Kanadische Hemlocktanne 'Jeddeloh' Tsuga canadensis 'Jeddeloh'
Artikelnummer: 9999378 44436 4298 Variante wählenDetaillierte Produktbeschreibung
Kanadische Hemlocktanne 'Jeddeloh' - eine Zwergform der nordamerikanischen Art aus der Familie der Kieferngewächse, seit Mitte des 20. Jahrhunderts in europäischen Baumschulen verbreitet. Bildet einen flach-kugelförmigen, dicht verzweigten Strauch mit einer ausgeprägten trichterförmigen Vertiefung in der Mitte, die an ein Vogelnest erinnert. Die Nadeln sind weich, flach, meist 8–12 mm lang, auf der Oberseite frischgrün, auf der Unterseite mit zwei weißlichen Streifen von Spaltöffnungen, im Winter kann ein bronzener Ton auftreten. Der dekorative Effekt liegt in der Textur und Form, nicht in der Blüte. Im Frühjahr können kleine männliche Zapfen erscheinen und im Herbst kleine, eiförmige Zapfen, bei kompakten Pflanzen sind diese jedoch nicht häufig. In den ersten 10 Jahren erreicht er eine Höhe von ca. 0,4–0,5 m und eine Breite von 0,6–0,8 m, im Erwachsenenalter meist ca. 0,8–1,2 m Höhe und 1,0–1,5 m Breite, mit einem jährlichen Zuwachs von in der Regel 3–8 cm je nach Feuchtigkeit und Temperatur. Lässt sich gut mit Heidekrautgewächsen, Farnen und Funkien kombinieren, eignet sich auch für schattige Steingärten und an Wasserelementen, wo die Feinheit der Nadeln zur Geltung kommt. Er ist pflegeleicht und vollständig frostbeständig. Ein idealer Nadelbaum, der ein Stück Wald in Ihren Garten bringt.
Kanadischer Wacholder - majestätischer, langsam wachsender Nadelbaum. Im Erwachsenenalter erreicht er eine Höhe von 15-25 m und eine Breite von 6-8 m, je nach Wachstumsbedingungen. Die luftige Krone ist pyramidenförmig mit ordentlich angeordneten Ästen, deren Enden anmutig nach unten hängen, was für diese Art charakteristisch ist. Die Rinde ist zunächst glatt und braun, im späteren Alter rotbraun und tief gefurcht. Junge Zweige sind gelb und auffallend behaart. Die Nadeln verjüngen sich zu einer Spitze und haben einen feinen, gezackten Rand. Sie sind etwa 2,5 cm lang und 0,15 cm breit. Auf der Oberseite sind sie glänzend grün, auf der Unterseite haben sie 2 hellgrau-weiße Streifen. Diese sind gut sichtbar, da einige Nadeln verdreht sind. Der Wacholder ist ein idealer Solitärbaum für jeden Garten.
Anbau: Immergrüner Nadelbaum, geeignet für kühlere und feuchtere Lagen, wo er nicht unter sommerlicher Überhitzung leidet. Gedeiht am besten im Halbschatten bis lichten Schatten, auf voller Sonne bewährt er sich nur bei ständig feuchtem Boden und höherer Luftfeuchtigkeit. Geschützt vor austrocknenden Winterwinden, profitiert er in warmen Niederungen von einem kühleren Mikroklima. Der Boden ist am besten humos, locker und gleichmäßig feucht, mit einer funktionierenden Drainage, damit die Wurzeln nicht in sauerstofflosem Wasser stehen. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 4,5–6,5, auf kalkhaltigen Böden kann es zu einer Gelbfärbung der Nadeln kommen. Containerpflanzen werden etwa von März bis November außerhalb der Frostperiode gepflanzt, in der warmen Jahreszeit ist eine regelmäßige Bewässerung bis zur vollständigen Wurzelbildung wichtig, normalerweise die ersten 2 Vegetationsperioden. Nach dem Anwachsen verträgt er nur kurze Trockenperioden, die Trockenresistenz ist gering, längere Trockenheit fördert Spinnmilben und das Austrocknen von Triebspitzen. Gedüngt wird sparsam, im Frühjahr mit Kompost oder einem langsam löslichen Dünger für Moorbeetpflanzen, spätes Stickstoffdüngen nach Juli wird eingeschränkt. Ein Rückschnitt ist meist nicht nötig, er erfolgt als Gesundheitsschnitt im Spätwinter, gegebenenfalls ein leichter Formschnitt nach dem Austrieb. Rinden- oder Hackschnitzelmulch stabilisiert die Feuchtigkeit und Temperatur der Wurzeln. Die Kultur im Kübel ist vor allem bei Zwerg-Kultivaren möglich, Drainage und Winterschutz des Kübels gegen das Durchfrieren des Ballens sind erforderlich, bei Tauwetter wird die Feuchtigkeit überwacht. Die Frostbeständigkeit von ausgereiften Pflanzen liegt bei etwa -29 bis -34 °C, junge Anpflanzungen sind empfindlicher gegen winterliches Austrocknen. An Krankheiten können Phytophthora-Wurzelfäule bei Staunässe auftreten, an Schädlingen Blattläuse, Schildläuse und Spinnmilben. Für die Solitärpflanzung wird ein Abstand von etwa 6–10 m eingehalten, bei kleineren Kultivaren 1,5–3 m.
Autor: Kristýna | Überarbeitet: 05.01.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Weitere Nadelgehölze |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Halbschatten, Schatten |
| Höhe: | 80-100, 100-120 |
| Blattfarbe: | Grün |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/ |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Tsuga B: CZ-4282 C: 25/FP/0039 D: CZ |
| Plant Passport 2: | A: Tsuga B: CZ-4282 C: 26/FP/0018 D: CZ |
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