Kerzenknöterich 'Black Field' Polygonum amplexicaule 'Black Field'
Artikelnummer: 57804 4892 Variante wählenProduktdetailbeschreibung
Kerzenknöterich 'Black Field' - syn. Persicaria amplexicaulis. Eine der schönsten Sorten des Kerzenknöterichs, gekennzeichnet durch prächtige, auffallend karminrote Blüten. Die Gebirgsstaude stammt aus dem Himalaya und dem Südwesten Chinas, wo sie am Naturstandort Wiesen und feuchtere Ränder von Wasserläufen besiedelt. Die Sorte 'Black Field' gehört zu den am dunkelsten blühenden Formen. Sie bildet einen dichten, kompakten Horst von meist 0,7–0,9 m Höhe und 0,6–0,8 m Breite. Die grundständigen Blätter sind oval bis herzförmig, 15–25 cm lang, dunkelgrün und von fester Textur. Die Blütenstiele erheben sich über das Laub und tragen zahlreiche schlanke, etwa 7–10 cm lange Ähren. Zu Beginn der Blüte sind die Knospen nahezu schwarz, beim Aufblühen gehen sie in ein sattes Rubin- bis Blutrot über. Die Blütezeit ist lang, von Ende Juni oder Juli bis Oktober, häufig bis zu den ersten Frösten. Ein Duft ist kaum wahrnehmbar. Die Blütenstände locken Bestäuber an und setzen im Beet eine markante Vertikale, die gut mit Ziergräsern, Fetthennen, Sonnenhut, Schafgarben oder hellen Astern harmoniert. Ideal für die Pflanzung im Beet oder als Solitär im Kübel oder im Garten.
Anbau: Die Staude gedeiht in der Sonne wie im Halbschatten, in wärmeren Lagen ist sie an leicht beschatteten, windgeschützten Standorten zuverlässiger, da die hohen Stiele dort seltener abknicken. Ideal ist ein humoser, nährstoffreicher, gleichmäßig feuchter, aber durchlässiger Boden. In schweren Böden helfen eine Drainage und die Beimischung von Kies, in leichten Böden Kompost oder Lauberde. Der empfohlene pH-Wert liegt meist bei etwa 5,5–7,5. Die Pflanzung erfolgt von März bis Mai oder von September bis November mit Abständen von 45–60 cm je nach Wuchsstärke der Sorte, in der Fläche etwa 3–5 Pflanzen pro m². Wichtig ist das Gießen nach der Pflanzung und bei längerer Trockenheit, denn Trockenstress verkürzt die Blütezeit und lässt die Blätter eintrocknen, während anhaltende Staunässe im Winter Fäulnis begünstigt. Für die Düngung genügt in der Regel eine mäßige Gabe im Frühjahr, idealerweise Kompost, auf ärmeren Böden wird zu Sommerbeginn eine kleinere Menge eines ausgewogenen Düngers ergänzt. Nach der Blüte bleiben die Stiele üblicherweise bis in den Herbst stehen und werden erst beim Austrieb im Frühjahr zurückgeschnitten, so schützen sie den Wurzelhals und verleihen dem Beet Winterstruktur. Eine Mulchschicht aus Kompost oder Lauberde hält die Feuchtigkeit, unterdrückt Unkraut und ist bei jungen Pflanzungen zugleich ein nützlicher Winterschutz. Im Kübel wird die Staude eher vorübergehend kultiviert. Sie benötigt ein großes, tiefes Gefäß mit Drainage, humoses Substrat und regelmäßiges Gießen, im Winter ist der Schutz des Gefäßes vor langem Durchfrieren wichtig. Die Frosthärte wird in europäischen wie nordamerikanischen Quellen als hoch angegeben, meist mit etwa -20 bis -30 °C, bei guter Drainage und eingewachsenen Horsten ist die Staude auch in kälteren Regionen zuverlässig winterhart. Krankheiten treten meist nur am Rande auf, bei zu dichtem Stand können Blattfleckenkrankheiten und Echter Mehltau erscheinen, an den jungen Trieben Blattläuse und Schnecken. Am wichtigsten sind die Vorbeugung gegen Vernässung und ausreichend Platz für die Luftzirkulation. Die Trockenheitsverträglichkeit ist mittel, für eine lange Blüte bewähren sich frischer Boden und Mulch.
Autor: Kristýna | Revision: 05.02. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Stauden (Botanisch P) |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 80-100 |
| Blütenfarbe: | Rot, Purpurrot |
| Blütezeit: | Juni, September, Oktober |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Polygonum B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL |
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