Kaukasische Pimpernuss Staphylea colchica

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Stammt aus dem Südkaukasus und Westgeorgien, wo er in lichten Laubwäldern auf tieferen, humosen Böden mit Feuchtigkeit wächst. In Gärten bildet er einen mehrstämmigen, aufrechten Strauch bis kleinen Baum, der sich mit der Zeit durch Ausläufer ausbreitet. In der Tschechischen Republik erreicht er normalerweise eine Höhe von 3–4 m und eine Breite von 2–4 m. Die Blätter sind gegenständig, paarig gefiedert, aus 3–5 Fiederblättchen von 5–10 cm, im Sommer frischgrün und im Herbst gelb. Ende April bis Mai trägt er überhängende Rispen von 8–12 cm mit weißen, zart duftenden, bienenfreundlichen Blüten. Nach der Blüte reifen papierartige Kapseln von 5–8 cm im August bis September, die bis zum Herbst dekorativ sind.

Detaillierte Informationen

Detaillierte Produktbeschreibung

Staphylea colchica - stammt aus dem südlichen Kaukasus und Westgeorgien, wo sie in lichten Laubwäldern und an Gebüschrändern, oft auf tiefgründigen, humosen Böden mit ausreichend Feuchtigkeit wächst. Im Garten bildet sie einen mehrstämmigen, aufrechten Strauch bis kleinen Baum, der sich mit der Zeit durch Wurzelausläufer ausbreitet und lockere Dickichte bilden kann. Unter den Bedingungen der Tschechischen Republik erreicht sie normalerweise eine Höhe von 3–4 m und eine Breite von 2–4 m. Die Blätter sind gegenständig, paarig gefiedert, meist aus 3–5 Blättchen mit feiner Zähnung bestehend, einzelne Blättchen sind 5–10 cm lang und im Sommer frischgrün. Im Herbst verfärbt sich das Laub gelb und bildet einen ruhigen Hintergrund für die reifenden Früchte. Im Mai, in warmen Lagen bereits Ende April, erscheinen hängende Trauben bis Rispen von 8–12 cm Länge mit kleinen weißen, glockenförmigen Blüten, oft zart duftend und bienenfreundlich. Nach der Blüte entwickeln sich auffällige, papierartig aufgeblasene Kapseln, meist 5–8 cm lang, grünlich-weiß bis hellgrün, die etwa im August bis September reifen und auch im Herbst dekorativ bleiben. Die Art eignet sich als Solitärgehölz am Sitzplatz, am Rasenrand und in einer lockeren Hecke, wo sie natürlich mit Viburnum, Philadelphus, Hydrangea und Farnen im Unterwuchs wirkt.

Anbau: Am besten gedeiht sie an sonnigen bis halbschattigen Standorten in wärmerer, windgeschützter Lage, die die Blütenstände vor Frühlingswind schützt. Der Boden sollte nährstoffreich und humos, durchlässig und gleichmäßig feucht sein, gleichzeitig aber auch ohne ständige Vernässung. Sie verträgt auch Böden mit höherem Kalkgehalt und eignet sich daher auch für Gärten mit neutralem bis alkalischem Untergrund. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 5,5–8,0. Die Pflanzung erfolgt von März bis Oktober. Bei Sommerpflanzung ist eine regelmäßige Bewässerung wichtig; auch eine Mulchschicht aus Laubkompost oder Rinde, die die Feuchtigkeit stabilisiert, ist vorteilhaft. Im Frühjahr profitiert die Pflanze von der Zugabe von Kompost oder einem ausgewogenen Dünger für Ziersträucher; auf leichten Böden auch von der Ergänzung mit Tonanteil. Der Schnitt beschränkt sich meist auf ein leichtes Auslichten nach der Blüte oder das Entfernen von beschädigten und sich kreuzenden Ästen im Vorfrühling. Ausgereifte Pflanzen vertragen normalerweise Temperaturen von etwa -23 bis -27 °C, junge Pflanzungen können bereits bei -18 bis -22 °C erfrieren, daher sind in den ersten Jahren eine Wintermulchschicht und ein geschützter Standort von Vorteil. Als Solitärgehölz wird ein Pflanzabstand von etwa 2,5–3 m eingehalten, für eine lockere Hecke etwa 1,2–1,5 m. Bei trockenem Sommer kann Mehltau auftreten, gelegentlich treten Blattläuse an jungen Trieben auf. Bei Staunässe steigt das Risiko von Wurzelfäule, daher ist eine Drainage wichtig.

Autor: Nikol | Revision: 13.02.2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Weitere Ziergehölze
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Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 400 und mehr, 300 und mehr
Blütenfarbe: Weiß
Blütezeit: Mai, April
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Staphylea B: CZ-4282 C: 26/FP/0035 D: NL

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