Kirgisischer Wildapfel Malus kirghisorum
Artikelnummer: 727751Produktdetailbeschreibung
Kirgisischer Wildapfel - eine botanische Apfelart aus den Gebirgsregionen Kirgisistans und weiteren Teilen Zentralasiens, wo sie in natürlichen Apfelwäldern und an Hängen in Höhenlagen von etwa 1200–1800 m wächst. In der Fachliteratur wird sie als kleinerer Baum oder kräftiger Strauch beschrieben, der ausgewachsen etwa 6–10 m hoch wird und eine breite, ausladende bis schirmförmige Krone bildet. Die Triebe sind eher dünn, dornenlos und tragen papierartige, breit verkehrt-eiförmige bis elliptische Blätter. Im Frühjahr, meist im April bis Mai, erscheinen Blüten mit einem Durchmesser von etwa 3–5 cm, hellrosa bis fast weiß, die zart und natürlich wirken. Geschätzt wird die Art nicht nur als botanisch interessanter Apfel, sondern auch als wertvolle genetische Ressource für die Züchtung, da sie aus einem Gebiet stammt, das als eines der Ursprungszentren des Apfels gilt. Die Früchte sind sehr variabel, rund bis walzenförmig, grünlich, gelblich, rötlich oder rot und können etwa 3–8 cm groß werden. Sie sind essbar, im Geschmack je nach Population unterschiedlich und eignen sich zum direkten Verzehr, zur Weiterverarbeitung sowie als Besonderheit für Sammlungs- und Naturpflanzungen. Die Art bewährt sich als Solitär, in landschaftlichen Kompositionen, extensiveren Obstanlagen und als Bestandteil von Genbank- und botanischen Pflanzungen.
Anbau: Bevorzugt wird volle Sonne, gegebenenfalls leichter Halbschatten, in der Sonne sind Blütenansatz und Fruchtfärbung meist am stärksten. Am besten eignet sich ein tiefgründiger, humoser und durchlässiger Boden mit mittlerer Feuchtigkeit und guter Drainage, idealerweise mit einem pH-Wert von 6,0–7,5. In schweren Lehmböden hilft das Einarbeiten von Kies oder grobem organischem Material, an sehr trockenen Standorten stabilisiert Mulch die Bodenfeuchte. Gepflanzt wird meist von März bis November, je nach Art des Ballens, nach der Pflanzung empfiehlt sich vor allem in den ersten zwei Vegetationsperioden regelmäßiges Gießen. Nach dem Einwurzeln werden kurze Trockenphasen vertragen, lange Trockenheit schränkt jedoch Blüte und Fruchtgröße ein. Eine mäßige Düngung im Frühjahr genügt in der Regel, bei Überdüngung mit Stickstoff steigt die Anfälligkeit für Blattläuse. Der Schnitt beschränkt sich auf Erziehungs- und später Auslichtungsschnitt nach der Blüte oder im Vorfrühling, damit die Krone luftig bleibt und nach Regen rasch abtrocknet. Unter mitteleuropäischen Bedingungen ist der Kirgisische Wildapfel zuverlässig frosthart bis etwa −29 °C, junge Bäume gedeihen jedoch besser an geschützten Standorten außerhalb von Spätfrostsenken. Für die Einzelstellung wird ein Abstand von mindestens 4–5 m zu anderen Gehölzen eingehalten, in einer locker wachsenden Hecke beträgt der Pflanzabstand etwa 1–1,5 m. Zu den möglichen Schädlingen zählen Blattläuse und Wickler, an Krankheiten können in ungünstigen Jahren Schorf oder Echter Mehltau auftreten, ein Eingreifen ist dennoch nur selten nötig.
Autor: Kristýna | Revision: 06.4. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Zierapfel (Malus) |
|---|---|
| Gewicht: | 1 kg |
| EAN: | 2284900329166 |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Apfelbäumen - /anleitung-zum-anbau-von-obstbaumen/anleitung-zum-anbau-von-apfelbaumen/ |
| Verpackung: | wurzelnacktes Bäumchen |
| Unterlage: | M7 |
| Plant Passport: | A: Malus B: CZ-4282 C: 22/FP/0161 D: PL |
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