Kerzenknöterich 'J.S. Caliente' Polygonum amplexicaule 'J.S. Caliente'

Artikelnummer: 100174
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Kompakter Kerzenknöterich mit roter Blüte, auch für kleinere Beete geeignet. Persicaria amplexicaulis (syn. Polygonum amplexicaule) 'J.S. Caliente' wird etwa 60–80 cm hoch und ähnlich breit. Von Juli bis September trägt die Staude schmale Ähren aus kleinen roten Blüten über grünen, herzförmigen Blättern, die sich im Herbst oft rötlich färben. Sie gedeiht in der Sonne wie im Halbschatten in frischem, nährstoffreichem Boden, und die Blüte zeigt sich auch nach Regen zuverlässig. Im Vergleich zur höheren 'Alba' wirkt sie niedriger und dichter im Wuchs. Dank des kompakten Wuchses eignet sie sich auch für städtische Vorgärten.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Kerzenknöterich 'J.S. Caliente' - eine asiatische Gebirgsstaude, beheimatet im Himalaya und im Südwesten Chinas, wo sie auf Wiesen und an Bachrändern wächst. Die Sorte 'J.S. Caliente' ist eine lizenzrechtlich geschützte Auslese des Züchters Jan Spruyt, an den das Kürzel „J.S.“ im Namen erinnert. Geschätzt wird sie für ihren kompakten, dichten Horst und den reinen, warmen Farbton der Blüten. Ausgewachsen erreicht sie meist etwa 0,6–0,8 m Höhe und rund 0,6–0,8 m Breite. Die Blätter sind groß, spitz-oval bis herzförmig, sattgrün und von fester Textur. Von Juli bis September, in günstigen Jahren bis in den Oktober, erscheinen über dem Laub schlanke Ähren aus kleinen Blüten in sattem Rot bis Rotrosa. Der Duft ist unauffällig. Die Blütenstände werden gern von Bestäubern besucht. Im Beet setzt 'J.S. Caliente' farbige Akzente zwischen Gräsern und Spätsommerstauden, etwa in Kombination mit Fetthenne, Astern, Sonnenhut oder Salbei. Dank des kompakten Wuchses eignet sie sich auch für städtische Vorgärten und für Pflanzungen, bei denen ein klar gegliederter Rand gewünscht ist. Ebenso lässt sie sich im Steingarten oder in gemischten Blumenpflanzungen verwenden, um dem Garten Farbakzente und Struktur zu verleihen. Insgesamt ist sie eine attraktive und anspruchslose Staude, die dem Garten eine klare und bezaubernde Schönheit verleiht.

Anbau: Die Staude gedeiht in der Sonne wie im Halbschatten, in wärmeren Gegenden zeigt sie sich im lichten Schatten und an geschützten Standorten zuverlässiger, wo die hohen Stängel seltener knicken. Geeignet ist ein humoser, nährstoffreicher, gleichmäßig feuchter, aber durchlässiger Boden. In schweren Böden helfen eine Drainage und die Beimischung von Kies, in leichten Böden Kompost oder Laubkompost. Der empfohlene pH-Wert liegt in der Regel bei etwa 5,5–7,5. Die Pflanzung erfolgt von März bis Mai oder von September bis November mit einem Abstand von 45–60 cm je nach Wuchsstärke der Sorte, in der Fläche etwa 3–5 Pflanzen pro m². Wichtig ist das Gießen nach der Pflanzung und bei längerer Trockenheit, denn Trockenstress verkürzt die Blütezeit und die Blätter können eintrocknen, während dauerhafte Staunässe im Winter Fäulnis begünstigt. Für die Düngung genügt meist eine mäßige Gabe im Frühjahr, idealerweise in Form von Kompost, auf ärmeren Böden wird zu Sommerbeginn ein ausgewogener Dünger in geringerer Menge ergänzt. Nach der Blüte bleiben die Stängel üblicherweise bis in den Herbst stehen und werden erst im Frühjahr beim Austrieb zurückgeschnitten, damit sie den Wurzelhals schützen und dem Beet im Winter Struktur geben. Eine Mulchschicht aus Kompost oder Laubkompost hält die Feuchtigkeit und unterdrückt Unkraut, bei jungen Pflanzungen dient sie zudem als Winterschutz. Im Kübel wird die Staude eher vorübergehend kultiviert, sie benötigt ein großes, tiefes Gefäß mit Drainage, humoses Substrat und regelmäßiges Gießen, im Winter ist der Schutz des Gefäßes vor langem Durchfrieren wichtig. Die Frosthärte wird in europäischen wie nordamerikanischen Quellen als hoch angegeben, meist etwa -20 bis -30 °C, bei guter Drainage und eingewachsenen Horsten ist sie auch in kälteren Regionen zuverlässig. Krankheiten spielen meist eine untergeordnete Rolle, bei zu dichtem Stand können Blattfleckenkrankheiten und Echter Mehltau auftreten, an Schädlingen Blattläuse und Schnecken an jungen Trieben. Am wichtigsten sind in der Praxis die Vermeidung von Staunässe und ausreichend Raum für die Luftzirkulation. Die Trockenheitsverträglichkeit ist mittel, für eine lange Blüte bewähren sich frischer Boden und Mulch.

Autor: Kristýna | Revision: 05.02. 2026 

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Stauden (Botanisch P)
EAN: 2284900218026
Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 60-80
Blütenfarbe: Rot
Blütezeit: Juli, August, September, Oktober
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Polygonum B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL

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