Kerzenknöterich 'Fat Domino' Polygonum amplexicaule 'Fat Domino'
Artikelnummer: 134814Produktdetailbeschreibung
Kerzenknöterich 'Fat Domino' - stammt aus dem Himalaya und dem Südwesten Chinas, wo er auf Bergwiesen und in Gebüschsäumen entlang von Bächen wächst. Die Sorte 'Fat Domino' ist eine sortenschutzrechtlich geschützte Züchtung des belgischen Züchters Chris Ghyselen. Sie besticht durch den Aufbau ihrer Blütenstände: Statt schmaler „Kerzen“ bildet sie auffallend breitere, walzenförmige Ähren, die dicht wirken und auch aus der Entfernung gut erkennbar sind. Der horstige Wuchs ist meist standfest, ohne auseinanderzufallen, und erreicht ausgewachsen etwa 0,9–1,2 m Höhe und 0,6–0,8 m Breite. Die Blätter sind groß, spitz-eiförmig bis herzförmig, sattgrün und häufig halbimmergrün. Die Blütenstände erscheinen vom Spätsommer bis in den Herbst, typischerweise von August bis Oktober, in milden Jahren auch länger. Die Blütenfarbe ist tiefrot bis rotpurpur, der Duft meist nur schwach. Die Blüten locken Nützlinge an. In der Gestaltung findet 'Fat Domino' seinen Platz in der mittleren Ebene des Beetes, in naturnahen Pflanzungen, am Wasser sowie in Kiesbeeten mit ausreichender Feuchtigkeit. Gut harmoniert er mit Astern, Fetthennen, Sonnenhut und Ziergräsern, die die senkrechten Linien der Ähren betonen. Unter günstigen Bedingungen kann Selbstaussaat auftreten, die sich in gepflegten Beeten leicht regulieren lässt.
Anbau: Der Kerzenknöterich gedeiht in der Sonne wie im Halbschatten, in wärmeren Regionen zeigt er sich an leicht beschatteten und windgeschützten Standorten zuverlässiger, da die hohen Stängel dort seltener brechen. Geeignet ist ein humoser, nährstoffreicher und gleichmäßig feuchter, aber durchlässiger Boden. In schweren Böden helfen eine Drainage und die Beimischung von Kies, in leichten Böden Kompost oder Laubkompost. Der empfohlene pH-Wert liegt in der Regel bei etwa 5,5–7,5. Die Pflanzung erfolgt von März bis Mai oder von September bis November mit Abständen von 45–60 cm je nach Wuchskraft der Sorte, in der Fläche mit etwa 3–5 Pflanzen pro m². Wichtig ist das Gießen nach der Pflanzung und bei längerer Trockenheit, denn Trockenstress verkürzt die Blütezeit und die Blätter können eintrocknen, während anhaltende Staunässe im Winter Fäulnis begünstigt. Eine maßvolle Düngung im Frühjahr genügt meist, idealerweise mit Kompost, auf ärmeren Böden wird zu Sommerbeginn ein ausgewogener Dünger in geringerer Menge ergänzt. Nach der Blüte bleiben die Stängel üblicherweise bis in den Herbst stehen und werden erst im Frühjahr beim Austrieb zurückgeschnitten, damit sie den Wurzelhals schützen und dem Beet eine Winterstruktur verleihen. Eine Mulchschicht aus Kompost oder Laubkompost hält die Feuchtigkeit gleichmäßig und unterdrückt Unkraut, bei jungen Pflanzungen dient sie zudem als Winterschutz. Im Kübel wird die Pflanze eher vorübergehend kultiviert. Sie benötigt ein großes, tiefes Gefäß mit Drainage, humoses Substrat und regelmäßiges Gießen, im Winter ist der Schutz des Gefäßes vor längerem Durchfrieren wichtig. Die Winterhärte wird in europäischen wie nordamerikanischen Quellen als hoch angegeben, meist mit etwa -20 bis -30 °C, bei guter Drainage und eingewachsenen Horsten ist sie auch in kälteren Lagen zuverlässig. Krankheiten spielen meist nur eine Nebenrolle, bei zu dichtem Stand können Blattflecken und Echter Mehltau auftreten, an Schädlingen Blattläuse und Schnecken an jungen Trieben. In der Praxis am wichtigsten sind die Vermeidung von Staunässe und ausreichend Raum für die Luftzirkulation. Die Trockenheitsverträglichkeit ist mittel, für eine lange Blüte bewähren sich frischer Boden und Mulch.
Autor: Kristýna | Revision: 05.02. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Stauden (Botanisch P) |
|---|---|
| EAN: | 2284900495328 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 80-100, 100-120 |
| Blütenfarbe: | Rot |
| Blütezeit: | August, September, Oktober |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Polygonum B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL |
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