Kamtschatka-Heckenkirsche 'Jugana' Lonicera kamtschatica 'Jugana'

Artikelnummer: 9999279
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Die Kamtschatka-Heckenkirsche 'Jugana' bildet einen kräftigen Strauch von 1,6–1,8 m Höhe. Die festen, süßen Früchte zeigen ein feines Aroma und reifen in der zweiten Frühlingshälfte, häufig um Anfang Juni. Die Pflanze gedeiht gut an einem sonnigen Standort in leicht saurem, feuchtem und humosem Boden. Sie ist ausgesprochen frosthart und eignet sich gut für Einsteiger. Für höhere Erträge empfiehlt sich die Kombination mit den Sorten 'Borealis' oder 'Honeybee'.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Kamtschatka-Heckenkirsche 'Jugana' - ein Obststrauch, der ursprünglich aus Kamtschatka, Sachalin und den Gebirgsregionen Nordjapans stammt. In seiner natürlichen Umgebung wächst er an kühlen, feuchten und offenen Standorten, wo er lange Winter und kurze Sommer erträgt. Die Sorte 'Jugana' wurde in Russland im Rahmen eines Zuchtprogramms gezüchtet, das auf einen besseren Geschmack und eine höhere Festigkeit der Früchte abzielte. Heute wird sie in ganz Europa und Nordamerika für ihre stabile Fruchtbarkeit und Widerstandsfähigkeit geschätzt. Der Strauch erreicht 1,6–1,8 m Höhe bei ähnlicher Breite und hat einen halb ausladenden bis aufrechten Wuchs mit guter Bildung von Fruchtholz. Die Blätter sind elliptisch, mattgrün und fein strukturiert, wie es für die Gattung Lonicera typisch ist. Die cremegelben Blüten erscheinen im April. Sie sind gegenüber Spätfrösten sehr widerstandsfähig, was auch in kühlen Lagen einen guten Fruchtansatz sichert. Die Früchte sind länglich, 2,5–3 cm lang, fest und mit einer dunkelblauen Bereifung überzogen. Der Geschmack ist süß und aromatisch, mit einer leicht fruchtigen Note und kaum Bitterkeit. Dank des festeren Fruchtfleisches neigen die Früchte weniger zum Abfallen, ein wichtiger Vorzug gegenüber manchen älteren Sorten. Die Reife tritt mittelfrüh ein, meist in der ersten Junihälfte. Die Früchte eignen sich zum Frischverzehr, zum Einfrieren sowie zur Verarbeitung zu Marmelade, Saft oder zum Trocknen. Sie enthalten reichlich Anthocyane, Vitamin C und natürliche Antioxidantien.

Anbau:  Die Pflanze verträgt dauerhaft Wintertemperaturen weit unter -30 °C, und die Blüten überstehen kurzzeitige Spätfröste von einigen Grad unter dem Gefrierpunkt, was auch in kühleren Lagen eine zuverlässige Ernte ermöglicht. Am besten gedeiht sie in voller Sonne, wo sie den höchsten Fruchtansatz und gut ausgefärbte Früchte bildet. Im lichten Halbschatten wächst sie ebenfalls, die Ernte fällt dort jedoch etwas geringer aus. Der Standort sollte eher geschützt, aber gut durchlüftet sein, ohne dauerhaft vernässten Boden. Ideal ist ein mittelschwerer bis leichterer, lehmiger oder lehmig-sandiger, durchlässiger Boden mit höherem Humusgehalt und leicht saurer bis neutraler Reaktion im Bereich von etwa pH 6–7. Ungeeignet sind schwere, verdichtete und dauerhaft nasse Böden sowie extrem saure Substrate für Moorbeetpflanzen. Gepflanzt wird meist im Frühjahr oder im Herbst, Containerpflanzen können vom Frühjahr bis zum Herbst gesetzt werden, gefolgt von einem gründlichen Angießen. Empfohlen wird ein Pflanzabstand von etwa 1–1,5 m zwischen den Sträuchern und 2–3 m zwischen den Reihen. In den ersten Jahren genügt ein leichter Erziehungs- und Pflegeschnitt, bei dem schwache, sich kreuzende oder beschädigte Triebe entfernt werden. Nach etwa 6–7 Jahren beginnt die schrittweise Verjüngung, bei der jährlich ein Teil der ältesten Äste bodennah herausgeschnitten wird und jüngere, ertragreichere Triebe stehen bleiben. Gießen ist vor allem im ersten Jahr nach der Pflanzung und in längeren Trockenperioden wichtig, ansonsten verträgt die Heckenkirsche kurze Trockenphasen recht gut. Die Düngung folgt den Grundsätzen für Beerensträucher - im Frühjahr empfiehlt sich eine Gabe Kompost oder ein Langzeitdünger, im Sommer werden höhere Stickstoffmengen eingeschränkt, damit das Holz vor dem Winter ausreifen kann. Die Fläche unter den Sträuchern wird mit Rasenschnitt, Laub oder Holzhäcksel gemulcht, was die Verdunstung und den Unkrautwuchs verringert. Die Kamtschatka-Heckenkirsche ist im Allgemeinen gesund, nur ausnahmsweise treten Blattläuse oder Echter Mehltau auf. Bei guter Verfassung der Pflanzen genügt in der Regel eine schonende, vorbeugend ausgerichtete Pflege. Gestalterisch eignet sie sich für essbare Mischpflanzungen, niedrige frei wachsende Hecken sowie als Solitär nahe dem Sitzplatz, wo sich die frühen Früchte bequem ernten lassen. Da die Vegetationsperiode in Sibirien kurz ist, vertrocknen die Blätter bereits im Laufe des Juli.

Mehr unter: Anleitung zum Anbau von Kamtschatka-Heckenkirschen

Autor: Jana | Revision: 5.12. 2025

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Maibeeren (Honigbeeren)
EAN: 2284900482878
Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 160-180
Blütenfarbe: Bernstein, Creme
Blütezeit: April
Ernte-/Reifedatum: Juni
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Lonicera B: CZ-4282 C: 26/FP/0010 D: CZ

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