Kleinblütiger Fingerhut Digitalis parviflora
Artikelnummer: 3296Produktdetailbeschreibung
Kleinblütiger Fingerhut - stammt aus Südwesteuropa, vor allem aus den Gebirgsregionen der Iberischen Halbinsel, wo er an steinigen Hängen und in lichten Wäldern wächst. Er bildet eine grundständige Rosette aus dunkelgrünen, lanzettlichen Blättern, aus der aufrechte, oft fein behaarte Stängel wachsen. Von Juni bis September erscheinen lange Trauben kleiner, dicht gedrängter Blüten. Außen zeigen die Blüten einen terrakotta- bis bronzebraunen Farbton, im Schlund gehen sie in ein goldenes Orange mit dunklerer Lippe über, was dem Bestand eine „rostige“ Färbung verleiht. Ausgewachsen erreicht die Pflanze je nach Boden und Feuchtigkeit etwa 0,6–1,0 m Höhe und 0,3–0,5 m Breite, gelegentlich erscheinen auch höhere Stängel. Nach der Blüte reifen Kapseln heran, und die Pflanze sät sich selbst aus, sodass sie in naturnahen Pflanzungen oft unregelmäßig verteilte Gruppen bildet. Die Blüten bieten Bestäubern Nahrung, vor allem Hummeln und Bienen. Die gesamte Pflanze ist giftig, beim Anbau ist zu beachten, dass weder Blätter noch Blüten zum Verzehr bestimmt sind. In Pflanzungen harmoniert er gut mit Katzenminze, Sonnenhut, Schafgarben und höheren Federgräsern, wobei der braunorange Ton an die warmen Farben des Spätsommers anknüpft.
Anbau: Am besten eignet sich ein sonniger bis halbschattiger Standort, idealerweise windgeschützt und ohne Staunässe im Winter. Geeignet ist ein durchlässiger, lehmig-sandiger bis steiniger Boden mit mittlerem Humusgehalt und guter Drainage. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 6,5–7,5, auf leicht alkalischen und kalkhaltigeren Böden wächst die Pflanze gleichmäßiger. Die Pflanzung von Containerpflanzen erfolgt in der Regel von März bis Oktober. Der Pflanzabstand beträgt etwa 35–40 cm, was je nach gewünschter Dichte etwa 6–8 Pflanzen pro m² entspricht. Gegossen wird vor allem nach der Pflanzung und bei längerer Sommertrockenheit, im Winter ist dauerhafte Nässe zu vermeiden, da sie das Risiko von Wurzelhalsfäule erhöht. Zur Düngung genügt im Frühjahr eine dünne Schicht Kompost oder eine mäßige Gabe eines ausgewogenen Düngers, zu hohe Stickstoffmengen führen zu weicherem Gewebe und höherer Anfälligkeit. Nach der Blüte erscheinen bei vitalen Pflanzen oft seitliche Blütenstiele. Ältere Horste sind bis etwa -25 bis -30 °C winterhart, junge Pflanzen vertragen im ersten Winter die Kombination aus Frost und Nässe schlechter, deshalb helfen eine trockene Mulchschicht und eine Drainageschicht. An Krankheiten können Blattflecken oder Echter Mehltau auftreten, vor allem bei zu dichtem Stand und dauerhaft feuchtem Laub, an Schädlingen gelegentlich Blattläuse und Schnecken.
Autor: Kristýna | Revision: 06.01. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Stauden (Botanisch D) |
|---|---|
| EAN: | 2284900486197 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 60-80, 80-100 |
| Blütenfarbe: | Bernstein, Orange, Golden |
| Blütezeit: | Juni, Juli, August, September |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Digitalis B: CZ-4282 C: 26/FP/0020 D: CZ |
| Plant Passport 2: | A: Digitalis B: CZ-4282 C: 26/FP/0035 D: NL |
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