Kantabrien-Storchschnabel 'St. Ola' - Geranium x cantabrigense 'St. Ola' Geranium x cantabrigense 'St. Ola'
Artikelnummer: 2977Detaillierte Produktbeschreibung
Geranium cantabrigiense 'St. Ola' <\/strong>- <\/strong>entstand durch die Kreuzung von Geranium dalmaticum und Geranium macrorrhizum und gehört zu den zuverlässigsten Bodendecker-Geranien für Mitteleuropa. Der Hybrid wurde aus dem Umfeld der Cambridge-Sammlungen beschrieben und der Name verweist auf Cambridge, wo die Kreuzung in der Gartenkultur Verbreitung fand. Kultivar ‘St. Ola’ ‘Ola’ bildet niedrige, flache Teppiche mit überhängenden, rotbraunen Stängeln, die an den Knoten leicht wurzeln. Im ausgewachsenen Zustand erreicht sie eine Höhe von etwa 15–20 cm und eine Breite von 45–50 cm, der Bewuchs ist kompakt und ohne nennenswerte Aussaat. Die Blätter sind handförmig gelappt, frischgrün, auf der Unterseite fein behaart, beim Zerreiben aromatisch und überdauern in milden Wintern teilweise. Im Herbst verfärben sie sich oft in purpurrote Töne. Von Mai bis Juli wachsen über dem Laub Stiele mit offenen Blüten von 2–3 cm, weiß gefärbt mit rosa Äderung und rosa Staubgefäßen, sodass die Blüte auch aus der Ferne wärmer wirkt als reinweiß. Die Pflanze ist bienenfreundlich und dient in der Komposition als helle Grundlage für Zierlauch, Salbei, Glockenblumen oder schattenliebende Farne im Halbschatten, oder für Gehölze mit dunklem Laub. Eignet sich für Gruppenpflanzungen, breitet sich auf größere Flächen aus. Die Pflanze ist auch ideal als Unterwuchs für Bäume oder Sträucher.
Anbau: Am besten gedeiht er an sonnigen bis halbschattigen Standorten, an heißen Standorten schätzt er leichten Mittagsschatten und Windschutz. Ein humoser, aber durchlässiger Boden mit guter Drainage ist ideal; in schwereren Lehmböden hat sich eine Beimischung von Kies bewährt. Der empfohlene pH-Wert liegt bei leicht sauer bis neutral, etwa 6,0–7,2. Die Pflanzung erfolgt von März bis Mai oder im September und Oktober. Die meisten Storchschnäbel blühen von Mai bis Juli, remontierende Sorten blühen in kleineren Wellen bis in den September hinein. Die Bewässerung ist nach der Pflanzung und während längerer Trockenperioden wichtig, nach dem Anwachsen ist der Storchschnabel normalerweise trockenheitstolerant. Die Düngung ist mäßig, im Frühjahr reichen Kompost oder ein ausgewogener Dünger, eine Überdüngung mit Stickstoff verringert die Standfestigkeit. Nach der Hauptblütewelle wird oft ein Rückschnitt der Triebe auf 5–10 cm empfohlen, was neues Laubwachstum fördert und die Blüte verlängern kann. Eine Mulchschicht aus Kompost oder feinem Kies stabilisiert die Feuchtigkeit und reduziert Unkraut. An Standorten mit Frost-/Staunässe-Risiko ist eine Kiesschicht besser geeignet. Im Topf wird er in hochwertigem Substrat mit einer Drainageschicht kultiviert; die Bewässerung ist regelmäßiger und der Wasserabfluss sollte schnell erfolgen. Die Pflanzabstände richten sich nach dem Wuchs: niedrige Arten 25–30 cm, mittlere 35–45 cm, robuste 50–60 cm. Die Frosthärte der meisten Garten-Storchschnäbel liegt bei etwa -28 bis -34 °C; empfindlichere Arten benötigen einen trockeneren Winterstandort. Im ersten Jahr ist es hilfreich, die Durchfeuchtung des Wurzelballens zu überwachen und beschädigte Blätter zu entfernen. Z an Krankheiten können Mehltau und Blattflecken auftreten, an Schädlingen insbesondere Schnecken und Blattläuse. In Töpfen tritt gelegentlich der Dickmaulrüssler auf; die Vorbeugung besteht in der Kontrolle der Wurzeln beim Umtopfen.
Autor: Kristýna | Revision: 27.01.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Stauden (Botanisch G) |
|---|---|
| EAN: | 2284900308574 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 10-20 |
| Blütenfarbe: | Weiß |
| Blütezeit: | Mai, Juni, Juli |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Geranium B: CZ-4282 C: 26/FP/0034 D: PL |
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