Kaukasus-Gamander - Teucrium hircanicum Teucrium hircanicum
Artikelnummer: 120693Detaillierte Produktbeschreibung
Salvia irania - eine ausdauernde krautige Pflanze oder ein Halbstrauch aus der Familie der Lippenblütler, ursprünglich aus dem Kaukasus, Nordiran und angrenzenden Teilen Westasiens. In der Natur wächst sie an sonnigen Hängen, an Waldrändern, auf trockenen Wiesen und an steinigen Standorten mit guter Drainage. Im Garten bildet sie luftige, reich verzweigte Horste von etwa 60–80 cm Höhe, unter günstigen Bedingungen bis zu etwa 90 cm, mit einer Breite von 40–60 cm. Die Blätter sind gegenständig, grün, runzlig, grob gezähnt und bei Berührung aromatisch, was an die Verwandtschaft mit Taubnesseln, Salbei und Katzenminze erinnert. Von Juni bis September trägt sie über dem Laub schlanke, oft 10–18 cm lange Ähren mit kleinen Blüten in purpurrosa bis weinroter Farbe. Die Blütenstände wirken leicht, halten aber klar eine vertikale Linie und bringen Bewegung in das Beet. Die Pflanze ist bienenfreundlich und zieht Hummeln, Schmetterlinge und Solitärbienen an. In der Komposition passt sie gut zu Salbei, Katzenminze, Sonnenhut, Schafgarbe, Lavendel, Eisenkraut, Perowskien und feinen Gräsern wie Federgras oder Glanzgras. Die Blütenstände können auch für lockerere Wiesensträuße verwendet werden. In naturnah gestalteten Pflanzungen erzeugt sie einen ähnlichen luftigen Effekt wie Lavendel und Salbei, hat aber schmalere Ähren und eine feinere, weniger formale Zeichnung.
Pflege: Unter unseren Bedingungen ist volle Sonne bis leichter Halbschatten und ein wärmerer, luftiger Standort ohne langanhaltende Winterfeuchtigkeit ideal. Der Boden sollte durchlässig, lehmig-sandig bis steinig, eher mager bis mittelmäßig nährstoffreich sein, mit einem pH-Wert von etwa 6,0–8,0. Die Art verträgt neutrale und leicht alkalische Böden und bewältigt nach dem Anwurzeln trockene Perioden gut. In schwereren Lehmböden helfen die Zugabe von Sand, Kies oder feinem Splitt und die Pflanzung an einem leicht erhöhten Standort. Für eine geschlossene Staudenpflanzung rechnet man mit 5–7 Stück pro m², in Kombination mit größeren Stauden genügt ein Abstand von 35–45 cm. Die Bewässerung ist hauptsächlich nach der Pflanzung wichtig, später sollte sie eher mäßig sein. Überdüngung mit Stickstoff fördert weiches Wachstum und geringere Stabilität der Stängel, eine leichte Kompostgabe im Frühjahr ist ausreichend. Nach der Blüte kann ein Teil der Blütenstände gekürzt werden, um die Selbstaussaat zu reduzieren und ein gepflegteres Aussehen zu fördern. Der Hauptschnitt erfolgt im Frühjahr, wenn die trockenen oberirdischen Teile entfernt werden. Die Frosthärte liegt in gut durchlässigem Boden bei etwa −20 °C bis −24 °C. Im Kübel ist ein tieferer Topf mit Drainage und Winterschutz für den Wurzelballen besser geeignet. Risiken sind vor allem Staunässe, schwerer Winterboden, Mehltau an schwülen Standorten, Blattfleckenkrankheiten und Spinnmilben bei langer Trockenheit.
Autor: Kristýna | Überarbeitet: 26.06. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Stauden (Botanisch T) |
|---|---|
| EAN: | 2284900388804 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten, Schatten |
| Höhe: | 40-60 |
| Blütenfarbe: | lila |
| Blütezeit: | Juli, August, September |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Teucrium B: CZ-4282 C: 25/FP/0041 D: PL |
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