Kleines Seifenkraut - Saponaria ocymoides Saponaria ocymoides
Artikelnummer: 3291Detaillierte Produktbeschreibung
Polster-Seifenkraut - eine halbimmergrüne, dicht verzweigte Staude aus der Familie der Nelkengewächse, ursprünglich von den felsigen und bergigen Hängen Südwest- und Südeuropas. In der Natur wächst sie auf trockenen Schutthalden und in Felsspalten von Kalkfelsen, wo die Wurzeln tief reichen, der Wurzelhals aber trocken bleibt. Im Garten bildet sie niedrige, überhängende Polster aus feinen, oft rötlichen Stängeln, die an den Rändern verholzen. Die Blätter sind gegenständig, verkehrt eiförmig bis lanzettlich, klein, sitzend und zeigen in der Sonne oft einen graugrünen bis silbrigen Ton. Ab dem späten Frühjahr erscheinen über den beblätterten Trieben kleine Blüten in Büscheln, meist rosa bis purpurrosa, mit einer schmalen Kelchröhre und fünf Kronblättern. Die Blütezeit dauert in der Regel von Mai bis August, und bei regelmäßigem Rückschnitt nach der Hauptblüte können einige Triebe erneut blühen. Die Blüten liefern Nektar und Pollen und werden von Bienen und kleinen Schmetterlingen besucht, wobei der Gesamteindruck von der Blütenfläche und dem leichten „Überhängen“ über die Ränder geprägt ist. In der Komposition wirkt sie wie eine rosa Wolke zwischen Steinen, die harte Linien mildert, und lässt sich gut mit Thymian, Gänsekresse, niedrigen Fetthennen, Steinbrech oder Küchenschellen kombinieren. Die Gattung Saponaria ist bekannt für ihren Gehalt an Saponinen, die in Wasser schäumen, weshalb einige Arten zum Waschen verwendet wurden und Seifenkraut nicht zum Verzehr bestimmt ist.
Anbau: Am besten gedeiht sie in voller Sonne und durchlässigem, eher nährstoffarmem Boden mit Kies, idealerweise mit einem pH-Wert von etwa 6,5–8. In schweren Lehmböden und in im Winter durchnässten Böden droht Wurzelfäule und Frostschäden, daher sind eine Drainage, Beimischung von Kies und Pflanzung an einem erhöhten Standort ratsam. Die Pflanzen werden je nach Wetter von März bis Oktober gepflanzt, an exponierten Standorten bewährt sich der Frühjahrstermin, damit sie vor dem Winter gut durchwurzeln. Beim Anlegen eines Teppichs rechnet man mit etwa 6–9 Pflanzen pro m² bei Abständen von 30–40 cm, in Rinnen und Schalen wird Platz für Überhänge gelassen. In den ersten Wochen nach der Pflanzung ist regelmäßiges Gießen vorteilhaft, nach dem Einwurzeln verträgt sie Trockenheit. Die Düngung ist sparsam, in überdüngtem Boden wächst die Pflanze mehr ins Laub und blüht weniger. Nach der Blüte hilft oft das Kürzen verblühter Triebe, was die Verdichtung und manchmal auch eine schwächere wiederholte Knospenbildung im Spätsommer fördert. In Behältern lohnt sich mineralisches Substrat und Winterschutz vor dauerhafter Durchfeuchtung. Die Frostbeständigkeit liegt in der Praxis meist bei etwa -25 °C, am empfindlichsten ist sie bei Kahlfrösten und in feuchtem Winterboden. Bei Krankheiten kann Wurzelfäule bei Übernässung auftreten, bei Schädlingen gelegentlich Blattläuse an jungen Trieben. Eine leichte Mulchung mit Kies ist vorteilhaft, da sie die Verunkrautung begrenzt und den Wurzelhals trocken hält. Auch im lichten Halbschatten wächst sie, die Blüte ist jedoch kürzer.
Autor: Nikol | Überarbeitung: 06.02.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Stauden (Botanisch S) |
|---|---|
| EAN: | 2284900095993 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Höhe: | 20-40 |
| Blütenfarbe: | Rosa |
| Blütezeit: | Mai, Juni, Juli, August |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Saponaria B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL |
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