Kamtschatka-Heckenkirsche 'Blue Bird' Lonicera kamtschatica 'Blue Bird'

Artikelnummer: 124676
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Beliebte Sorte der Kamtschatka-Heckenkirsche. Die frühe Sorte der Blauen Heckenkirsche trägt regelmäßig und liefert essbare Beeren bereits ab Mai. Der Strauch wächst kompakt, wird etwa 1,2–1,4 m hoch und 1,2–1,5 m breit und eignet sich daher auch für kleinere Gärten oder für eine essbare Hecke. Die Früchte sind länglich, dunkelblau und bereift, mit süßsäuerlichem Geschmack. Bewährt hat sich ein sonniger bis halbschattiger Standort. Die Kultur ist anspruchslos, die Frosthärte hoch. Für einen höheren Fruchtansatz empfiehlt sich die Kombination mit einer anderen Sorte, die zur gleichen Zeit blüht.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Kamtschatka-Heckenkirsche 'Blue Bird' - Die Kamtschatka-Heckenkirsche, auch als Kamtschatka-Beere oder Haskap bekannt, ist ein Beerenobststrauch aus der Familie der Geißblattgewächse (Caprifoliaceae). Die Gartenformen werden in der Regel der Art Lonicera caerulea zugeordnet. Die Sorte 'Blue Bird' wird in europäischen Katalogen als Züchtung russischer Herkunft geführt. Sie bildet einen sommergrünen, dichten Strauch mit festen Trieben, der im ausgewachsenen Zustand meist 1,2–1,4 m hoch und 1,2–1,5 m breit wird. Die Blätter sind gegenständig, elliptisch und mittel- bis dunkelgrün. Die Blüten erscheinen sehr früh im Frühjahr, meist von März bis April. Sie sind klein, gelblich-weiß bis cremefarben und stehen paarweise. Die Früchte reifen je nach Lage und Witterung im Frühjahr von Mai bis Juni. Die Beeren sind länglich, dunkelblau mit wachsartiger Bereifung, saftig und von süßsäuerlichem Geschmack. Sie eignen sich zum Frischverzehr ebenso wie für Säfte, Konfitüren und zum Einfrieren. Die dunkle Färbung der Schale wird mit dem Gehalt an Anthocyanen und weiteren Polyphenolen in Verbindung gebracht, außerdem enthalten die Früchte Vitamin C. Im Unterschied zur Kulturheidelbeere benötigt sie kein ausgesprochen saures Substrat und trägt bereits an jüngeren Sträuchern. Die frühe Blüte lockt Hummeln an, die bei kühlem Wetter die wichtigsten Bestäuber sind. Die Sorte ist fremdbefruchtend und benötigt für einen reichen Fruchtansatz eine geeignete Befruchtersorte. Gut bestäubt wird sie von anderen Sorten der Kamtschatka-Heckenkirsche mit ähnlicher Blütezeit, etwa 'Siniczka', 'Morena' oder 'Atut'.

Anbau:  Die Pflanze verträgt dauerhaft Wintertemperaturen weit unter −30 °C, und die Blüten überstehen kurzzeitige Spätfröste von einigen Grad unter dem Gefrierpunkt. Das ermöglicht verlässliche Ernten auch in kühleren Lagen. Am besten gedeiht sie in voller Sonne, wo sie den höchsten Fruchtansatz und gut ausgefärbte Früchte bildet. Im lichten Halbschatten wächst sie ebenfalls, die Ernte fällt dort jedoch etwas geringer aus. Der Standort sollte eher geschützt, aber gut durchlüftet sein, ohne dauerhaft vernässten Boden. Ideal ist ein mittelschwerer bis leichter, lehmiger oder lehmig-sandiger, durchlässiger und humusreicher Boden mit schwach saurer bis neutraler Reaktion im Bereich von etwa pH 6–7. Ungeeignet sind schwere, verdichtete und dauerhaft vernässte Böden sowie extrem saure Moorbeetsubstrate. Die Pflanzung erfolgt meist im Frühjahr oder Herbst. Containerpflanzen können vom Frühjahr bis zum Herbst gesetzt werden, anschließend wird gründlich gewässert. Empfohlen werden Pflanzabstände von etwa 1–1,5 m zwischen den Sträuchern und 2–3 m zwischen den Reihen. In den ersten Jahren erfolgt nur ein leichter Erziehungs- und Auslichtungsschnitt, bei dem schwache, sich kreuzende oder beschädigte Triebe entfernt werden. Nach etwa 6–7 Jahren beginnt die schrittweise Verjüngung: Jährlich wird ein Teil der ältesten Äste an der Basis herausgeschnitten, die jüngeren, ertragreicheren Triebe bleiben stehen. Gewässert wird vor allem im ersten Jahr nach der Pflanzung und in längeren Trockenperioden, ansonsten verträgt die Heckenkirsche kurze Trockenphasen recht gut. Die Düngung richtet sich nach den Grundsätzen für Beerensträucher. Im Frühjahr empfiehlt sich eine Gabe Kompost oder Langzeitdünger, im Sommer werden höhere Stickstoffgaben eingeschränkt, damit das Holz vor dem Winter ausreifen kann. Die Fläche unter den Sträuchern wird mit Rasenschnitt, Laub oder Holzhäcksel gemulcht, was die Verdunstung und den Unkrautwuchs vermindert. Die Heckenkirsche ist im Allgemeinen gesund, nur selten treten Blattläuse oder Echter Mehltau auf. Bei guter Verfassung der Pflanzen genügt meist eine schonende, vorbeugend ausgerichtete Pflege. Gestalterisch kommt sie in essbaren Mischpflanzungen, in niedrigen frei wachsenden Hecken und als Solitär in der Nähe von Sitzplätzen zur Geltung, wo sich die frühen Früchte bequem ernten lassen. Da die Vegetationsperiode in Sibirien kurz ist, vertrocknen die Blätter bereits im Laufe des Juli.

Autor: Kristýna | Revision: 19.12.2025

Mehr unter: Anleitung zum Anbau von Kamtschatka-Heckenkirschen

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Maibeeren (Honigbeeren)
EAN: 2284900420955
Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 120-140
Blütenfarbe: Creme
Blütezeit: April, Marsch
Ernte-/Reifedatum: Juni, Mai
Bestäubungsart (Pflanzengeschlecht): Kreuzbestäubt
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Lonicera B: CZ-4282 C: 26/FP/0122 D: NL

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