Kanadische Hemlocktanne Tsuga canadensis
Artikelnummer: 8885248 11565 89758 Variante wählenDetaillierte Produktbeschreibung
Hemlock-Tanne - ein massiver immergrüner Nadelbaum, der ursprünglich aus den kühlen und feuchten Wäldern des östlichen Nordamerikas stammt, wo er auch unter Baumkronen und entlang von Bächen wächst. In europäischen Parks wird er seit dem 18. Jahrhundert kultiviert und seine außergewöhnliche Toleranz gegenüber Halbschatten bis Schatten wird geschätzt. Er bildet eine regelmäßige, leicht überhängende, kegelförmige Krone mit einer weichen Nadeltextur aus. Die Nadeln sind 8–15 mm lang, dunkelgrün und auf der Unterseite mit zwei auffälligen hellen Streifen versehen. Im Frühling treiben frischgrüne Triebspitzen aus, die die Zeichnung fächerförmiger Zweige hervorheben. Die Blüten sind im Mai unauffällig, im Herbst reifen kleine Zapfen von etwa 2 cm Länge, braun bis graubraun. Der Name Hemlock wird oft mit giftigem Schierling verwechselt, dieser gehört jedoch zu den Kräutern und hat keine Verbindung zur Tsuga. Die Art eignet sich als Solitär für größere Gärten, für naturnahe Gruppen mit Rhododendren und Farnen sowie als Sichtschutz, der ruhig und weich wirkt.
Anbau: Immergrüner Nadelbaum, geeignet für kühlere und feuchtere Lagen, wo er nicht unter sommerlicher Überhitzung leidet. Gedeiht am besten im Halbschatten bis lichten Schatten, auf voller Sonne bewährt er sich nur bei ständig feuchtem Boden und höherer Luftfeuchtigkeit. Geschützt vor austrocknenden Winterwinden, profitiert er in warmen Niederungen von einem kühleren Mikroklima. Der Boden ist am besten humos, locker und gleichmäßig feucht, mit einer funktionierenden Drainage, damit die Wurzeln nicht in sauerstofflosem Wasser stehen. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 4,5–6,5, auf kalkhaltigen Böden kann es zu einer Gelbfärbung der Nadeln kommen. Containerpflanzen werden etwa von März bis November außerhalb der Frostperiode gepflanzt, in der warmen Jahreszeit ist eine regelmäßige Bewässerung bis zur vollständigen Wurzelbildung wichtig, normalerweise die ersten 2 Vegetationsperioden. Nach dem Anwachsen verträgt er nur kurze Trockenperioden, die Trockenresistenz ist gering, längere Trockenheit fördert Spinnmilben und das Austrocknen von Triebspitzen. Gedüngt wird sparsam, im Frühjahr mit Kompost oder einem langsam löslichen Dünger für Moorbeetpflanzen, spätes Stickstoffdüngen nach Juli wird eingeschränkt. Ein Rückschnitt ist meist nicht nötig, er erfolgt als Gesundheitsschnitt im Spätwinter, gegebenenfalls ein leichter Formschnitt nach dem Austrieb. Rinden- oder Hackschnitzelmulch stabilisiert die Feuchtigkeit und Temperatur der Wurzeln. Die Kultur im Kübel ist vor allem bei Zwerg-Kultivaren möglich, Drainage und Winterschutz des Kübels gegen das Durchfrieren des Ballens sind erforderlich, bei Tauwetter wird die Feuchtigkeit überwacht. Die Frostbeständigkeit von ausgereiften Pflanzen liegt bei etwa -29 bis -34 °C, junge Anpflanzungen sind empfindlicher gegen winterliches Austrocknen. An Krankheiten können Phytophthora-Wurzelfäule bei Staunässe auftreten, an Schädlingen Blattläuse, Schildläuse und Spinnmilben. Für die Solitärpflanzung wird ein Abstand von etwa 6–10 m eingehalten, bei kleineren Kultivaren 1,5–3 m.
Autor: Nikol | Überarbeitet: 20.02.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Weitere Nadelgehölze |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 1000 und mehr |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/ |
| Verpackung: | Behälter oder Verpackung |
| Plant Passport: | A: Tsuga B: CZ-4282 C: 25/FP/0008 D: NL |
| Plant Passport 2: | A: Tsuga B: CZ-4282 C: 26/FP/0036 D: PL |
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