Kaukasus-Flockenblume - Centaurea dealbata Centaurea dealbata
Artikelnummer: 8886231 41901 Variante wählenDetaillierte Produktbeschreibung
Persische Flockenblume - eine ausdauernde krautige Pflanze aus der Familie der Korbblütler, ursprünglich aus trockenen und halbtrockenen Wiesen Mittel- und Südosteuropas und aus Kleinasien, oft auf kalkhaltigen Hängen und steinigen Weiden. In der Gartenpraxis wird sie für ihre lange Blütezeit geschätzt, in der viele Stauden bereits in Samen übergehen. Aus einer bodennahen Rosette von schmalen, graugrünen, ledrigen Blättern wachsen aufrechte, schlanke Stängel, die normalerweise 50–70 cm hoch sind, in guter Erde bis etwa 80–90 cm, der Horst breitet sich auf etwa 40–60 cm Breite aus. Die Blattränder können fein stachelig sein, daher eignet sich die Art eher für Steingärten und Beete als für Wege, auf denen man oft barfuß geht. Von Juni bis September erscheinen auf den Stängelspitzen 4–6 cm große Körbchen in blauen bis lavendelfarbenen Tönen mit dunklerer Mitte. Silbrig glänzende, häutige Hüllblätter wirken „papierartig“ und bleiben nach der Blüte dekorativ, sodass die Pflanze auch in Trockensträußen Struktur behält. Die Blüten werden von Kleininsekten, Bienen und Schmetterlingen besucht. In Pflanzungen bewährt sie sich in Schotter und an trockenen Hängen, wo sie ein leichtes, zartes Geflecht zwischen Lavendel, Salbei, Schwingel, Fetthenne, Hauswurz oder niedrigen Schwertlilien bildet. Die Wurzel enthält das Speicherpolysaccharid Inulin und aromatische Substanzen, die in der Volksmedizin erwähnt werden, ohne gesundheitsbezogene Angaben.
Anbau: Bevorzugt volle Sonne und durchlässigen, eher mageren Boden mit Kiesanteil und neutraler bis leicht alkalischer Reaktion. In schweren Lehmböden helfen Drainage und ein Hochbeet, da Staunässe im Winter schadet. Nach dem Pflanzen wird für regelmäßige Feuchtigkeit gesorgt, nach dem Einwurzeln verträgt sie trockene Sommerperioden und kommt mit leichter Kompostdüngung im Frühjahr aus. Eine Mulchschicht aus Kies oder feinem Splitt reduziert die Unkrautbildung und hält die Rosette sauber. Das Entfernen verblühter Blütenstände verlängert die Blütezeit und reduziert die Selbstaussaat, die in warmen Lagen auftreten kann. Bei Belassen der Blütenstände erhält man hingegen Material zum Trocknen. Im Frühjahr werden trockene Rosettenreste entfernt, ältere Horste werden gegebenenfalls nach 3–4 Jahren geteilt, um ihre Vitalität zu erhalten. In Behältern wird sie in einem tieferen Topf mit Drainage und mineralischem Substrat kultiviert, die Bewässerung ist dann regelmäßiger als im Freiland. Unter den Bedingungen der Tschechischen Republik ist die Pflanze ungefähr bis −34 °C frosthart, am besten überwintert sie an einem luftigen Ort ohne winterliche Staunässe. Die Pflanzung erfolgt von März bis Oktober, der übliche Abstand beträgt 40–50 cm, also etwa 4–6 Pflanzen pro m². An Krankheiten kann bei zu dichtem Bestand Mehltau auftreten, als Schädlinge Blattläuse an jungen Trieben, meist ohne wesentliche Schäden.
Autor: Nikol | Überarbeitet: 21.01.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Stauden (Botanisch C) |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Höhe: | 40-60 |
| Blütenfarbe: | Weiß, lila |
| Blattfarbe: | Grün |
| Blütezeit: | Mai, Juni, Juli, August |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Centaurea B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL |
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