Kleiner Fingerhut - Digitalis parviflora Digitalis parviflora

Artikelnummer: 3296
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Beliebte Staude, bringt gedämpfte Terrakotta- und Bronzetöne in den Garten, die bei Fingerhüten seltener vorkommen als das Rosa des Roten Fingerhuts. Im Juli und August trägt sie dichte, schmale Ähren kleiner Blüten und behält einen schlanken, aber dennoch festen Habitus. Wird normalerweise 60–80 cm hoch, passt gut zu Gräsern, Salbei und dem Rand von Sträuchern. Gedeiht am besten in voller Sonne bis Halbschatten in durchlässigem, humosem Boden, verträgt auch leicht trockenere Standorte. Sie ist frostbeständig bis ca. -25 °C und die Blütenstiele eignen sich auch für die Vase. Im Vergleich zu großblütigen Fingerhüten verhält sie sich oft ausdauernder und wird von Jahr zu Jahr stärker.

Detaillierte Informationen

Detaillierte Produktbeschreibung

Kleiner Fingerhut – stammt aus Südwesteuropa, insbesondere aus den Bergregionen der Iberischen Halbinsel, wo er auf felsigen Hängen und in lichten Wäldern wächst. Er bildet eine bodennahe Rosette aus dunkelgrünen, lanzettlichen Blättern, aus der aufrechte, oft fein behaarte Stängel wachsen. Von Juni bis September erscheinen lange Trauben kleiner, dicht gedrängter Blüten. Von außen haben die Blüten einen terrakotta- bis bronzebraunen Farbton, im Schlund gehen sie in ein Goldorange mit dunklerer Zunge über, was dem Bewuchs eine „rostige“ Färbung verleiht. Im ausgewachsenen Zustand erreicht er je nach Boden und Feuchtigkeit eine Höhe von etwa 0,6–1,0 m und eine Breite von 0,3–0,5 m, manchmal erscheinen auch höhere Stängel. Nach der Blüte reifen Kapseln und der Fingerhut kann sich aussäen, so dass er in naturnah gestalteten Pflanzungen oft unregelmäßig verteilte Gruppen bildet. Die Blüten bieten Nahrung für Bestäuber, insbesondere Hummeln und Bienen. Die gesamte Pflanze ist giftig und beim Anbau ist davon auszugehen, dass weder Blätter noch Blüten zum Verzehr bestimmt sind. In Kompositionen passt er gut zu Katzenminze, Sonnenhut, Schafgarbe und höheren Federgräsern, wo der braunorange Ton an die warmen Farben des Spätsommers anknüpft.

Anbau: Am besten gedeiht er an einem sonnigen bis halbschattigen Standort, idealerweise windgeschützt und ohne Staunässe im Winter. Der Boden sollte durchlässig, lehmig-sandig bis steinig sein, mit mittlerem Humusgehalt und guter Drainage. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 6,5–7,5; auf leicht alkalischen und kalkhaltigeren Böden wächst er ausgeglichener. Die Pflanzung von Containerpflanzen erfolgt in der Regel von März bis Oktober. Die Abstände werden mit etwa 35–40 cm gewählt, was je nach gewünschter Dichte etwa 6–8 Pflanzen pro m² entspricht. Das Gießen ist vor allem nach der Pflanzung und bei länger anhaltender Sommertrockenheit wichtig, während im Winter langanhaltende Staunässe zu vermeiden ist, da sie das Risiko von Wurzelfäule erhöht. Als Düngung empfiehlt sich im Frühjahr eine leichte Kompostschicht oder eine mäßige Düngung mit einem ausgewogenen Dünger; zu hohe Stickstoffgaben führen zu weicheren Geweben und erhöhter Anfälligkeit. Nach der Blüte erscheinen oft seitliche Blütenstängel, wenn die Pflanze vital bleibt. Ausgereifte Horste sind frosthart bis etwa -25 bis -30 °C; junge Pflanzen vertragen die Kombination aus Frost und Feuchtigkeit im ersten Winter schlechter, daher helfen trockener Mulch und eine Drainageschicht. An Krankheiten können Blattflecken oder Mehltau auftreten, besonders bei dichter Pflanzung und dauerhaft feuchtem Laub; von Schädlingen sind gelegentlich Blattläuse und Schnecken zu finden.

Autor: Kristýna | Überarbeitet: 06.01.2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Stauden (Botanisch D)
EAN: 2284900486197
Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 60-80, 80-100
Blütenfarbe: Bernstein, Orange, Golden
Blütezeit: Juni, Juli, August, September
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Digitalis B: CZ-4282 C: 26/FP/0020 D: CZ
Plant Passport 2: A: Digitalis B: CZ-4282 C: 26/FP/0035 D: NL

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