Kamtschatka-Heidelbeere 'Strawberry Sensation' Lonicera kamtschatica 'Strawberry Sensation'
Artikelnummer: 721586Detaillierte Produktbeschreibung
Kamtschatische Honigbeere 'Strawberry Sensation' - eine erstklassige, neuere Sorte, die eine absolute Geschmackssensation unter den Kamtschatischen Honigbeeren darstellt. Ihre Früchte bestechen nämlich durch ein einzigartiges, starkes Erdbeeraroma und eine außergewöhnliche Süße. Die Sorte wurde in der renommierten polnischen Baumschule der Gebrüder Kushibab selektiert. Die Pflanze bildet einen sehr ordentlichen, dichten, kompakten Strauch mit festen, aufrecht wachsenden Trieben, der in der Vollreife eine Höhe und Breite von etwa 1,2 bis 1,5 Metern erreicht und sich unter der Last der Früchte nicht verbiegt. Obwohl Kamtschatische Honigbeeren teilweise selbstfruchtend sind, ist es für maximale Erträge und voll ausgebildete Früchte notwendig, eine andere, zur gleichen Zeit blühende Sorte in der Nähe zu pflanzen. Als ideale Bestäuber eignen sich 'Blue Treasure' oder 'Giant's Heart'. Die Pflanze blüht im Laufe des Aprils mit kleinen, cremegelben Blüten, die gegenüber späten Frösten bis zu -7 °C sehr resistent sind und als wichtiges erstes Nahrungsangebot für Hummeln dienen. Die Früchte sind mittelgroße bis große, breit-ovale bis krugförmige Beeren. Sie haben eine attraktive, tiefblaue bis tintenschwarze Farbe mit einem ausgeprägten silbernen Wachsüberzug. Das saftige Fruchtfleisch ist außergewöhnlich süß, völlig frei von Bitterstoffen und besticht durch eine unverwechselbare, bezaubernde Note frischer Gartenerdbeeren. Die Früchte reifen in der zweiten Junihälfte. Ein großer gärtnerischer Vorteil ist, dass die reifen Beeren fest an den Stielen halten, nicht von selbst zu Boden fallen und somit schrittweise geerntet werden können. Sie sind reich an Vitamin C, Vitaminen der B-Gruppe, Kalium und wertvollen Antioxidantien. In der Küche wird sie aufgrund ihres spezifischen Geschmacks außerordentlich geschätzt. Sie ist absolut perfekt für den Direktverzehr vom Strauch als gesunder Sommersnack. Sie eignet sich hervorragend für Obstsalate, Frühstücksbreie, Smoothies, Joghurts sowie zum Backen luxuriöser hausgemachter Kuchen. Aufgrund ihrer festen Textur und hohen Süße ist sie ideal zum Einfrieren und zur Herstellung von Premium-Konfitüren, Marmeladen oder Sirupen, ohne dass große Mengen an Zucker hinzugefügt werden müssen. Die Sorte ist im Holz und in den Wurzeln zu 100 % frosthart bis -40 °C und ist weder anfällig für Krankheiten noch für Schädlinge. Halten Sie beim Pflanzen einen Abstand zwischen den Sträuchern von 1 bis 1,5 Metern ein. Da die Vegetationsperiode in Sibirien kurz ist, vertrocknen die Blätter bereits im Laufe des Julis.
Pflege: Sie verträgt langfristig Wintertemperaturen weit unter −30 °C und die Blüten halten kurzfristigen Frühlingsfrösten von mehreren Grad unter dem Gefrierpunkt stand, was auch in kälteren Regionen eine zuverlässige Ernte ermöglicht. Am besten gedeiht sie an einem vollsonnigen Standort, wo sie den höchsten Fruchtansatz und gut ausgefärbte Früchte entwickelt. Auch im lichten Halbschatten wächst sie, die Ernte fällt jedoch etwas geringer aus. Der Standort sollte eher geschützt, aber gut durchlüftet sein, ohne dauerhaft vernässten Boden. Der Boden ist idealerweise mittelschwer bis leicht, lehmig oder lehmig-sandig, gut durchlässig, mit einem höheren Humusgehalt und einem leicht sauren bis neutralen pH-Wert im Bereich von etwa 6–7. Ungeeignet sind schwere, verdichtete und dauerhaft vernässte Böden sowie extrem saure Substrate für Moorbeetpflanzen. Die Pflanzen werden meist im Frühjahr oder Herbst gepflanzt; Containerpflanzen können vom Frühjahr bis zum Herbst mit gründlichem Gießen nach der Pflanzung gesetzt werden. Die empfohlenen Abstände im Garten betragen etwa 1–1,5 m zwischen den Sträuchern und 2–3 m zwischen den Reihen. In den ersten Jahren wird nur ein leichter Erziehungs- und Pflegeschnitt durchgeführt, bei dem schwache, sich kreuzende oder beschädigte Triebe entfernt werden. Etwa nach 6–7 Jahren beginnt die schrittweise Verjüngung, bei der jedes Jahr ein Teil der ältesten Äste an der Basis herausgeschnitten wird und jüngere, ertragreichere Triebe stehen bleiben. Die Bewässerung ist vor allem im ersten Jahr nach der Pflanzung und in längeren Trockenperioden wichtig, ansonsten verträgt die Honigbeere kurze Trockenperioden recht gut. Die Düngung richtet sich nach den Grundsätzen für Obststräucher – im Frühjahr ist es ratsam, Kompost oder langsam löslichen Dünger zuzugeben, im Sommer werden höhere Stickstoffgaben reduziert, damit das Holz vor dem Winter ausreifen kann. Die Fläche unter den Sträuchern wird mit gemähtem Gras, Laub oder Rindenmulch gemulcht, was die Verdunstung und das Unkrautwachstum begrenzt. Die Kamtschatka-Honigbeere ist im Allgemeinen gesund, Blattläuse oder Mehltau treten nur ausnahmsweise auf; bei gutem Pflanzenzustand reicht in der Regel eine schonende, präventiv ausgerichtete Pflege. In der Komposition kommt sie in essbaren Mischpflanzungen, niedrigen, freiwachsenden Hecken sowie als Solitär in der Nähe von Sitzplätzen zur Geltung, wo die frühen Früchte bequem geerntet werden können.
Mehr dazu: Anleitung zum Anbau der Kamtschatka-Honigbeere
Autor: Lucie | Revision: 03.06.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Maibeeren (Honigbeeren) |
|---|---|
| EAN: | 2284900245763 |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Lonicera B: CZ-4282 C: 25/FP/0008 D: NL |
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