stängel in schlichten Sträußen gut ihre Form behalten. Der Duft ist wenig ausgeprägt, und die Pflanze zählt üblicherweise nicht zu den giftigen Arten. In der Gestaltung findet sie Verwendung im Vordergrund und in der mittleren Etage von Staudenbeeten, in Kiespflanzungen sowie in naturnahen Partien, wo sie mit Salbei, Storchschnabel, Schafgarbe, Katzenminze und feinen Gräsern harmoniert oder helle Blüten von Margeriten und Glockenblumen anderer Arten hervorhebt.
Anbau: Bevorzugt wird ein sonniger Standort oder lichter Halbschatten mit guter Luftzirkulation. Entscheidend ist eine gute Drainage, geeignet ist kiesiger bis steiniger Boden mit Humusanteil, idealerweise im leicht alkalischen bis neutralen Bereich von pH 6,5–7,5. In Gefäßen bewährt sich eine Beimischung von Perlit oder Lavagranulat. In schwereren Böden wird üblicherweise grober Sand oder Kies eingearbeitet, im Winter schadet Staunässe am Wurzelhals. Gießen ist vor allem nach der Pflanzung und in langen Trockenperioden nötig, ein dauerhaft nasser Standort erhöht die Gefahr von Fäulnis. Eine sparsame Düngung genügt, etwa im Frühjahr eine dünne Schicht Kompost, damit der Horst keine weichen Triebe bildet. Verblühte Stängel werden üblicherweise entfernt, damit der Horst kompakt bleibt, die Teilung erfolgt im Frühjahr oder im Spätsommer. Die Frosthärte wird unter mitteleuropäischen Bedingungen mit etwa -23 °C angegeben. Empfindlicher sind junge Pflanzen in nassen Wintern, daher bewährt sich die Pflanzung an erhöhter Stelle oder in ein Gefäß mit Drainageschicht. Die Pflanzzeit liegt üblicherweise zwischen März und Oktober, in Gebirgslagen wird oft das Frühjahr gewählt, damit die Pflanzen bis zum Winter gut einwurzeln. Ein Pflanzabstand von 25–30 cm entspricht etwa 9–12 Pflanzen pro m². Mögliche Probleme sind Schnecken an jungen Trieben und Blattfleckenkrankheiten bei anhaltender Feuchtigkeit. Im Winter bleibt die niedrige Rosette zwischen Steinen gut erkennbar und setzt im Frühjahr rasch neue Knospen an.
Autor: Nikol | Revision: 20.1. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Glocken |
|---|---|
| EAN: | 2284900472879 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 20-40 |
| Blütenfarbe: | Lila, Blau |
| Blütezeit: | Juni, Juli, August |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Campanula B: CZ-4282 C: 25/FP/0130 D: PL |
| Plant Passport 2: | A: Campanula B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL |
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