Kirsche 'Vega' Prunus avium 'Vega'

Artikelnummer: 2022 886073 Variante wählen
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kanadische, mittelspäte Süßkirschensorte, geschätzt für ihre außergewöhnlich großen, hellen Früchte, einen hervorragenden süßen Geschmack und hohe Ertragskraft. Sie gehört zu den beliebtesten hellfruchtigen Süßkirschen, die in Europa kultiviert werden. Sie wächst als mittelstark bis stark wachsender Baum mit einer weit ausladenden Krone. Je nach verwendeter Unterlage erreicht er eine Höhe von etwa 4–6 m. Die Blüte erfolgt in der zweiten Hälfte April bis Anfang Mai mit weißen Blüten. Die Sorte ist fremdbefruchtend und benötigt einen geeigneten Bestäuber, wie zum Beispiel 'Burlat', 'Van', 'Kordia', 'Lapins' oder 'Stella'. Die Früchte sind sehr groß, gelb mit einer ausgeprägten roten Färbung. Das Fruchtfleisch ist hellgelb, fest, knackig, saftig und deutlich süß mit einem geringen Säuregehalt. Die Reife erfolgt in der 4. bis 5. Kirschwoche (in der Regel in der zweiten Hälfte Juni). Die Früchte eignen sich hervorragend für den Direktverzehr und vertragen dank ihres festen Fruchtfleischs auch kurzzeitige Transporte gut.

Detaillierte Informationen

Detaillierte Produktbeschreibung

Kirsche 'Vega' - eine mittelspäte kanadische Süßkirschsorte, die an der Forschungsstation Summerland in British Columbia gezüchtet wurde. Sie entstand aus der Kreuzung der Sorten ‘Bing’ und ‘Victor’ und wird für ihre außergewöhnlich großen, hell gefärbten Früchte, ihren hervorragenden süßen Geschmack, hohen Ertrag und ihr attraktives Aussehen geschätzt. Sie gehört zu den bekanntesten hellfruchtigen Süßkirschen, die in Europa angebaut werden. Sie wächst als mittelstark bis stark wüchsiger Baum, der eine breit-kugelige bis ausladende Krone mit stabilen Gerüstästen bildet. Je nach verwendeter Unterlage erreicht er eine Höhe von etwa 4 bis 6 m und eine Breite von 3 bis 5 m. Sie tritt relativ früh in die Fruchtphase ein und trägt anschließend regelmäßig und sehr reichlich. Die Blüte erfolgt in der mittelspäten Periode, in der Regel in der zweiten Aprilhälfte bis Anfang Mai. Die Blüten sind groß, reinweiß, in Dolden angeordnet und werden rege von Bienen besucht. Die Sorte ist fremdbefruchtend und benötigt daher einen geeigneten Bestäuber. Gut geeignet als Bestäuber sind beispielsweise ‘Burlat’, ‘Van’, ‘Kordia’, ‘Lapins’, ‘Stella’ oder andere gleichzeitig blühende Sorten. Die Früchte sind sehr groß, oft mit einem Gewicht von 9 bis 12 g, und haben eine breit herz- bis nierenförmige Gestalt. Die Schale ist gelb und auf der Sonnenseite mit einer hell- bis dunkelroten Färbung überzogen, die einen Großteil der Fruchtfläche bedecken kann. Sie ist glatt, fest und glänzend. Das Fruchtfleisch ist hellgelb, sehr fest, knackig, saftig und fleischig. Der Geschmack ist ausgeprägt süß, fein aromatisch und harmonisch mit einem sehr niedrigen Säuregehalt. Die Früchte zählen zu den hochwertigsten Tafelkirschen. Die Reife erfolgt normalerweise in der 4. bis 5. Kirschwoche, also etwa in der zweiten Junihälfte, je nach Wetterverlauf und Anbauregion. Die Früchte sind primär für den Direktverzehr bestimmt, vertragen jedoch auch kurzzeitige Transporte sehr gut.

Pflege: Sie benötigen tiefe, mittelschwere bis lehmige Böden mit guter Durchlässigkeit und ausreichend Humus, idealerweise eine neutrale bis leicht alkalische Bodenreaktion. Ungeeignet sind schwere, tonige oder dauerhaft nasse Substrate, die zu einer Beschädigung des Wurzelsystems und einem erhöhten Krankheitsbefall führen. Der Standort sollte vollsonnig und vor kalten Winden geschützt sein, da ausreichend Licht und Wärme die Fruchtreife fördern und das Risiko von Pilzinfektionen verringern. Die Pflanzung ist von Frühling bis Herbst möglich. Bei der Pflanzung mehrerer Bäume werden Abstände von etwa 4 bis 6 Metern empfohlen, abhängig von der Wuchsstärke der Unterlage und dem Wuchs der Sorte. Die Bewässerung ist besonders bei jungen Bäumen und in Trockenperioden wichtig, wenn der Boden gleichmäßig feucht gehalten werden muss. Die Düngung erfolgt im Frühjahr vor dem Austrieb und gegebenenfalls nach der Blüte, am besten mit Kompost oder ausgewogenen Mineraldüngern mit geringerem Stickstoffgehalt. Der Schnitt der Kirschbäume erfolgt hauptsächlich nach der Ernte mit dem Ziel, die Krone aufzulockern, trockene und beschädigte Äste zu entfernen und das Wachstum zu regulieren. Der Winterschnitt erfolgt nur geringfügig, um das Risiko einer Infektion mit bakteriellen Krankheiten zu verringern. Kirschbäume sind meist frosthart, junge Bäume sollten jedoch geschützt werden.

Mehr unter: Anleitung zum Anbau von Kirschen und Sauerkirschen

Autor: Kamila | Revision: 01.07.2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Kirschen
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Lichtverhältnisse: Sonne
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Kirschen - /anleitungen-zum-anbau-von-obstbaumen/anleitung-zum-anbau-von-kirschen-und-weichseln/
Verpackung: wurzelnackter Setzling
Plant Passport: A: Prunus B: CZ-4282 C: 24/FP/0136 D: PL

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