Kamtschatka-Heckenkirsche 'Blue Treasure' Lonicera kamtschatica 'Blue Treasure'
Artikelnummer: 721584Detaillierte Produktbeschreibung
Kamtschatkanische Honigbeere 'Blue Treasure' - eine erstklassige polnische Sorte, beliebt für ihre riesigen, extrem süßen Früchte und einen außergewöhnlichen Ertrag. Die Sorte wurde in der bekannten polnischen Baumschule der Gebrüder Kushibab selektiert. Die Pflanze bildet einen sehr ordentlichen, dichten, natürlich kugelförmigen Strauch mit starken Gerüstästen, der im ausgewachsenen Zustand eine Höhe und Breite von etwa 1,5 Metern erreicht. Ein großer Vorteil ist, dass sie sich im Gegensatz zu älteren Sorten unter der Last der Früchte nicht verbiegt und ihre feste Form behält. Obwohl die Kamtschatka-Heckenkirsche im Allgemeinen teilweise selbstbefruchtend ist, ist es für eine maximale Ernte und große Früchte unbedingt erforderlich, in der Nähe eine andere, zur gleichen Zeit blühende Sorte zu pflanzen. Als ideale Bestäuber für 'Blue Treasure' werden insbesondere 'Giant's Heart' oder 'Strawberry Sensation' empfohlen. Die Pflanze blüht sehr früh, oft schon im Laufe des Aprils, mit kleinen, cremegelben Röhrenblüten, die Frühlingsfrost bis zu -7 °C zuverlässig standhalten und eine wichtige Nahrungsquelle für die ersten Hummeln darstellen. Die Früchte gehören zu den größten und schmackhaftesten auf dem Markt. Es handelt sich um längliche, spindelförmige Beeren, die im reifen Zustand eine Länge von 2,5 bis 3 cm und ein Gewicht von etwa 1,8 bis 2,2 Gramm erreichen. Sie haben eine sattblaue bis tintenblaue Farbe, die von einem starken, silbrigen Wachsüberzug bedeckt ist. Das saftige Fruchtfleisch besticht durch einen exklusiven, vollen, harmonisch süßen Geschmack mit einem zarten fruchtigen Aroma und ist völlig frei von jeder Bitterkeit, die für alte Wildformen typisch war. Die Früchte reifen in der zweiten Junihälfte. Ein riesiger kultivierungstechnischer Pluspunkt ist, dass die Früchte nach der Reife nicht abfallen und einen festen Stiel haben, was die Ernte erleichtert und die Zeit verlängert, in der sie am Strauch perfekt nachsüßen können. In der Küche finden diese Beeren die gleiche Verwendung wie klassische Blaubeeren, enthalten jedoch im Gegensatz zu diesen wesentlich mehr Antioxidantien (insbesondere Anthocyane), Vitamin C, B und Mineralstoffe. Sie sind ideal für den Direktverzehr, für das Frühstücksmüsli, Joghurts, Sommerkuchen oder für die Herstellung von Premium-Konfitüren sowie zum Einfrieren. Die Sorte ist im Holz und in den Wurzeln absolut frosthart bis zu -40 °C und leidet unter keinen spezifischen Krankheiten oder Schädlingen. Halten Sie bei der Pflanzung in Reihen einen Abstand von 1 bis 1,5 Metern zwischen den Sträuchern ein. Da die Vegetationsperiode in Sibirien kurz ist, vertrocknen die Blätter bereits im Laufe des Julis.
Pflege: Sie verträgt langfristig Wintertemperaturen weit unter −30 °C und die Blüten halten kurzfristigen Frühlingsfrösten von mehreren Grad unter dem Gefrierpunkt stand, was auch in kälteren Regionen eine zuverlässige Ernte ermöglicht. Am besten gedeiht sie an einem vollsonnigen Standort, wo sie den höchsten Fruchtansatz und gut ausgefärbte Früchte entwickelt. Auch im lichten Halbschatten wächst sie, die Ernte fällt jedoch etwas geringer aus. Der Standort sollte eher geschützt, aber gut durchlüftet sein, ohne dauerhaft vernässten Boden. Der Boden ist idealerweise mittelschwer bis leicht, lehmig oder lehmig-sandig, gut durchlässig, mit einem höheren Humusgehalt und einem leicht sauren bis neutralen pH-Wert im Bereich von etwa 6–7. Ungeeignet sind schwere, verdichtete und dauerhaft vernässte Böden sowie extrem saure Substrate für Moorbeetpflanzen. Die Pflanzen werden meist im Frühjahr oder Herbst gepflanzt; Containerpflanzen können vom Frühjahr bis zum Herbst mit gründlichem Gießen nach der Pflanzung gesetzt werden. Die empfohlenen Abstände im Garten betragen etwa 1–1,5 m zwischen den Sträuchern und 2–3 m zwischen den Reihen. In den ersten Jahren wird nur ein leichter Erziehungs- und Pflegeschnitt durchgeführt, bei dem schwache, sich kreuzende oder beschädigte Triebe entfernt werden. Etwa nach 6–7 Jahren beginnt die schrittweise Verjüngung, bei der jedes Jahr ein Teil der ältesten Äste an der Basis herausgeschnitten wird und jüngere, ertragreichere Triebe stehen bleiben. Die Bewässerung ist vor allem im ersten Jahr nach der Pflanzung und in längeren Trockenperioden wichtig, ansonsten verträgt die Honigbeere kurze Trockenperioden recht gut. Die Düngung richtet sich nach den Grundsätzen für Obststräucher – im Frühjahr ist es ratsam, Kompost oder langsam löslichen Dünger zuzugeben, im Sommer werden höhere Stickstoffgaben reduziert, damit das Holz vor dem Winter ausreifen kann. Die Fläche unter den Sträuchern wird mit gemähtem Gras, Laub oder Rindenmulch gemulcht, was die Verdunstung und das Unkrautwachstum begrenzt. Die Kamtschatka-Honigbeere ist im Allgemeinen gesund, Blattläuse oder Mehltau treten nur ausnahmsweise auf; bei gutem Pflanzenzustand reicht in der Regel eine schonende, präventiv ausgerichtete Pflege. In der Komposition kommt sie in essbaren Mischpflanzungen, niedrigen, freiwachsenden Hecken sowie als Solitär in der Nähe von Sitzplätzen zur Geltung, wo die frühen Früchte bequem geerntet werden können.
Mehr dazu: Anleitung zum Anbau der Kamtschatka-Honigbeere
Autor: Lucie | Revision: 03.06.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Maibeeren (Honigbeeren) |
|---|---|
| EAN: | 2284900245749 |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Lonicera B: CZ-4282 C: 25/FP/0016 D: PL |
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