Karpaten-Glockenblume 'Karl Foerster' Campanula carpatica 'Karl Foerster'
Artikelnummer: 68544 2299 Variante wählenProduktdetailbeschreibung
Karpaten-Glockenblume 'Karl Foerster' - aus der Familie der Glockenblumengewächse, beheimatet auf Bergwiesen und Felshängen der Karpaten, wo sie in flachgründigen Böden zwischen Steinen mit raschem Wasserabzug wächst. In Gärten wird sie für ihre zuverlässige Blüte und die Fähigkeit geschätzt, Pflanzungsränder zu füllen, ohne sich aggressiv auszubreiten. Zu den traditionellen europäischen Auslesen zählt die Sorte 'Karl Foerster', häufig dem Formenkreis var. turbinata zugeordnet und geschätzt für ihren kompakten Wuchs und die kräftigere blauviolette Farbe. Sie bildet kurz rhizomartige Polster ohne kriechende Ausläufer, in der Regel 15–20 cm hoch und 25–35 cm breit. Die Blätter sind klein und sattgrün, nach der Blüte hält der Bestand als niedriger Teppich zusammen. Von Mai bis August erheben sich über dem Laub dünne Stiele mit einzelnen, weit glockenförmigen Blüten von oft über 4–5 cm Durchmesser. Nach der Blüte entstehen Samenkapseln, in durchlässigen Kiesbereichen kann sich der Bestand leicht selbst aussäen. Die Blüten bieten Bienen und Hummeln Nektar und Pollen, die Pflanze ist dornenlos und gilt allgemein als ungiftig. Verwendung findet sie in Steingärten, Trögen und im Vordergrund von Staudenbeeten, wo sie gut mit Blaukissen, Polster-Phlox, niedrigen Fetthennen und Thymian harmoniert. In niedrigen Pflanzungen zieht sie eine klare, aber unaufdringliche blaue Linie, die auch zwischen Steinen und Kies zur Geltung kommt.
Anbau: Bevorzugt wird ein sonniger Standort oder heller Halbschatten mit guter Luftzirkulation. Entscheidend ist die Drainage: Geeignet ist ein kiesiger bis steiniger Boden mit Humusanteil, idealerweise im neutralen bis schwach alkalischen Bereich von pH 6,5–7,5, in Gefäßen bewährt sich eine Beimischung von Perlit oder Lavagranulat. In schwereren Böden wird üblicherweise grober Sand oder Kies eingearbeitet, im Winter schadet Staunässe am Wurzelhals. Gießen ist vor allem nach der Pflanzung und in langen Trockenperioden nötig, ein dauerhaft nasser Standort erhöht das Fäulnisrisiko. Eine sparsame Düngung genügt, etwa im Frühjahr eine dünne Schicht Kompost, damit das Polster keine weichen Triebe bildet. Verblühte Stiele werden in der Regel entfernt, damit das Polster kompakt bleibt, die Teilung der Horste erfolgt im Frühjahr oder im Spätsommer. Die Frosthärte wird unter mitteleuropäischen Bedingungen mit etwa -23 °C angegeben, empfindlicher sind junge Pflanzen in nassen Wintern, daher bewährt sich die Pflanzung an einer erhöhten Stelle oder in ein Gefäß mit Drainageschicht. Die Pflanzung wird üblicherweise von März bis Oktober geplant, in Berglagen wählt man häufig das Frühjahr, damit die Pflanzen bis zum Winter gut einwurzeln. Pflanzabstände von 25–30 cm entsprechen etwa 9–12 Pflanzen pro m². Mögliche Probleme sind Schnecken an jungen Trieben und pilzliche Blattflecken bei anhaltender Feuchtigkeit. Im Winter bleibt die niedrige Rosette zwischen den Steinen sichtbar und setzt im Frühjahr rasch wieder Knospen an.
Autor: Nikol | Revision: 19.1. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Glocken |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 10-20 |
| Blütenfarbe: | Blau, lila |
| Blütezeit: | Juni, Juli |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Campanula B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL |
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