Kamtschatka-Heckenkirsche 'Krupnoplodnaja' Lonicera kamtschatica 'Krupnoplodnaja'
Artikelnummer: 81131Detaillierte Produktbeschreibung
Kamtschatka-Honerubbe 'Krupnoplodnaja' – eine traditionelle und zuverlässige russische Sorte. Wie es schon der Name verrät (übersetzt „Großfruchtige“), zeichnet sie sich durch stabil hohe Erträge, eine hervorragende Widerstandsfähigkeit sowie große, saftige Früchte mit ausgewogenem Geschmack aus. Die Sorte stammt aus einem russischen Zuchtprogramm für sibirische Arten, was ihr die genetische Ausstattung für eine absolute Unempfindlichkeit gegenüber ungünstigen klimatischen Einflüssen verleiht. Die Pflanze wächst mittelsstark und bildet einen kompakten, mitteldichten, eher kugeligen bis leicht ausladenden Strauch, der im ausgewachsenen Zustand eine Höhe und Breite von etwa 1,2 bis 1,5 Metern erreicht. Obwohl Kamtschatka-Honerubben eine teilweise Selbstbefruchtung aufweisen, ist es für die Sicherung einer reichen Ernte und großer Früchte notwendig, in ihrer Nähe eine andere, zur gleichen Zeit blühende Sorte zu pflanzen. Als ideale Bestäuber für diese Sorte haben sich beispielsweise 'Morena', 'Kamtschatka' oder 'Wojtek' bestens bewährt. Die Pflanze blüht sehr früh im Frühjahr (oft schon an der Wende von März auf April) mit kleinen, cremegelben Blüten, die bodennahe Frühlingsfröste bis zu -7 °C ohne Schaden vertragen. Die Früchte sind auffallend groß, länglich birnen- bis zylinderförmige Beeren, die eine Länge von etwa 2 bis 2,5 cm erreichen. Sie haben eine typische tiefblaue bis stahlblaue Farbe, die mit einem markanten silbernen Wachsüberzug versehen ist. Das saftige Fruchtfleisch hat einen sehr angenehmen, erfrischenden süß-säuerlichen, typisch heidelbeerartigen Geschmack mit einer zarten aromatischen Unternote und nur einem minimalen Hauch von Bitterkeit bei voller Ausfärbung. Die Früchte reifen sehr früh, in der Regel von Ende Mai bis Mitte Juni, und sitzen relativ fest am Strauch, was den vorzeitigen Fruchtfall vor der Ernte minimiert. Die Beeren sind außerordentlich reich an Vitamin C, P, Kalium und Anthocyanen. In der Küche sind diese Früchte universell einsetzbar. Sie eignen sich hervorragend für den Direktverzehr als erste frische Früchte aus dem Garten, passen bestens in Obstbecher und Joghurts, zum Backen von Sommerkuchen oder zur Verarbeitung zu hausgemachten Marmeladen, Gelees, Sirupen sowie zum Einfrieren. Die Sorte ist im Holz und in den Wurzeln zu 100 % frosthart bis −40 °C und leidet unter unseren Bedingungen an keinen Krankheiten oder Schädlingen. Halten Sie bei der Pflanzung einen Pflanzabstand von 1 bis 1,5 Metern ein. Da die Vegetationsperiode in Sibirien kurz ist, trocknen die Blätter bereits im Juli ein.
Kultivierung: Die Pflanze verträgt langfristig Wintertemperaturen von weit unter −30 °C, und die Blüten überstehen kurzzeitige Frühlingsfröste von einigen Grad unter dem Gefrierpunkt, was auch in kühleren Regionen eine zuverlässige Ernte ermöglicht. Am besten gedeiht sie an einem vollsonnigen Standort, wo sie den höchsten Fruchtansatz und gut ausgefärbte Früchte entwickelt. Auch im lichten Halbschatten wächst sie, die Ernte fällt jedoch etwas geringer aus. Der Standort sollte eher geschützt, aber gut durchlüftet sein, ohne dauerhaft vernässten Boden. Der Boden ist idealerweise mittelschwer bis leicht, lehmig oder lehmig-sandig, gut durchlässig, mit einem höheren Humusgehalt und einem leicht sauren bis neutralen pH-Wert im Bereich von etwa 6–7. Ungeeignet sind schwere, verdichtete und dauerhaft vernässte Böden sowie extrem saure Substrate für Moorbeetpflanzen. Die Pflanzen werden meist im Frühjahr oder Herbst gepflanzt; Containerpflanzen können vom Frühjahr bis zum Herbst mit gründlichem Gießen nach der Pflanzung gesetzt werden. Die empfohlenen Abstände im Garten betragen etwa 1–1,5 m zwischen den Sträuchern und 2–3 m zwischen den Reihen. In den ersten Jahren wird nur ein leichter Erziehungs- und Pflegeschnitt durchgeführt, bei dem schwache, sich kreuzende oder beschädigte Triebe entfernt werden. Etwa nach 6–7 Jahren beginnt die schrittweise Verjüngung, bei der jedes Jahr ein Teil der ältesten Äste an der Basis herausgeschnitten wird und jüngere, ertragreichere Triebe stehen bleiben. Die Bewässerung ist vor allem im ersten Jahr nach der Pflanzung und in längeren Trockenperioden wichtig, ansonsten verträgt die Honigbeere kurze Trockenperioden recht gut. Die Düngung richtet sich nach den Grundsätzen für Obststräucher – im Frühjahr ist es ratsam, Kompost oder langsam löslichen Dünger zuzugeben, im Sommer werden höhere Stickstoffgaben reduziert, damit das Holz vor dem Winter ausreifen kann. Die Fläche unter den Sträuchern wird mit gemähtem Gras, Laub oder Rindenmulch gemulcht, was die Verdunstung und das Unkrautwachstum begrenzt. Die Kamtschatka-Honigbeere ist im Allgemeinen gesund, Blattläuse oder Mehltau treten nur ausnahmsweise auf; bei gutem Pflanzenzustand reicht in der Regel eine schonende, präventiv ausgerichtete Pflege. In der Komposition kommt sie in essbaren Mischpflanzungen, niedrigen, freiwachsenden Hecken sowie als Solitär in der Nähe von Sitzplätzen zur Geltung, wo die frühen Früchte bequem geerntet werden können.
Mehr dazu: Anleitung zum Anbau der Kamtschatka-Heckenkirsche
Autor: Lucie | Revision: 03.06.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Maibeeren (Honigbeeren) |
|---|---|
| EAN: | 2284900178177 |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Lonicera B: CZ-4282 C: 25/FP/0014 D: PL |
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