Kerzenknöterich 'Seven Oaks Village' Polygonum amplexicaule 'Seven Oaks Village'
Artikelnummer: 100175Produktdetailbeschreibung
Kerzenknöterich 'Seven Oaks Village' - langlebige Ziersorte einer horstbildenden Staude aus der Familie der Knöterichgewächse. Die Ausgangsart stammt aus dem Himalaya, Nordindien, Nepal, Bhutan und Südwestchina, wo sie auf Bergwiesen, im Gebüsch, an lichten Waldrändern und entlang von Bächen in feuchteren, kühlen Lagen wächst. Sie bildet einen festen, nicht invasiven Horst, der sich allmählich und nicht über aggressive Rhizome ausbreitet. Im Laub erreicht sie etwa 60–80 cm, in der Blüte je nach Feuchtigkeit und Nährstoffgehalt des Bodens 90–135 cm, die Horstbreite beträgt 60–90 cm. Die Blätter sind wechselständig, eiförmig bis herzförmig, frisch- bis mittelgrün, 8–20 cm lang, mit leicht gewelltem Rand und markanter Aderung. Der Blattgrund umfasst den Stängel, worauf sich der Artname amplexicaule bezieht. Von Juli bis Oktober erheben sich über dem Laub schlanke, aufrechte Ähren von etwa 8–15 cm Länge in sattem Rosa bis Rosarot. Die Blüten wirken leicht, sind aber zahlreich und behalten ihre Farbe auch im Spätsommer gut. Sie locken Bienen, Hummeln und Schmetterlinge an. In der Pflanzung kommt die Sorte zwischen Ziergräsern, Astern, Salbei, Storchschnabel, Taglilien, Mädesüß und an Wasserelementen zur Geltung, wo sie wiesenhafte Weichheit mit einer markanten Vertikale verbindet.
Anbau: Bodendeckende Staude für volle Sonne bis Halbschatten, in wärmeren Lagen vorzugsweise in kühlerem Kleinklima und an geschützten Stellen, wo der Boden im Sommer nicht austrocknet. Am besten gedeiht sie in humosem, frischem bis feuchterem, aber gut durchlässigem Boden. In schweren Tonböden helfen eine Beimischung von Kies und eine Drainage, in leichten Böden Kompost oder Laubkompost. Der empfohlene pH-Wert liegt meist bei etwa 5,5–7,0. Die Pflanzung erfolgt von März bis Mai oder von September bis November mit einem Abstand von 30–40 cm (ca. 6–9 Pflanzen pro m²). Das Gießen ist nach der Pflanzung und bei längerer Trockenheit am wichtigsten. Gut eingewurzelt verträgt die Pflanze kurze Trockenperioden, für eine längere Blüte ist jedoch gleichmäßige Feuchtigkeit ohne Staunässe günstiger. Eine mäßige Düngung im Frühjahr genügt, idealerweise mit einer dünnen Kompostschicht. Nach der Blüte können die verblühten Ähren entfernt werden, im Frühjahr werden in der Regel beschädigte, überwinterte Blätter ausgeputzt. Eine Mulchschicht aus Laubkompost stabilisiert die Feuchtigkeit und schützt die flach liegenden Rhizome. Im Gefäß wird die Staude in einem breiteren Topf mit Drainageschicht und durchlässigem, humosem Substrat kultiviert, mit häufigerem Gießen und einem Schutz des Gefäßes gegen langes Durchfrieren. Die Blütezeit liegt meist von Juni bis September, bei einem Teil der Sorten kann sie bis Oktober andauern. Eine Ernte entfällt. Die Frosthärte wird in verschiedenen europäischen und nordamerikanischen Quellen als hoch beschrieben, meist unter -20 °C, bei guter Drainage häufig um -25 bis -30 °C. Krankheiten und Schädlinge spielen eher eine Nebenrolle. An jungen Trieben können Schnecken auftreten, ferner Blattläuse sowie bei zu dichtem Stand Echter Mehltau oder Blattflecken. Das größte Risiko ist Stängelgrundfäule in vernässtem Winterboden.
Autor: Nikol | Revision: 30.6. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Stauden (Botanisch P) |
|---|---|
| EAN: | 2284900218033 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 80-100 |
| Blütenfarbe: | Rot |
| Blütezeit: | Juli, September |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Polygonum B: CZ-4282 C: 25/FP/0041 D: PL |
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